
Interdisziplinäre Zusammenarbeit als Schlüssel zu gesellschaftlicher Innovation
Im Mittelpunkt des Projekts steht der Ausbau von interdisziplinärem Lehren und Lernen sowie damit verbunden die Exploration von hybriden Lernräumen. Ziel ist die Entwicklung von transferierbaren Konzepten und Modellen inter- und transdisziplinärer Lehrkooperationen, die Anbahnung und Umsetzung entsprechender Studienangebote unter Einbezug digitaler Werkzeuge, die Einrichtung und Erprobung von hybriden Lernräumen sowie die Produktion von entsprechenden Lehr- und Lernmaterialien. Intendiert wird die Weiterentwicklung der Lehr- und Lernkultur: Durch die Bildung und hochschuldidaktische Begleitung von Lehrendenteams i.S.v. communities of practice werden der Austausch und die Verständigung über Qualitätsstandards in der Lehre und die Kultur des wechselseitigen Feedbacks gestärkt sowie die Digitalisierung in der Lehre geknüpft an gesellschaftlich relevante Problemstellungen vorangetrieben. Dadurch können Studierende in inter- und transdisziplinären Modulen komplexe Themen auf einer fachlich-inhaltlichen Ebene multiperspektivisch bearbeiten und Lehrende dabei als Repräsentant:innen verschiedener, kooperierender Disziplinen erleben.
Auf einen Blick
Kontakt

Medientechnische Konzeption und Aufbau eines SCALE-UP-Raums
Ziel war der Aufbau eines Demonstrationsraums nach dem SCALE-UP-Konzept („Student-Centered Active Learning Environment with Upside-down Pedagogies“), der darauf ausgerichtet ist, dass Studierende in Kleingruppen und bei Bedarf digital gestützt zusammenarbeiten. Diese Lernumgebung ist medientechnisch so ausgestattet, dass die Arbeitsergebnisse der Gruppen bei Bedarf für den gesamten Kurs sichtbar gemacht werden können und kollaborativ daran gearbeitet werden kann. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Maßnahme anzeigen

Medientechnische Konzeption und Aufbau eines SCALE-UP-Raums
Ziel war der Aufbau eines Demonstrationsraums nach dem SCALE-UP-Konzept („Student-Centered Active Learning Environment with Upside-down Pedagogies“), der darauf ausgerichtet ist, dass Studierende in Kleingruppen und bei Bedarf digital gestützt zusammenarbeiten. Diese Lernumgebung ist medientechnisch so ausgestattet, dass die Arbeitsergebnisse der Gruppen bei Bedarf für den gesamten Kurs sichtbar gemacht werden können und kollaborativ daran gearbeitet werden kann. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Maßnahme anzeigenDas könnte Sie auch interessieren

KLImawandel und NaChhaltigKeit im ÖkoSystem Wald
Das Projekt KLICKS entwickelt den Universitätswald der LMU bei Landshut zu einem Lehr-Lern-Reallabor der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Im Zentrum steht die methodisch-didaktische Innovation: KLICKS verknüpft umweltwissenschaftliche Nachhaltigkeitsforschung (klimawandelresiliente Waldbewirtschaftung: Wasserhaushalt, Biodiversität, Wirtschaftlichkeit, Landschaftsästhetik, Erholung) mit BNE-Didaktik und schafft ein mehrstufiges, ko-kreatives Lehr-Lernsystem, das von jeweils fachkompetenten Dozierenden (Forest Experts) koordiniert und moderiert wird. Studierende werden durch forschendes Lernen, Peer-to-Peer-Formate und Service-Learning-Ansätze zu reflektierten Multiplikator:innen nachhaltigen Wissens qualifiziert. Master- und Lehramtsstudierende (Forest Trainers) übernehmen tutorielle Rollen und leiten Studierende in den neu konzipierten Studiengängen Bachelor-Nebenfach Nachhaltigkeit und Lehramt-Erweiterungsfach BNE (Forest Literates) an. Wissenschaftliche Erkenntnisse aus Monitoring und Umweltmodellierung werden in interaktive Lehrmaterialien, Lehrpfade und Ausstellungsformate übersetzt. Durch die enge Verzahnung von fachlicher Tiefe und innovativer Vermittlungspraxis stärkt KLICKS zukunftsorientierte Kompetenzen und verankert diese strukturell in der universitären Ausbildung. Das Projekt steht exemplarisch für einen Whole Institution Approach, der Partizipation, transdisziplinäre Zusammenarbeit und Wissenschaftskommunikation in der Hochschullehre neu gestaltet.
Projekt anzeigen
Kommunikationsstrukturen im Projektteam
In interdisziplinären Hochschulentwicklungsprojekten treffen Mitarbeitende aus unterschiedlichen Arbeitskulturen aufeinander. Lehrstühle, Abteilungen und Fachbereiche haben jeweils eigene Kommunikationsgewohnheiten sozialisiert – von regelmäßigen Jour Fixes bis hin zu rein anlassbezogenen Mail-Abstimmungen. Diese Unterschiede können die Zusammenarbeit belasten, wenn sie nicht bewusst adressiert werden. Die Maßnahme beschreibt, wie Projektkoordinator:innen diese Unterschiede erkennen und darauf aufbauend eine passgenaue Kommunikationsstrategie entwickeln. In kleinen Teams geschieht dies durch aktives Erkunden der Bedürfnisse; in Großprojekten eher durch Fingerspitzengefühl bei der Strukturgestaltung. Ziel ist es, einen Rahmen zu schaffen, der möglichst wenig Reibung produziert und gleichzeitig den Projektanforderungen gerecht wird.
Maßnahme anzeigen
Podcast HNEEvoices
Mit dem Ohr hinter den Kulissen. Im hochschuleigenen Produktionsstudio entsteht einmal monatlich der Podcast "HNEE Voices". Die Gäste kommen aus dem näheren Umfeld der Hochschule und erzählen in kurzweiligen Episoden von ihren Erfahrungen im Spannungsfeld von Nachhaltigkeit, Innovationen im ländlichem Raum und der allgegenwärtigen Klimakrise.
Publikation anzeigen