
Feedback zur Lernzeit und ablenkungsfreie Lernumgebung
In unserer Studie zielten wir darauf ab, mithilfe von verschiedenen Interventionen, Ablenkungen zu minimieren und das Zeitmanagement und die Zielplanung zu verbessern. Wir wollten eine optimale Lernumgebung schaffen, die an das Persönlichkeitsprofil des Nutzers angepasst ist. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Kategorien
Beschreibung
Herausforderung
Ablenkungsfreie Lernumgebung schaffen, Zeitmanagement und Zielplanung verbessern
z.B. verschiedene Social-Media-Dienste sorgen für Ablenkung
Auf heterogene Gruppen von Lernenden eingehen (Für wen sind Apps geeignet?)
z.B. unterschiedliche Persönlichkeit oder Lebensrealität Studierender
Werden Apps von Studierenden und Dozierenden gut angenommen?
z.B. gibt es Bedarf und Akzeptanz für diese Angebote
Voraussetzung
Bei flexiblem Vorlesungsmodell (in Präsenz oder als Videoaufzeichnung) ist Anwesenheit sehr gering. Es ist ratsam, solche Effekte einzukalkulieren bei der Stichprobengröße.
Technisch: Funktionieren der Apps auf allen Geräten und Betriebssystemen. Evaluationstechnisch: grundsätzliche Motivation Kooperationsbereitschaft von Seiten der Studierenden
Eignung
summativ (zum Abschluss)
Die Apps wurden mit quantitativen Methoden hypothesengeleitet und mit Hilfe etablierter Fragebögen untersucht. Hierin besteht eine Stärke der Professur Psychologie digitaler Lernmedien. Qualitative Forschung wurde in geringerem Maß durchgeführt in Form eines Interviews und Evaluationsfragen.
Hinweise
Effekte
Es kann sein, dass die Apps auch nach der Studie weiterverwendet werden, aber es sieht nicht danach aus. Gesammelte Erfahrungen können für zukünftige ähnliche Studien hilfreich sein.
Es gab Schwierigkeiten bei der Installation der Apps. Der Drop Out war hoch. Ease of Use nach Technology Acceptance Model ist zu schwierig.
Learnings
Tutorial Video wirkt. Bearbeitung von Lernaufgaben benötigt weniger Zeit, bei vorangegangenem Tutorial.
Empfehlung
Vorselektierte Stichprobe mit der festen Absicht, die angebotenen Apps weiterzuverwenden (z. B. Behavioral Intention nach Technology Acceptance Model), um Drop Out zu verhindern oder andere Maßnahmen.
Sicherstellen, dass die Apps auf allen Geräten und Betriebssystemen funktionieren (das war in unserem Fall gegeben, ist aber nicht selbstverständlich).
Tipps
Es gibt noch viele offene Fragen, z.B. Zeitmanagement in einer App
Learnings ernst nehmen, vielleicht sogar Pilotstudie vorausschicken.
Sonstiges
entweder Erwartungen verringern oder mehr Ressourcen investieren. Zuerst Popularität/Nutzungsbereitschaft von App(s) feststellen und dann Lernerfolg, metakognitive und motivationale Variablen messen (einfach anfangen).
Methoden
Empfohlen
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Interprofessionelle Lehre in Allgemein- und Zahnmedizin
Das Projekt umfasst die Entwicklung, Etablierung und Evaluation eines neuen interprofessionellen Lehrformats für Studierende der Zahn- und Humanmedizin der Universität Leipzig auf Basis des regulären Pflichtcurriculums (Blockpraktikum Allgemeinmedizin, Integrierter Behandlungskurs Zahnmedizin). Dies erfolgt in Zusammenarbeit des Instituts für Allgemeinmedizin und des Funktionsbereichs Interdisziplinäre Zahnerhaltung und Versorgungsforschung der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie. Hintergrund ist, dass obwohl zahlreiche Wechselwirkungen zwischen Mundgesundheit und chronischen Erkrankungen bestehen (z.B. Parodontitis-Diabetes/kardiovaskuläre Erkrankungen) und Haus- und Zahnärzt:innen in der Prävention die gleichen Risikofaktoren adressieren, im Praxisalltag kaum Kooperation stattfindet. Eigene Vorarbeiten zeigen, dass insbesondere auf hausärztlicher Seite oft fehlendes Wissen zu einem Mangel an Kooperationsbereitschaft beiträgt. Ziel des neuen Lehrangebots ist daher die Förderung gegenseitigen Verständnisses und zukünftiger Zusammenarbeit durch praxisorientierte interprofessionelle Lehre (inkl. Arbeit mit echten Patient:innen), die im Studium bisher nicht stattfindet. Das Lehrformat soll partizipativ mit Studierenden und Ärzt:innen beider Fachrichtungen entwickelt werden, um Praxisrelevanz und Attraktivität der Lehrinhalte, Lernziele und Lehrmaterialien sowie deren zielgruppengerechte didaktische Aufarbeitung zu gewährleisten.
Projekt anzeigen
Planungs- und Entscheidungshilfe für E-Portfolios
Mit der Maßnahme wird eine Hilfestellung für die vielfältigen Entscheidungen gegeben, die mit der Implementierung von E Portfoliosystemen in Lehrveranstaltungen an Hochschulen verknüpft sind. Damit soll der in der Frühphase einer Implementierung gegebene höhere Workload durch eine effiziente didaktische und technologische Unterstützung für die Lehrenden transparent, planbar und bewältigbar strukturiert werden. Mit Hilfe einer didaktisch wie technisch angelegten Strukturmatrix werden Lehrende zur systematischen Planung ihrer Lehrveranstaltung angeregt und Handlungsempfehlungen gegeben, womit die Maßnahme effektiv, asynchron und veranstaltungsunabhängig zu einer Erhöhung der Akzeptanz der Implementierung von E Portfolio beiträgt.
Maßnahme anzeigen
E-Assessment für Entity-Relationship-Diagramme mit FeeDI
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen