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Universität zu LübeckGesundheit gestalten im Studium
Gesundheit gestalten im Studium ist ein interdisziplinäres Lehrprojekt der Universität zu Lübeck (UzL) zur Förderung der Gesundheitskompetenz von Studierenden und zur partizipativen Entwicklung eines gesundheitsförderlichen Settings Hochschule. Im Zentrum steht die Konzeption, Umsetzung und Evaluation eines curricular verankerten Wahlmoduls, in dem Studierende Bedarfe an ihrer Hochschule analysieren, eigene Maßnahmen zur Gesundheitsförderung entwickeln und diese am Campus implementieren. Das Modul verbindet evidenzbasierte Inhalte der Gesundheitsförderung mit praxisnaher Anwendung, bei dem Studierende von passiven Adressaten zu aktiven Change Agents im hochschulischen Gesundheitsmanagement werden. Ziel ist die Befähigung zur aktiven Mitgestaltung einer gesundheitsförderlichen Hochschulstruktur, die auf individueller und institutioneller Ebene wirkt. Durch die enge Anbindung an die zentrale Einrichtung Prävention und Universitäres Gesundheitsmanagement (UGM) der UzL und wird eine nachhaltige Verankerung sichergestellt. Das hochschuleigenen Monitoringinstrument Lübeck University Students Trial (LUST) bietet die Grundlage für datenbasierte Maßnahmenentwicklung und zielgerichtete Projektarbeit. Die Ergebnisse werden als Open Educational Resources aufbereitet, über hochschulübergreifende Netzwerke verbreitet und leisten so einen Beitrag zur Qualitätssicherung, zum Wissenstransfer und zur langfristigen Verankerung partizipativer Gesundheitsförderung im Hochschulsetting.
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Christian-Albrechts-Universität zu KielVisualisierung angeborener Herzfehler
Dieses Projekt hat das Ziel, die Anatomie und Funktion des Herz-Kreislauf-Systems mittels erweiterter Realität (XR) für den Einsatz in der curricularen Lehre der Medizin zu visualisieren. Insbesondere angeborene Herzfehler weisen häufig eine komplexe dreidimensionale Anatomie auf, die sich aus verschiedenen Fehlbildungen zusammensetzt. Das Zusammenspiel dieser Fehlbildungen hat verschiedene pathophysiologische Folgen, deren Darstellung essentiell ist für die Aneignung eines umfassenden Verständnisses. Kommerzielle XR-Programme ermöglichen keine funktionelle Darstellung von Blutströmungen und Pumpmechanik, wesentliche Aspekte moderner MRT-Herzbildgebung. In Zusammenarbeit mit dem Institut für immersive Medien der Fachhochschule Kiel beabsichtigen wir die Entwicklung einer App, die anhand funktioneller magnetresonanztomographische (MRT)-Bilddaten Blutströmungen und Pumpmechanik mittels spezieller XR-Brillen visualisieren kann und Interaktionen ermöglicht (Bewegen, Drehen, dynamische Erzeugung von Schnittebenen, Beschriftung, Markierung, Ein- und Ausblenden von Elementen). Der Einsatz solcher Visualisierungs- und Interaktionstechniken in der Lehre hat das Potential, die Strömungsdynamik und Pumpmechanik von Herzanatomien in ihrer räumlichen Komplexität für Studierende begreifbar zu machen und kann die Entwicklung neuer didaktischer Konzepte fördern.
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Musikhochschule LübeckNext Stage: Mentoring für Musiker:innen an der MHL
Next Stage Mentoring für Musiker:innen an der MHL unterstützt Studierende der Musikhochschule Lübeck auf dem Weg in eine zunehmend volatile Berufswelt. Das Projekt etabliert erstmals ein strukturiertes Mentoring-Programm an der MHL, das Studierenden persönliche Einblicke in die Praxis ermöglicht und sie gezielt auf den Berufseinstieg vorbereitet. In zwei einjährigen Durchgängen werden jeweils 15 Studierende nach einem hochschulinternen Auswahlverfahren in Mentoring-Tandems mit erfahrenen Künstler:innen vermittelt. Ergänzend bietet ein praxisorientiertes Workshop-Programm überfachliche Kompetenzen wie z.B. "Selbstvermarktung" an.Parallel wird eine Alumni-Datenbank aufgebaut, die Absolvent:innen langfristig als Mentor:innen und Ressource für Lehre und Netzwerkentwicklung einbindet. Die Studierenden gestalten das Programm aktiv mit, indem sie Wunsch-Mentor:innen vorschlagen und Inhalte der Workshops mitbestimmen können.Durch individuelle Betreuung, handlungsorientiertes Lernen und die Verknüpfung mit der Praxis schafft Next Stage nachhaltige Strukturen, um die Berufsfähigkeit und Selbstwirksamkeit junger Musiker:innen zu stärken und ein dauerhaftes Mentoring-Angebot an der MHL zu etablieren.
