
Wer redet da mit mir? Studentische Kommunikation in der Online-Lehre
Auf einen Blick
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Demokratie zwischen wissenschaftlicher Theorie und experimenteller Praxis
Demokratie ist ein Leuchtturmbegriff. Er hat Strahlkraft und ist Ausdruck unseres Selbstverständnisses als Gesellschaft, Individuum, Profession. Politikwissenschaft (PoWi) ist Demokratiewissenschaft. Demokratietheorien (D-Th) fungieren als Kompass: Was ist Demokratie? Wodurch wird sie gefährdet? Wie kann sie verbessert werden? Studierende entscheiden sich für PoWi, weil sie Reflexions- und Handlungskompetenzen stärken wollen. D-Th helfen, eigenes Denken, Fühlen, Handeln zu befragen, Dynamiken und Verhalten in sozialen Gruppen zu erkunden, Regeln und Prozesse in Organisationen zu verstehen und (in)formelle Strukturen in der Gesellschaft aufzuspüren mit dem Ziel, auf allen Ebenen Empowerment und Partizipation auszubauen. Die Kernfrage lautet: Wie können wir eine Demokratie leben, die es noch nicht gibt? Um sich ihr widmen zu können, braucht es Freiraum abseits des Curriculums, nur so können mit Studierenden Konzepte entwickelt, auszuprobiert und ins Regelangebot überführt werden. Studierende sollen den mitgebrachten, im Studium häufig reproduzierten und für Demokratie hinderlichen Dualismus von Theorie und Praxis aufheben. In diesem Projekt gilt es ein dreifachdemokratisches Seminar zu entwickeln. Demokratie ist darin (1) Thema/ Inhalt/ Gegenstand des gemeinsamen Lernens, (2) Umgangsform/ Struktur/ Arbeitsweise im Seminar und (3) Wirkung/ Effekt/ Strahlkraft außerhalb des Seminarkontextes.
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Automatisiertes Feedback zu Diagrammen mit FeeDi
Die Fähigkeit, komplexe Inhalte in Diagrammen darzustellen, ist besonders in MINT-Fächern essenziell – etwa in UML-, Prozess-, Schalt- oder XY-Diagrammen. Doch in großen Lehrveranstaltungen mit bis zu 500 Studierenden ist eine individuelle Korrektur eingereichter Modellierungen kaum möglich. Selbst in kleineren Gruppen entsteht so ein hoher Bewertungsaufwand. In der Lehrveranstaltung Datenbanksysteme der HTWK Leipzig kam das E-Assessment-Tool FeeDi zum Einsatz: Lehrende hinterlegten eine Musterlösung, auf deren Basis Studierende automatisiert grafisches, numerisches und textuelles Feedback zu ihren ER-Diagrammen erhielten. Zudem wurden Bewertungsschemata und Feedbacktexte für typische Fehlerklassen vorbereitet. Ziel war es, Studierenden zeitnahes, prozessbezogenes Feedback zu geben und Lehrende zu entlasten. Die Studierenden erhielten direkt nach der Abgabe farblich markierte Rückmeldungen zu korrekten und fehlerhaften Elementen, numerische Bewertungen (absolut/prozentual) sowie text
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Räume der Hochschullehre
Wie gestalten wir die Hochschullehre der Zukunft? Welche Räume fördern effektives Lernen und kreative Entfaltung? Die Beiträger*innen zeigen aus interdisziplinärer Perspektive die Wechselwirkungen zwischen Raum, Technologie und Lehrmethoden. Von hybriden Lernumgebungen, die Studierende in ihrer Selbstorganisation unterstützen, bis zu digitalen Prüfungsformaten im Nachhaltigkeitskontext verdeutlichen sie, wie universitäre Räume als Katalysatoren für kritisches Denken und kreatives Lernen fungieren. Das Fazit: Interaktive Formate und neue didaktische Konzepte transformieren die Lehre und revolutionieren das Lernen.
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