
Pedagotchi: App-basiertes Blended Learning für Training klinischer Entscheidungsfindung in der Allgemeinpädiatrie
Kompetenzen für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen werden universitär regelhaft anhand komplexer Patient:innen vermittelt. Wege von ersten Beschwerden zur Diagnose und Therapie sind vielfältig und erfordern frühzeitiges Training. Ein Training klinischer Entscheidungsfindung für (allgemein-) pädiatrische Krankheitsbilder und Prävention findet selten statt. Ziel des Projektes Pedagotchi 3.0 ist die Einführung einer pädiatrischen Lern-App, mit der Lernende überall fallbasiert die klinische Entscheidungsfindung trainieren und ihr Wissen erweitern können. Eine Fallbibliothek fordert mit Patient:innen aus der Allgemeinpädiatrie und eingeflochtenen seltenen Erkrankungen (Awareness) heraus. Das als Wahlfach erfolgreich pilotierte Konzept wird sowohl inhaltlich (Fokus Allgemeinpädiatrie) als auch methodisch auf größere Zielgruppen skaliert. Hierdurch wird der distanzunabhängige, individualisierte Kompetenzerwerb für die ganzheitliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen ebenso erleichtert wie eine interdisziplinär übertragbare professionelle Identitätsbildung durch Kenntnisse der ambulanten und stationären Patient:innenversorgung.
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Partizipative Lehramtsausbildung Musik
Das Entwicklungs- und Forschungsprojekt Par.La.Mus verfolgt eine grundlegende Neuausrichtung der Musiklehramtsausbildung an der Hochschule für Musik Detmold. Im Hinblick auf die identifizierten Herausforderungen wie Demokratie- und Teilhabedefizite, Zugangsbarrieren und inhaltliche Geschlossenheit in den Lehramtsstudiengängensetzt das Projekt auf einen partizipativen Ansatz, der die Perspektiven aller Beteiligten Hochschullehrende, Studierende, Lehrkräfte, Schüler*innen und externe Partner*innenkonsequentin den Gestaltungs- und Entwicklungsprozess einbezieht. Zentrale Maßnahmen umfassendie Etablierungstudentischer Selbstbestimmungsmöglichkeiten, die Reform der Eignungsfeststellung sowiedie Einführung eines studienvorbereitenden Propädeutikums.Durchdiegezielte Einbettungvon Bildungsprozessen inKulturender Digitalitätwird einezukunftsorientierte musikalische (Aus-)Bildunggefördert, die den Bedürfnissen einer vielfältig verfasstenund sich wandelnden Studierendenschaftentspricht. Die Projektergebnisse des Projekts fließen in die Re-Akkreditierung der Lehramtsstudiengänge 2030/31 am Standort ein und sollen durch die forschende Begleitung in den Bereichen Lehrentwicklung und Implementationsforschung, Partizipation und Teilhabe sowie Jugendkulturen und Postdigitalität als Modell für weitere musikpädagogische Studiengänge und Standorte dienen. Damit trägt das Projekt zur Umsetzung der in der UNESCO-Roadmap zur BNE 2030 formulierten thematischen Schwerpunkte bei.
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Durchführung des Wikis
Die Studierenden nehmen an drei Schreibaktivitäten teil (1 individuelles Schreiben + 2 kollaboratives Schreiben). Dafür nutzen die Teilnehmer die technischen und inhaltlichen Anleitungen (erstellt in Maßnahme 1) um einen konsistenten Aufbau der einzelnen Artikel zu gewährleisten. Fragen werden laufend vom Lehrpersonal beantwortet, sowie Artikel final überprüft. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Räume der Hochschullehre
Wie gestalten wir die Hochschullehre der Zukunft? Welche Räume fördern effektives Lernen und kreative Entfaltung? Die Beiträger*innen zeigen aus interdisziplinärer Perspektive die Wechselwirkungen zwischen Raum, Technologie und Lehrmethoden. Von hybriden Lernumgebungen, die Studierende in ihrer Selbstorganisation unterstützen, bis zu digitalen Prüfungsformaten im Nachhaltigkeitskontext verdeutlichen sie, wie universitäre Räume als Katalysatoren für kritisches Denken und kreatives Lernen fungieren. Das Fazit: Interaktive Formate und neue didaktische Konzepte transformieren die Lehre und revolutionieren das Lernen.
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