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(Hochschul-)Bildung inklusiv

Die HAW Hamburg besitzt eine mittlerweile 50-jährige Expertise in der Qualifizierung von Fachkräften. Als (ehemalige) Fachhochschule sind wir von Beginn an mit einer diversen Studierendenschaft vertraut und haben (Studien-)Programme für Erhöhung von Bildungschancen aufgebaut. Bereits jetzt sind wir eine offene, vielfältige und kreative Hochschule, die das Ziel einer möglichst inklusiven Hochschulkultur verfolgt. Als Hindernis zu einer inklusiven Hochschule ist das Selbst- und Fremdverständnis zu nennen, dass höhere kognitive Leistungen aller Akteure voraussetzt. Unser Projekt gibt Menschen eine Chance auf Beschäftigung und Einfluss auf Lehre und Forschung, die bislang davon systematisch ausgeschlossen sind. Wir pilotieren die Zusammenarbeit von Studierenden, Lehrenden und sogenannten Bildungsfachkräften, um die Diversity- und Inklusionskompetenz der beteiligten Hochschulangehörigen zu erweitern. Dabei unterstützen wir das Konzept, den Bildungsfachkräften eine berufliche Perspektive jenseits der Beschäftigung in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen. Die Bildungsfachkräfte werden extern qualifiziert und können ihre Praxiserfahrungen in unserer Hochschule machen. Der Einsatz von sogenannten Bildungsfachkräften ermöglicht einerseits die bessere Qualifizierung der Studierenden (Bildungsperspektive) und andererseits die Verbesserung von Lebenswelten für Menschen mit Beeinträchtigungen (Empowerment Perspektive). Die avisierten Outcomes werden evaluiert.

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Reflexionsfähigkeiten Lehramtsstudierender im Profilstudium stärken

Lehramtsstudierende an der Leuphana können durch die Wahl eines Profilstudiums einen thematischen Schwerpunkt setzen und sich hierdurch gezielt mit einem der Querschnittsthemen auseinandersetzen, die an die zentralen Herausforderungen einer transformativen Gesellschaft anschließen: Inklusion & Diversität, Digitales Lehren & Lernen oder Sprachliche Bildung. Kernelement des Profilstudiums ist ein digitales Reflexionstool (ePortfolio). Es ermöglicht Studierenden die regelmäßige situationsbezogene Reflexion ihrer Kompetenzentwicklung durch bewusste kognitive und zielgerichtete Prozesse der multiperspektivischen Betrachtung beruflich relevanter Situationen. Unterstützt durch das ePortfolio lernen angehende Lehrkräfte, die oft komplexe schulische Realität zu erfassen, verschiedene Interpretationen zu prüfen und das eigene Handeln entsprechend zu steuern. Damit trägt die Auseinandersetzung mit dem ePortfolio zu einem kontinuierlichen und gezielten Professionalisierungsprozess der Profilstudierenden bei. Studien belegen, dass die Reflexionsfähigkeit von Lehramtsstudierenden eher schwach ausgeprägt ist und demnach kein „Selbstläufer“ ist, sondern einer gezielten Förderung im Sinne des Constructive Alignment bedarf. Daher ist das Ziel des Projekts ReflexProfi-L, die Reflexionsfähigkeit von Profilstudierenden im Lehramtsstudium durch gezielte Maßnahmen der Unterstützung, Fallarbeit und Vernetzung qualitativ zu stärken; sowohl digital-gestützt als auch in Präsenzformaten.

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Publikation 100129

Zwischen Täuschungsversuchen und kompetenzorientierten Prüfungen: Studieren und Lehren im Spannungsfeld von Didaktik, Bologna und Prüfungsrecht.

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