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Christian-Albrechts-Universität zu KielEmpirisches Lernen mit Co-Creation in der Biologie
Biowissenschaftliche Fragestellungen werden immer komplexer und verlangen zunehmend die Verknüpfung experimenteller und computergestützter Methoden genau hier setzt ECOBIO an. Das Projekt entwickelt ein innovatives, interdisziplinäres Lehrformat, das die Lücke zwischen Theorie und Praxis schließt. In einem neu konzipierten Modul analysieren Studierende synthetische mikrobielle Gemeinschaften mithilfe von Metagenomik, Bioinformatik und systembiologischer Modellierung. Ziel ist es, metabolische Nischen zu charakterisieren, mikrobielle Interaktionen zu simulieren und computergestützte Vorhersagen experimentell zu validieren. Der zyklische Lernprozess von der Hypothesenbildung über die Simulation bis zur Laborprüfung fördert forschendes Lernen, kritisches Denken und eigenverantwortliches wissenschaftliches Arbeiten. Zugleich etabliert ECOBIO ein partizipatives Lehrentwicklungsverfahren: Studierende sind aktiv an Planung, Umsetzung und Evaluation beteiligt. Arbeitsgruppen und ein studentischer Beirat sichern die kontinuierliche Mitwirkung über alle Projektphasen hinweg. Inhalte und Materialien entstehen in Co-Creation-Prozessen unterstützt durch modulare Schulungsformate, personalisierte Lernpfade und KI-gestützte Tools. So entsteht nicht nur ein innovativer Kurs, sondern ein strukturelles Modell für nachhaltige, übertragbare Mitgestaltung von Lehre. Skalierbarkeit, curriculare Anschlussfähigkeit sowie offene Materialien und Leitfäden sichern den langfristigen Transfer.
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Universität zu LübeckGameJam: Partizipative Game-Based Learning Units
Das Wahlmodul GameJam verbindet partizipative Lehre, Game-Based Learning und Peer-Teaching, um komplexe fachliche Inhalte für Studierende zugänglicher zu machen. Im Zentrum steht ein innovatives Lehrformat, in dem Studierende der (Medien-)Informatik in kleinen Teams herausfordernde Konzepte ihres Studiums reflektieren und als spiel-basierte Lernanwendungen (Game-based Learning Units, GBLUs) in einem zweitägigen GameJam für Kommiliton:innen niedrigerer Semester aufbereiten, welche anschließend in die Lehrpraxis eingebunden werden.Das Modul gliedert sich in drei Phasen: In der Vorbereitungsphase erwerben die Studierenden für einen GameJam benötigte Kompetenzen, u.a. in den Bereichen Game Design, Storytelling und (Software-)Designpattern spezifisch für Spieleentwicklung. In der zweitägigen GameJam-Phase fördert der enge Zeitrahmen in Kombination mit einer vorab gewählten Lern-Spiel-Charaktersitik die kreative und vielfältige Umsetzung der GBLUs.;In der abschließenden Ergebnissicherungsphase werden die entwickelten GBLUs in der Modulkohorte auf fachliche und didaktische Qualität anhand in der Vorbereitungsphase erarbeiteter Kriterien evaluiert.;Die resultierenden GBLUs werden anschließend in die Lehrpraxis eingebunden, wo sie durch Lernende und Lehrende der adressierten Lehrveranstaltungen eingesetzt und evaluiert werden.Somit gestalten Studierende die Lehre aktiv mit und schaffen nachhaltige Lernressourcen für ihre Peers.
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Fachhochschule WedelStartup Scouts: Studis entfachen Gründergeist!
Das Projekt Startup Scouts: Studis entfachen Gründergeist! der https://www.fh-wedel.de/FH Wedel verbindet die inspirierende Kraft nahbarer Vorbilder mit den Lerngewinnen des Peer-Tutoring zu einem innovativen Brückenschlag zwischen Hochschule und Schule. Gründungsaffine Studierende durchlaufen ein intensives Training, in dem sie didaktische, fachliche und organisatorische Kompetenzen erwerben. Danach begeistern sie als Teaching Role Models die Schüler:innen der Metropolregion Hamburg durch praxisorientierte Workshops zum Thema Unternehmertum. Die Pilotphase sieht erste Einsätze an ausgewählten Partnerschulen sowie die gezielte Einbindung besonders motivierter Schüler:innen in weiterführende Angebote der hochschuleigenen https://startupbridge.de/Startup Bridge vor. Auf Basis der Evaluationsergebnisse wird das Format anschließend ausgeweitet. Ein schulübergreifender Gründungswettbewerb verankert das Thema langfristig.Studierende vertiefen ihr Entrepreneurship-Know-how, übernehmen Verantwortung und sammeln didaktische Erfahrung, während Schüler:innen authentische Vorbilder erleben, unternehmerische Kompetenzen aufbauen und früh eine realistische Vorstellung vom Gründen entwickeln. Die Hochschule gewinnt ein übertragbares Lehrinstrument, und die Region profitiert von einer breiten Gründungssensibilisierung. Gestützt auf die bestehende Gründungsförderung der FH Wedel ermächtigt das Vorhaben gründungsaffine Studierende und schließt eine Versorgungslücke in der schulischen Entrepreneurship Education.
