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Du schaffst das - Dropoutprävention an der HKA

In den Ingenieurwissenschaften liegt die Dropoutquote an HAWen bei ca. 32 % (Heublein, 2020). Ziel des Projekts ist die Reduktion vermeidbarer Studienabbrüche an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft (HKA) durch die Entwicklung eines mehrfaktoriellen präventiven Konzepts zur Förderung der akademischen Resilienz, das direkt mit dem Studienbeginn ansetzt. Zum einen soll ein partizipativer Veränderungsprozess an der HKA initiiert werden, um unnötige Studienabbrüche bestmöglich zu reduzieren und Studienzufriedenheit zu stärken (vgl. Hofmann et al. 2021). Zum anderen soll für Stakeholder (z.B. Lehrende, Beratende, Studierende) die Möglichkeit geschaffen werden, maßgeschneiderte Interventionen und Beratungsangebote zu erproben, die das vermeidbare Studienabbruchrisiko senken. Erfahrungen daraus sollen in den Veränderungsprozess einfließen. Auf individueller Ebene sollen die Voraussetzungen für kontinuierliche Selbstreflexionsprozesse der Studierenden geschaffen werden, die über reines Leistungsfeedback und -tracking hinausgehen. Beratungs- und (über-)fachliche Lehrangebote sollen die Studierenden in diesem Prozess unterstützen und ihnen die Chance geben, resiliente, selbstwirksame Einstellungen und Verhaltensweisen zu entwickeln (z.B. Growth-Mindset, Yeager et al, 2019), Stress im Studium zu reduzieren und gleichzeitig Strategien zur Stressbewältigung (Coping; Kaluza, 2023) zu erarbeiten.

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