
Individuelle Förderung in MINT Lehre
Individuell gibt es große Unterschiede bei Kenntnissen und Fähigkeiten von Studierenden. Dies führt zu Herausforderungen um Voraussetzungen nachfolgender Veranstaltung zu erfüllen und Lehrziele der Absolventen für den gesamten Studiengang zu erreichen. Lehrveranstaltungen mit der Übermenge aller fehlenden Kenntnisse und Fähigkeiten anzubieten scheitert an Lehrkapazitäten und Restriktionen in Bezug auf die Leistungspunkte. Außerdem soll ein attraktives Lehrangebot zahllose Wiederholungen bereits bekannten Lernstoffs vermeiden. Diese Herausforderung betrifft insbesondere den Übergang unterschiedlicher nationaler und internationaler Bachelorstudiengänge zu einem Masterstudiengang. Das Ziel des vorgeschlagenen Projekts ist daher eine personalisierte Lehre im Rahmen modularisierter Lehrveranstaltungen, wobei individuelle Lücken mit einer zugehörigen Komposition von Modulelementen geschlossen werden. Das Projekt wird modulare Lehrveranstaltungen im Bereich der eingebetteten Systeme und der medizinischen Informatik entwerfen. Kenntnisse und Fähigkeiten der Studierenden sowie die Lernergebnisse von Modulelementen und deren Abhängigkeiten sollen mittels Wissensgraphen modelliert werden. Schließlich werden Werkzeuge eine optimierte Komposition von Modulelemente für individuelle Studierende entwerfen und die jeweiligen Wissenslücken schließen. Die experimentelle Evaluation ist unter Einbeziehung der Studierenden der Studiengänge Informatik und Digitale Gesundheitswissenschaften geplant.
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Lernendenzentriertes Physikpraktikum an der Hochschule Merseburg
Im Projekt PhysLab@HoMe wird das Physikpraktikum an der Hochschule Merseburg unter zwei Gesichtspunkten umgestaltet: Die inhaltlichen und kompetenzorientierten Lernziele des Praktikums sollen besser erreicht werden und dabei die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Studierenden größere Beachtung finden. Studierende werden sich weitestgehend eigenständig in Kleingruppen durch die Inhalte und Experimente des physikalischen Grundpraktikums durcharbeiten. Sie werden die Versuche mit Hilfe geeigneter Materialien vorbereiten, durchführen, auswerten und diskutieren. Die Rolle der Lehrenden wird sich von Erklärenden und Prüfenden zu einer Art Coaches ändern, welche individuell auf die Gruppen eingehen und den maximalen Lernerfolg sichern. Schwerpunkte und Aufgaben der Lehrenden variieren je nach Schwierigkeiten und bisherigen Lernerfolgen einer Gruppe. Studierende werden im Praktikum den für sie selbst bestmöglichen Lernerfolg erreichen, unabhängig von ihrem persönlichen Hintergrund und ihrem Vorwissen. Sie werden dabei experimentelle, wissenschaftliche und persönliche Kernkompetenzen entwickeln. Dazu gehören u.a. thematische Inhalte, die Diskussion von Ergebnissen und ihrer Zuverlässigkeit sowie die Reflexion des eigenen Experimentierens (positive Fehlerkultur). Das Projekt reiht sich ein in die Umgestaltung der Physiklehre an der Hochschule Merseburg von traditionellen Lehrformen zu studierendenzentrierter und aktivierender Lehre.
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Labor für hybride Gruppenarbeit
Das Labor für hybride Gruppenarbeit an der Technischen Hochschule Rosenheim schafft einen innovativen Lehr-Experimentierraum, der das Konzept der „Neuen Präsenz“ umsetzt. Der Raum verbindet physische und virtuelle Lernumgebungen, um kollaborative Lernprozesse zu fördern und gleichwertige Lernerfahrungen für Präsenz- und Online-Studierende zu bieten. Die technische Raumausstattung umfasst PTZ-Kameras, ein Deckenmikrofon und Deckenlautsprecher, daneben drei Projektionsflächen sowie mobile Schallschutzwände. An den sechs Gruppentischen befinden sich digitale Whiteboards, 360°-Kameras mit integriertem Mikrofon und Lautsprecher sowie kleine PCs mit Tastatur und Maus. Diese Technik ermöglicht eine ausgezeichnete Kommunikation und Interaktion zwischen physischen und virtuellen Teilnehmenden in verschiedenen Lernsettings. Dozierende können hybride Lehrformate gestalten, bei denen alle Studierenden aktiv und gleichwertig eingebunden werden. Das Labor erlaubt die Entwicklung zukunftsweisender
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TPACK learning paths of pre-service teachers
Pre-service teachers (PST) need subject-specific, didactic and pedagogical knowledge for their future teaching practice, commonly described within the TPACK framework. The ‘Digital Competence Framework for Educators’ (DigCompEdu) emphasizes the importance of technical and digital skills for teachers in general. One way to address relevant knowledge facets for PST is through game development-based learning, which includes designing digital escape games. Yet, questions remain about which knowledge facets PST activate when designing a digital mathematical escape game (DIMEG) and how this develops throughout the design process. In this study, one group of primary school PST designs a DIMEG within a seminar. Each seminar session was videotaped, transcribed and coded towards TPACK knowledge facets. Findings from this study show that all knowledge facets were activated, except TCK, suggesting that DIMEG is a promising approach for teacher education.
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