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Christian-Albrechts-Universität zu KielVR KidsScan - Simulation kindlicher Untersuchungen
Die medizinische Ausbildung befindet sich im Wandel Digitalisierung, technologische Innovationen und ein wachsender Anspruch an Praxisnähe erfordern neue Lehrkonzepte. Gerade in der Kinderradiologie besteht eine große Lücke zwischen theoretischem Wissen und praktischer Anwendung. Die Durchführung pädiatrischer Untersuchungen stellt Studierende oft vor große Herausforderungen: Geringe Verfügbarkeit pädiatrischer Patient*innen zu Ausbildungszwecken, stressreiche Untersuchungssituationen und fehlende Übungsmöglichkeiten führen dazu, dass wichtige Kompetenzen erst spät und unter Unsicherheit entwickelt werden.;;Das Projekt VR KidsScan zielt darauf ab, diese Lücke durch ein innovatives, praxisnahes Schulungskonzept zu schließen. Mittels Virtual Reality (VR) oder Augmented Reality (AR) werden Medizinstudierende in realitätsnahen Szenarien speziell für radiologische Untersuchungen bei Kindern ausgebildet. Die Kombination aus digitalen Fallstudien und physischen Simulationsmodellen (z.?B. eine Dummy-Puppe) ermöglicht ein tiefgreifendes, angst- und risikofreies Lernen. Langfristig soll das Projekt zu einer besseren Vorbereitung auf klinische Situationen beitragen, die Qualität der Versorgung verbessern und Ängste vor alltäglichen pädiatrischen Untersuchungen reduzieren.;
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Universität zu LübeckGesund(heit) lehren und lernen in hybriden Skills-Labs
Die Universität zu Lübeck hat einen klaren Fokus auf Medizin und Gesundheit neben Life-Sciences und Informatik. Im Bereich der Online-Lehre ist sie in Bezug auf die Ausbildung kognitiver Kompetenzen gut aufgestellt. Dies soll im Projekt auf Handlungskompetenzen ausgedehnt werden: Die universitären Skills-Labs für Medizin und Gesundheit sollen auf hybride Lehre vorbereitet werden, indem sie einheitlich durch Hard- und Software ertüchtigt werden. Hierdurch werden vielfältige hybride Lehr-Lern-Szenarien umsetzbar, in denen Studierenden ihre Handlungskompetenzen sowohl an- wie selbstgeleitet stärker als aktuell aufbauen können. Das Projekt kann dabei auf umfangreiche universitäre Vorarbeiten aufbauen auf technischer wie didaktischer Ebene. Gesundheit ist an der Universität nicht nur ein zentraler Forschungs- und Lehrgegenstand, die physische und mentale Gesundheit der Studierenden im Lernprozess wird schon länger aktiv gefördert. Durch die digitale Transformation der Lehre ergeben sich jedoch neue Gefahren für, aber auch neue Möglichkeiten zur Gesundheitsförderung. Im Projekt sollen bestehende Ansätze der Präsenzlehre auf digitale und hybride Lehr-Lern-Umgebungen übertragen werden und ihre Wirksamkeit systematisch untersucht werden.
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EUF - Europa-Universität FlensburgInnovation Learning Lab
Das Projekt Innovation Learning Lab (i2L) der Europa-Universität Flensburg verfolgt drei Hauptziele. Es zielt darauf ab, einen interdisziplinären, wissenschaftsbasierten und ko-konstruktiven Diskurs über Innovationen in der Lehre langfristig zu etablieren. Es ist so angelegt, dass Lehrinnovationen problembasiert und unter Einbindung aller Stakeholder entwickelt, modellhaft erprobt und nachhaltig in formale Strukturen der Hochschule verankert werden und auf die Lehr- und Lernkulturen an der gesamten Hochschule wirken. Um dies zu gewährleisten, werden die administrativen, kulturellen und technischen Rahmenbedingungen verbessert, innerhalb derer Innovationsimpulse aufgenommen und umgesetzt werden können.Im Zentrum der Transformations- und Innovationsanliegen steht die Überzeugung, dass die Weiterentwicklung der Hochschullehre nur kollaborativ und unterstützt funktionieren kann. Die EUF richtet deshalb das Innovation Learning Lab i2L ein. Es operationalisiert die Projektziele, indem es statusübergreifende interdisziplinäre Communities of Practice etabliert und einen konkreten Rahmen für ko-konstruktiv, problembasiert und modellhaft angelegte Konzeptentwicklung und -erprobung bietet. Gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden wird das i2L Faculty Learning Projekte (FLP) identifizieren und diese moderieren und unterstützen. FLP sind dabei feste Arbeitsgruppen, in die auch zur Umsetzung notwendige wissenschaftsunterstützende Expertise einbezogen wird.
