
Lehr-Lern-Hub: Digital History
Stellen Sie sich vor: Angehende LehrerINNEN und MuseumspädagogINNen erlernen und erproben bereits im Studium, kreative und komplexe digitale Aufgaben für SchülerINNEN zu entwickeln. SchülerINNEN setzen sich mit und in digitalen Medien aktiv mit Geschichte auseinander und erwerben dabei forschungsorientierte und digitale Kompetenzen. Als gemeinsames Ergebnis entsteht eine öffentlich sichtbare kollektive 4D- Wissensressource. Das Lehr-Lern-Labor Digital History bezieht die bisher vor allem im MINT-Bereich erprobten Ansätze einer Verzahnung forschungsorientierter Schul- und praxisnaher Lehrerbildung sowie der digitalen Medien- und Technologiekompetenzentwicklung auf fachspezifische Ansprüchen und Ziele der Museums- und Geschichtsdidaktik. Dabei untersucht, entwickelt und erprobt das DHLabor Formate, um bspw. im Rahmen von Schulpraktika, Ganztagesangeboten oder außerschulischen Lernorten sowohl eine digitale als auch die praxisbezogene Kompetenz der Studierenden sowie die Fertigkeit zur forschungsorientierten Lehre im Schulunterricht zu befördern. Angehende Lehrende erlernen anhand von Beispielen digitale Forschungs- und Vermittlungsmethoden, erarbeiten auf dieser Basis Aufgaben für Schüler und erproben und reflektieren diese. Im Ergebnis entstehen sowohl ein Pool digitaler Aufgaben und Lehrangebote als auch eine auf den Beiträgen der SchülerINNEN aufbauende öffentlich sichtbare 4D-Wissensressource. Diese Ressourcen sind für Lehrende auch nach Abschluss des Studiums nutzbar.
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Querschnitt12 - Kompetenz interfakultär!
Komplementäre und Alternative Medizin (KAM) hat in unserer Gesellschaft eine weite Verbreitung. Die geringe Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung und damit hohe Anfälligkeit breiter, auch gebildeter Teile der Bevölkerung für Alternative Medizin wird zu einem zunehmenden Problem in der Versorgung, mit dem Ärzte und andere Fachberufe immer mehr konfrontiert werden. KAM eignet sich in besonderer Weise, Studierende der Medizin mit den Aufgaben, Kenntnissen und Fähigkeiten anderer Berufsgruppen vertraut zu machen. Interdisziplinäre und multiprofessionelle Kommunikation und Diskussion sowie die Entwicklung gemeinsamer Behandlungsstrategien können hier an konkreten Krankheitsbildern gelernt werden. Studierende der Medizin, Psychologie, Pharmazie, Ernährungs- und Kommunikationswissenschaften sowie Medizinethik sollen in Fallkonferenzen in Teams Aufgabenstellungen in Form von Praxisbeispielen bearbeiten. Die konstruierten Fallbeispiele beginnen mit einem einfachen Szenario, das dann durch unterschiedliche Ergänzungen komplexer gestaltet werden kann, indem einmal die medizinische Situation ausgestaltet wird (z.B. Komplikationen oder Komorbiditäten) oder psychologische, soziale und ethische Aspekte hinzukommen. Zum Erwerb des notwendigen Wissens und der Kenntnisse und Fähigkeiten wird ein Depositorium von Wissens-Nuggets zu KAM für die verschiedenen Fächer entwickelt. Bildungstechnologien unterstützen darüber hinaus das fakultäts- und fächerübergreifende Lehr-/Lernszenario.
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Digitales Lehren und Lernen an der Hochschule
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