
Critical Game Lab
Das Critical Game Lab ist ein innovativer Raum für experimentelle Videospiele. Inspiriert von den Ideen der Research Creation werden wissenschaftliche Theorien und kritische Analysen überführt in kreatives Schaffen, wodurch neue Ansätze für interaktive Kunst und Handwerk geschaffen werden.Die Studierenden lernen einerseits, Videospiele zu analysieren, in kulturelle, philosophische, soziologische und mediale Kontexte zu setzen und aus ihren Betrachtungen kreative Texte und Video Essays für eine Publikation zu kuratieren. Andererseits gibt das Critical Game Lab ihnen auch die Gelegenheit, in interdisziplinären Gruppen Prototypen zu entwickeln und über eigene kreative Experimente die Grenzen des Mediums auszutesten und neu zu definieren. Das Critical Game Lab ist außerdem inhärent partizipativ angelegt: Inspiriert von der iterativen Entwicklung von Spielen werden alle Studierenden anhand von regelmäßigen Review- und Planungstreffen beteiligt an der Gestaltung von didaktischer Struktur und Inhalten der Lehre. Somit wird die iterative, agile Form der Entwicklung aus der Industrie in die Lehre überführt und praktiziert. Ganz nach dem Sprichwort Der Weg ist das Ziel ist dies beispielhaft für die Philosophie dieses Projekts, denn bei allem steht der Prozess im Vordergrund. Ein Studium soll Raum für Experimente und Fehlschläge anbieten.
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Virtuelle Thermoablation und Simulation
VIRTUS – Virtuelle Thermoablation und Simulation ist ein Lehrprojekt der Fachhochschule Südwestfalen, das Studierenden einen praxisnahen Zugang zu moderner bildgestützter Medizin eröffnet. Im Mittelpunkt steht die sogenannte Thermoablation – ein nicht- oder minimalinvasives Verfahren, bei dem krankes Gewebe, etwa Tumoren, gezielt durch Hitze behandelt wird. Im Projekt lernen Studierende, medizinische Bilddaten zu nutzen, Gewebe zu analysieren und zu segmentieren, digitale Modelle zu erstellen und Behandlungen mit Simulationssoftware virtuell zu planen. Anschließend werden die Ergebnisse in praktischen Laborversuchen überprüft. So verbindet VIRTUS Theorie, digitale Methoden und experimentelles Arbeiten. Das Besondere an VIRTUS ist der interdisziplinäre Ansatz: Studierende der Medizintechnik befassen sich mit klinischen Anwendungen, medizinischer Bildanalyse, Segmentierung und Modellierung. Die Elektrotechnik bringt insbesondere Hochfrequenztechnik, physikalische Grundlagen und technische Systeme ein. Die Technische Informatik arbeitet an Bildverarbeitung, Datenanalyse sowie an der Umsetzung leistungsfähiger Simulationsumgebungen, etwa durch verteiltes Rechnen auf Computerclustern. Dadurch entsteht ein innovatives Lehrangebot für den Bachelor- und Masterbereich, das gezielt auf die Medizin der Zukunft vorbereitet.
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Präsentationswebsite für das Projektarchiv
Das Interface der Projektarchiv-Plattform eignet sich sehr gut zum Archivieren, jedoch weniger zum Präsentieren von Projekten. Die zeitgemäße, ansprechende Präsentation von Projekten ist für den Erfolg der Plattform an der HfG allerdings sehr wichtig, weshalb wir die Website Schaufenster entwickelt haben. Schaufenster ist ein Anwendungsmodul und ruft die Projekte über die API von Madek ab.
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Digitale Future Skills-Angebote – Ein Praxisbeispiel der Hochschule Koblenz.
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