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Universität zu LübeckFreiraum für die Kompetenzentwicklung
Das Medieninformatik-Studium besteht aus unterschiedlichen Inhalten aus der Informatik, Mathematik, Design, Psychologie und Programmierung. Aufgrund der Vielfältigkeit ergeben sich oft Lücken, die spätestens in der Bachelorarbeit sichtbar werden und häufig die praktische Anwendung des Gelernten betreffen (z. B. bei der Konzeption von divergenten Designs oder der Programmierung). Die Beschäftigung mit eigenen kleinen, selbstgewählten Projekten könnte hier helfen, diese Umsetzungskompetenzen auszubauen. Ähnlich zu Start-Ups bieten sie Studierenden die Gelegenheit, sich intrinsisch motiviert mit dem Gegenstand auseinander zu setzen und Fertigkeiten zu trainieren. Das Ziel dieses Projektes besteht darin, einen Rahmen zu finden, in denen Studierende zu eigenen Projekten angeregt und bei der Umsetzung solcher Projekte unterstützt werden können. Dafür werden unterschiedliche Methoden erprobt, z. B. zur Zurverfügungstellung von physischen Räumen und digitaler Technik (analog zu Co-Working Spaces), Zugang zu Expertise (z. B. Workshops, Brownbags), oder Umsetzungs-Monate (analog zum «Academic Writing Month»). Im Gegensatz zu etablierten universitären Veranstaltung finden diese Veranstaltungen auch außerhalb der Semester sowie ohne studiumsrelevante Bewertung statt. Der Erfolg des vorgeschlagenen Projektes wird auf Basis der Nutzung durch Studierende sowie die entstandenen eigenen Projekte der Studierenden evaluiert.
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NORDAKADEMIE Hochschule der WirtschaftFlexibel kombinierbare Cross-Reality Labore in der Hochschullehre: zukunftsfähige Kompetenzentwicklung für ein Lernen und Arbeiten 4.0
Konzepte zur Digitalisierung der Laborausbildung wie Simulationen, virtuelle Laborumgebungen oder Remotelabore, die unter dem Sammelbegriff Cross-Reality-Labore (CrossLabs) zusammengefasst werden, haben nicht erst in der aktuellen Pandemiesituation ihre Leistungsfähigkeit und Flexibilität bewiesen. Obwohl das Potenzial einer hochschulübergreifenden Nutzung offensichtlich ist, bleiben diese aber hochschul-lokal isoliert. Trotz inhaltlicher Überdeckung lassen sich die festgefügten Installationen, die auf die didaktischen Erfordernisse an einem Standort zugeschnitten wurden, nicht aus dem Kontext (Vorkenntnisse der Studierenden, individuelle Schwerpunkte, Umfang der Aufgabenstellung) einer anderen Hochschule heraus nutzen. CrossLab zielt auf die Etablierung eines hochschulübergreifenden, interdisziplinären Netzwerkes von digitalisierten Labormodulen, die vergleichbar mit den Konzepten der Industrie 4.0, bedarfsbezogen in einer Lernumgebung für studierenden-zentrierte Lehre kombiniert werden können. Dafür werden durch die Partner TU Bergakademie Freiberg, TU Ilmenau, TU Dortmund und der NORDAKADEMIE sowohl auf didaktischer, technischer und organisatorischer Ebene Lösungen entwickelt und evaluiert.
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Universität zu LübeckLablets für interdisziplinäre forschungsnahe Lehre
Die Universität zu Lübeck lebt bereits eine enge Verzahnung von Gesundheitswissenschaften/Medizin (GW/M) und MINT in der Forschung. Im Projekt Life Labs soll diese Interdisziplinarität durch die Öffnung modernster Forschungslabore (u. a. für Roboterchirurgie, KI-gestützte Bewegungstherapie, oder medizinische Diagnostik) strukturell über eine dezentrale Lehrnetzwerkarchitektur auch für forschungsnahe Lehre abgebildet werden. Methodisch werden in den Forschungslaboren verschiedene laborgestützte und forschungsnahe Lehreinheiten, sogenannte Lablets, konzipiert, die in gemeinsamen Lehrveranstaltungen und Formaten der interdisziplinären Verzahnung genutzt werden. Studierende werden so durch die praktische und kritische Auseinandersetzung mit innovativen Technologien zu forschungskompetenten, proaktiven Gestalter*innen eines zukunftsfähigen Ingenieur- und Gesundheitswesens ausgebildet. Die Interaktion zwischen GW/M- und MINT-Studierenden, Promovierenden und Forschenden erhöht den Grad einer präsenten, interdisziplinären Interaktion am Standort Lübeck nachhaltig. Die Querschnittsthemen Ethik und Studierendengesundheit sowie die Translation der Konzepterfolge werden zusätzlich berücksichtigt. Die wissenschaftlich-didaktische Leitung führt die räumliche Lehrarchitektur bestehend aus den Lehrlaboren strukturell-organisatorisch zu einem Lehrnetzwerk zusammen. Sie widmet sich neben dem Einbringen der didaktischen Expertise der Qualitätssicherung und Erfolgskontrolle.
