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Collaborative Cinematic Sound Lab

Der kreativ-künstlerische Umgang mit Klängen, Geräuschen und Sprache im Kontext von audiovisuellen Medien wie Kinofilm und Fernsehen wird im Modul "Klanggestaltung" im Studiengang "Tonmeister:in für audiovisuelle Medien" gelehrt.Die Lehrpläne sind momentan stark technisch und theoretisch geprägt und das Lehrkonzept besteht überwiegend aus frontaler Wissensvermittlung. Kreative Projektarbeit der Studierenden wird zu einem späteren Zeitpunkt allein in separaten Studioräumen ohne wechselseitigen Prozess mit den Lehrenden durchgeführt.Die Aufteilung ist überholt, da Software und Computer an die Stelle von großen, tontechnischen Anlagen getreten sind. Daher ist der Zeitpunkt günstig, das Lehrkonzept komplett neu aufzubauen und in eine partizipative, handlungsorientierte Lehre umzuwandeln.Als Inspiration dient hier die Zeichenklasse an Kunstakademien: Studierende zeichnen individuell und simultan, können von Lehrenden unterstützt werden, sich ihre Arbeit gegenseitig präsentieren und reflektieren.Dieses Vorbild kann auf die Klanggestaltung übertragen werden. Dazu gehören Beschallungsanlage und Projektion nach Kinostandard, sowie mehrere Workstations mit Computer und Kopfhörer. Ton und Bild jedes Arbeitsplatzes lassen sich auf Anlage und Projektion, also „nach vorne“ schalten. Mithilfe des neuen, projektbasierten Lehrkonzepts können Studierende nun an kreativen oder technischen Kurzprojekten arbeiten und Projektergebnisse direkt in der Veranstaltung vorstellen und reflektieren.

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