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EUF - Europa-Universität FlensburgTransformative Teaching Lab Professionalisierung von Lehramtsstudierenden im Lehr-Lern-Labor der Bildung für nachhaltige Entwicklung
Das Transformative Teaching Lab ist ein Projekt zur Etablierung eines Lehr-Lern-Labors an der Europa-Universität Flensburg. Es zielt auf die Professionalisierung von Lehramtsstudierenden für die Umsetzung einer interdisziplinären und transformativen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ab, indem sich die angehenden Lehrkräfte im Rahmen von Abschlussarbeiten in der Konzeption und Durchführung von Lehr-Lern-Einheiten erproben. Die Durchführung von BNE-Angeboten findet mit passenden Zielgruppen (z.B. Schüler*innen) statt. Für die interdisziplinäre Ausrichtung ist eine Umsetzung in Form von Tandem-Masterarbeiten vorgesehen, für die sich Lehramtsstudierende verschiedener Fächer zusammenfinden. Dabei können sich auch Teams zwischen Studierenden des Lehramtes und u.a. der Masterstudiengänge European Studies, Transformationsstudien oder Energie- und Umweltmanagement bilden. Für eine transformative BNE legen die Studierenden, neben dem grundlegenden kognitiven Wissenszuwachs, einen konzeptionellen Schwerpunkt auf affektive und psychomotorische Lernaspekte. In Zusammenarbeit mit Studierenden können z.B. über Projektarbeiten zusätzlich Toolkits erarbeitet werden, die die Gestaltung transformativer BNE-Angebote unterstützen. Insgesamt werden eine breite fachliche Beteiligung und Anknüpfungspunkte für weitere praktische und wissenschaftliche Aktivitäten angestrebt.
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Universität zu LübeckSokratisch-personzentrierte Dialoge in Mathematik
Die Lehrinnovation will sokratisch-personzentrierte Gespräche als neues Gesprächsformat in den Übungsbetrieb der mathematischen Anfängervorlesungen an der Uni Lübeck (ca. 400 HörerInnen unterschiedlichster Studiengänge im MINT-Bereich, davon ca. 30 im Mathe-Studiengang) integrieren.Im Rahmen dieser Gespräche sollen Studierende durch freie Diskussion und gemeinsames Überlegen an der Lösung mathematischer Probleme im unmittelbaren Kontext der Vorlesung arbeiten. Die Gesprächsleitung, und darin besteht die didaktische Pointe dieses Ansatzes, agiert sokratisch (Nelson, Heckmann, Wagenschein), indem sie konsequent bei gleichzeitiger fachinhaltlicher Zurückhaltung das gegenseitige, umfassende (fachsprachliche) Verstehen aller Teilnehmenden fokussiert, personzentriert, indem Methoden und Haltungen der personzentrierten Beratungspsychologie nach Rogers und Gendlin den kommunikativen Rahmen und die Haltung der Gesprächsleitung bilden. Erste Erfahrungen und das studentische Feedback aus Gruppen unterschiedlicher Größe und Zusammensetzung der Studiengänge zeigen, dass dieses Gesprächsformat ein tieferes Verstehen unterstützt und wichtige psychologische und logische Aspekte mathematischer Denkprozesse erfahrbar macht.Die große Herausforderung des Projekts besteht darin, dieses für Kleingruppen (6 8 TN) selbstverständlich gut funktionierende Gesprächsformat, auf die Gesamtveranstaltung mit den notwendigerweise viel größeren Gruppen (ca. 25 TN) zu übertragen.
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Wissenschaftszentrum Kiel (WIZE)Konzertierte Weiterbildungen zu künstlicher Intelligenz in der Hochschullehre 2024 - Schleswig-Holstein
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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Wissenschaftszentrum Kiel (WIZE)Konzertierte Weiterbildungen zu künstlicher Intelligenz in der Hochschullehre 2023 - Schleswig-Holstein
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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Helmholtz-Zentrum hereon GmbHAlice in Wood-Land
Ein radikaler Perspektivenwechsel soll Studierenden den anatomischen Aufbau von Holz auf eine neue Art vermitteln. Anders als beim herkömmlichen mikroskopischen Ansatz sollen sich dabei nicht nur die Dimensionsverhältnisse ändern, sondern vielmehr -ähnlich wie bei Alice im Wunderland- die Blickwinkel der Studierenden. Basierend auf bereits vorhandener Datensätze auf früheren Forschungsvorhaben an der Imaging-Beamline des Helmholtz-Zentrum Hereon am Deutschen Elektronensynchrotron sollen dazu aus diesen synchrotronstrahlungsbasierten Röntgenmikrotomographien diverser Holzarten in einem ersten Schritt 3D Holzkörper rekonstruiert und mit Blick auf eine optimale Darstellung der anatomisch-strukturellen Besonderheiten der verschiedenen Zellen aufbereitet werden. Im nächsten Schritt sollen die 3D-Holzkörper in eine virtuelle Realität übertragen werden. Bereits zu diesem Zeitpunkt soll es möglich sein, den Holzkörper virtuell mittels VR-Brille zu betreten und zu erkunden. Um den Fokus auf spezifische strukturelle Merkmale des jeweiligen Probekörpers zu lenken soll in einem letzten Schritt der Datenverarbeitung und des Programmierens eine AR konstruiert werden, die diese erlebbar macht. Zum Ende der Projektlaufzeit soll die Implementierung in eine Lehrveranstaltung getestet werden. Basierend auf der Auswertung dieser Lehreinheit können dann noch finale Modifikationen an den VRs / ARs vorgenommen werden.
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Fachhochschule WestküsteDojo zur Vorbereitung auf Wiederholungsprüfungen
Viele Erstsemester haben Schwierigkeiten, sich selbst zu organisieren, was zu hohen Durchfallerquoten bei den wichtigen Grundlagenprüfungen des ersten Semesters und damit zu Studienabbrüchen, Schwierigkeiten in darauf aufbauenden Fächern und Studienverzögerungen führt [3][4][10]. Besonders die selbständige Vorbereitung auf Wiederholungsprüfungen in der vorlesungsfreien Zeit, in der oft Anstöße und Kommunikationsmöglichkeiten in der Hochschule fehlen, ist eine Herausforderung. Im Projekt soll eine strukturierte, digital unterstützte Prüfungsvorbereitung für Erstsemester in technischen Fächern entwickelt und evaluiert werden, die insbesondere auch Prüfungswiederholern helfen soll, sich auf ihre Prüfung selbständig in der vorlesungsfreien Zeit vorzubereiten. Dabei sollen interaktive Lernmaterialien, Vorschläge und Tips zur Prüfungsvorbereitung, Möglichkeiten zur persönlichen Kommunikation mit Lehrpersonen und zum Einholen von Feedback sowie motivierende unterhaltsame und spielerische Elemente über den Zeitraum der Prüfungsvorbereitung über die vorhandene eLearning-Umgebung angeboten werden [20] [22]. Die Studierenden werden dabei über Nachrichten regelmäßig über die Angebote informiert und zur Bearbeitung motiviert. Dabei werden die neueste Erkenntnisse aus der Bildung- und Motivationsforschung [1][2][5][6][7][8][14][15] [17][21][22] sowie aus Learning Analytics im Projekt [13] einbezogen
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Musikhochschule LübeckMusikhochschullehre der Zukunft gestalten
Das Projekt zielt auf eine umfassende Transformation der Musikhochschule Lübeck im Bereich der Lehre. Ausgehend von bisherigen Ausbildungsmodellen an Musikhochschulen greift es die Entwicklungstendenzen für Musikberufe der Zukunft auf.Orientiert sich die aktuelle Ausbildung weitgehend am Qualifikationsprofil einer Festanstellung in Kultur-/Bildungsinstitutionen, so zeichnet sich nun ein nachhaltiger Trend zur Freiberuflichkeit ab. Hierfür sind breitere, zusätzliche Kompetenzen an den Schnittstellen von Projektdesign und -management, Creative Entrepreneurship und Future Skills erforderlich.Die MHL integriert diese Kompetenzprofile in alle Ausbildungsbereiche und wird zum Experimentierlabor studentischer Projekte und Gründungen. Sie schafft mit dem Creative Entrepreneurship Lab Lübeck (CELL) einen schöpferischen Ort und ein leistungsfähiges Produktionszentrum. Sie vermittelt studentischen Ideen vielfältige Öffentlichkeit und gesellschaftliche Reibungsflächen, zieht Musiker:innen mit Gründergeist an und unterstützt Ausgründungen in die Region. Musikalische Freiberuflichkeit erfordert ein klares persönliches Profil. Durch Vernetzung gestaltet die MHL künstlerische Lehre diskursiver, kontroverser, vielfältiger und inspiriert die Studierenden zu eigener Positionsfindung. Diesen Veränderungsprozess durchläuft die MHL transparent, sodass er zum Modell für andere Hochschulen werden kann. Gemeinsam mit diesen als neuen Partnern wird sie das Projekt kooperativ in die Zukunft führen.
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Musikhochschule LübeckNetzwerk der Musikhochschulen 4.0
Das Netzwerk 4.0 als gemeinsamer Verbund von 18 deutschen Musikhochschulen versteht und verbindet Innovation sowohl in struktureller als auch in inhaltlicher Hinsicht; die Netzwerk-Struktur sowie die Netzwerk-Projekte selber stärken die Lehre an den Musikhochschulen und stehen somit im Dienst der Studierenden. Dabei greift das Netzwerk 4.0 die an Musikhochschulen auftretenden spezifischen insbesondere didaktischen Frage- und Problemstellungen auf, entwickelt Lösungen und begegnet mit deren Umsetzung den individuellen Herausforderungen an den Musikhochschulen. Wie beispielsweise müssen digitale Anwendungen optimiert werden, damit ein traditionelles Musikstudium durch die Digitalität einen Mehrwert erhalten kann? Antworten und Lösungen auf diese und ähnliche Fragen werden nachhaltig in den Netzwerk-Musikhochschulen implementiert und dadurch dem Wissenschaftssystem langfristig zur Verfügung stehen.
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Universität zu LübeckSpielend Mathe lernen
Das Projekt Spielend Mathe lernen (SpielMal) ermöglicht es Studierenden der Grundveranstaltung "Linearen Algebra und Diskrete Strukturen" (LADS) ihre LADS-Kompetenzen mit Hilfe von eigens für die Veranstaltung entwickelten Spielen zu stärken. Durch die Verwendung von Spielen soll die Motivation erhöht werden, sich mit den Inhalten der LADS zu beschäftigen. Als Ergebnis erwarten wir insbesondere geringere Durchfallquoten bei den Klausuren.Die Spiele-Entwicklung erfolgt durch Studierende höheren Semesters. Dabei werden den Studierenden wenig Vorgaben gemacht, sondern stattdessen die entsprechenden Freiräume angeboten. Auf diese Weise werden die vielfältigen Perspektiven der heterogenen Studierendenschaft auf die LADS in geeigneter Weise berücksichtigt (z.B.: Welches Material der LADS ist besonders relevant für das weitere Studium?).Während des gesamten Projekts wird kontinuierlich Feedback von den beteiligten Studierenden eingeholt und zur Verbesserung der Spiele und des Spiele-Entwicklungsprozesses eingesetzt.Die organisatorische Leitung des Projekts liegt bei einer Mitarbeiter:in der Personal- und Lehrentwicklung, die auch für Konzeption und Durchführung der wissenschaftlichen Wirksamkeitsprüfung zuständig ist. Sie sammelt und dokumentiert über die gesamte Projektdauer hinweg die Ergebnisse und Erkenntnisse des Projekts und sorgt für deren Verbreitung sowohl intern als auch extern.Nach Ende des Projekts wird die Wartung der Spiele von der Universität zu Lübeck übernommen.
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Hochschule für angewandte Wissenschaften KielInterdisziplinäre Zusammenarbeit als Schlüssel zu gesellschaftlicher Innovation
Im Mittelpunkt des Projekts steht der Ausbau von interdisziplinärem Lehren und Lernen sowie damit verbunden die Exploration von hybriden Lernräumen. Ziel ist die Entwicklung von transferierbaren Konzepten und Modellen inter- und transdisziplinärer Lehrkooperationen, die Anbahnung und Umsetzung entsprechender Studienangebote unter Einbezug digitaler Werkzeuge, die Einrichtung und Erprobung von hybriden Lernräumen sowie die Produktion von entsprechenden Lehr- und Lernmaterialien. Intendiert wird die Weiterentwicklung der Lehr- und Lernkultur: Durch die Bildung und hochschuldidaktische Begleitung von Lehrendenteams i.S.v. communities of practice werden der Austausch und die Verständigung über Qualitätsstandards in der Lehre und die Kultur des wechselseitigen Feedbacks gestärkt sowie die Digitalisierung in der Lehre geknüpft an gesellschaftlich relevante Problemstellungen vorangetrieben. Dadurch können Studierende in inter- und transdisziplinären Modulen komplexe Themen auf einer fachlich-inhaltlichen Ebene multiperspektivisch bearbeiten und Lehrende dabei als Repräsentant:innen verschiedener, kooperierender Disziplinen erleben.
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Christian-Albrechts-Universität zu KielInteraktive Simulationen für die Gesundheitsberufe
Im Projekt INSIDE werden interaktive und immersive Simulationen als eine hochschuldidaktische Weiterentwicklung simulationsbasierten Lernens für die hochschulische Lehre in Gesundheitsstudiengängen entwickelt, implementiert und evaluiert. In dieser innovativen Form der Simulation können vielfältige und bisher schwer darstellbare Lernumgebungen (z. B. Notfallsituation an der Autobahn) realitätsnah gestaltet werden. Erreicht wird dies durch Projektionen von virtuellen Umgebungen, klickbaren Schaltflächen, interaktiven Dokumente, abspielbaren Videos uvm., an drei Wände eines Raums. Mittels Infrarotlaser kann zudem mit den Projektionen interagiert werden. Dadurch wird das erforderliche Equipment auf das Wesentliche reduziert und ferner wird Studierenden ein aktives Eintauchen in den Lernprozess ermöglicht. Ziel des Projekts ist die innovative Weiterentwicklung des Moduls Digitale Lehrformen im Unterricht, welches im Masterstudiengang Pflegepädagogik angeboten wird. Interaktive und immersive Lernumgebungen sollen gemeinsam mit den Studierenden entwickelt und umgesetzt werden. In der begleitenden Evaluation werden Potenziale und Grenzen der innovativen Lernumgebungen analysiert. Die Befunde dienen der Entwicklung eines langfristigen interfakultären und interdisziplinären Nutzungskonzepts für die Aus-, Fort- und Weiterbildung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) sowie für externe Gesundheitseinrichtungen.
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Hochschule für angewandte Wissenschaften KielHyFlex, HighTech & HighTouch (H³): Studienerfolg ermöglichen durch flexible Kompetenzentwicklung und Lehr-/Lernszenarien
Das Projekt H³ will Lehr-/Lernszenarien in Richtung hybrid-flexibler Varianten weiterdenken, personalisierte, digital unterstützte Lernpfade entwickeln, die Kompetenzentwicklung der Studierenden fokussieren, technische Innovationen nutzen und zu mehr Studienerfolg beitragen. Damit begegnen wir folgenden Problemlagen: 1.Die Teilnahme der berufstätigen Studierenden an Präsenz-Modulen ist nicht (immer) gesichert:aufgrund von Berufstätigkeit, familiären, persönlichen oder strukturellen Kontexten. 2.Dem Bedarf nach Austausch- und Interaktionsmöglichkeiten kann das Studium nicht immergerecht werden (insbesondere in Selbstlernphasen). 3.Studierende haben häufig Probleme, ihr Selbststudium zu organisieren und individuelle Lernprozesse fokussiert zu steuern. Diese Herausforderung gehen wir an, indem wir unsere Studiengänge der Sozialen Arbeit flexibilisieren: durch hybride Lehr-/Lernangebote, den Einsatz von innovativen Technologien und E-Coaching-/E-Assessment-Tools zur selbstgesteuerten Kompetenzentwicklung. Unsere langjährige Erfahrung in der Online-Lehre, verbunden mit mehrstufigen Evaluationsverfahren, garantiert die Qualität unserer Arbeit, die durch die Etablierung von Transferprozessen weit über das Projektumfeld hinauswirkt. Eine übergreifende und vergleichende Wirksamkeitsanalyse ist Teil des Gesamtprojektes.
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EUF - Europa-Universität FlensburgStudy as you are! Anforderungsdesign und Umsetzungsstrategie barriere-sensibler Hochschullehre am Beispiel inklusiv-digitaler Sprachenpädagogik
Digitales Lernen wird an der Europa-Universität Flensburg als innovativer institutioneller Transfor-mationsprozess hin zu einem barriere-sensiblen, niederschwelligen und inklusiven Modell von Blen-ded Learning mit einer grundlegend gewandelten Lern-, Arbeits- und Wissenschaftskultur in der digitalen wissensbasierten, inklusiven Netzwerkgesellschaft verstanden. Eine explizite strategische Verzahnung von Digitalisierung und Diversität existiert in der hiesigen Hochschullandschaft bisher nicht. Das Konzeptions- und Umsetzungsprojekt STUDYasU zielt auf interdisziplinäre institutiona-lisierte und adaptierbare Lehr-/ Lernszenarien, die zu verallgemeinerbaren Aussagen oder gar Modell-lösungen für eine bariere-sensible digitale Hochschullehre führen sollen. Grundlegend ist ein barrie-re-sensibles Angebots für alle, indem die hochschuldidaktische Grundlegung heterogene Lernaus-gangslagen als Fakt anerkennt und darauf abzielt, segregierende Praktiken (z.B. individuelle Einfor-derung Nachteilsausgleich) durch ein konzeptionalisiertes, spezifisches Anforderungsdesign einer niederschwelligen, digital-unterstützten Hochschullehre zu überwinden. Dabei greifen trans-disziplinäre, hochschulübergreifende und binationale Ebenen ineinander.
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Lehrer:innenbildung im Zeitalter von KI
Das Innovationsprojekt zielt darauf, die hochschulische Lehrer*innenbildung an der TU Dortmund zukunftsorientiert zu gestalten und angehende Lehrkräfte auf die Anforderungen einer digitalen Gesellschaft sowie auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit künstlicher Intelligenz (KI) vorzubereiten. Dazu soll die Auseinandersetzung mit KI in den bildungswissenschaftlichen Anteilen der Lehrer*innenbildung strukturell implementiert werden, um den Lehramtsstudierenden - unter Berücksichtigung der Heterogenität dieser Zielgruppe - individuelle und partizipative Lernprozesse im Bereich KI zu ermöglichen und ihnen unter Einbezug der Möglichkeiten, Potenziale und Grenzen von KI eine ganzheitliche Perspektive auf die Anwendung von KI im schulischen Kontext zu vermitteln. Dies soll durch die kollaborative sowie empiriebasierte Entwicklung modularer, innovativer und insbesondere digitaler interaktiver Lernmaterialien sowie die Konzipierung eines digitalen Lernraums erreicht werden, die mit Hilfe eines Konzepts in verschiedene Lehrveranstaltungen implementiert werden sollen. Das Projekt wird durch eine kontinuierliche Begleitforschung im Sinne des Konzepts Design-based Research flankiert, wobei verschiedene Forschungsmethoden zum Einsatz kommen. Die Beteiligung der Studierenden wird durch verschiedene Maßnahmen sichergestellt, um ihre Perspektiven zu berücksichtigen und sie aktiv in den Entwicklungsprozess einzubeziehen.
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Digitale Mathematik-, Statistik- u. Physikaufgaben
Die Aufgaben sind durch Moodle und STACK umgesetzt und bieten zufallsbedingte Varianten, Feedback und automatische Auswertung. Dadurch können Studierende im Selbststudium unterstützt werden, also selbstän-dig eine Vielzahl von Übungsaufgaben bearbeiten und ihre Fertigkeiten und Kenntnisse prüfen. Zudem kön-nen Dozierende Online-Tests gestalten, um den Lernstand der Studierenden effizient zu prüfen.
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