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Business Agility Meets Improvisational Theatre

Zusammen mit Studierenden wird ein Wahlmodul in Form einer englischsprachigen Lehrveranstaltung agil konzipiert und weiterentwickelt. Die neue Modulveranstaltung zielt auf wirtschaftswissenschaftliche Masterstudiengänge an der HTWD ab. Ihr Lerninhalt ist Agile Business Control (Agile Unternehmenssteuerung). Die didaktische Hauptmethode stellen Übungen aus dem Improvisationstheater (abgekürzt Improv) dar. Darunter versteht man eine Theatergattung, in der Szenen improvisiert statt mit festgelegter Handlung gespielt werden. Dabei werden Qualitäten wie Spontanität, Präsenz, Intuition, Wahrnehmung, Offenheit für Neues, Kollaborationsfähigkeit etc. gefördert, um in ungewohnten Situationen spontan selbst neue Verhaltensweisen auszuprobieren und traditionelle Denkmuster zu durchbrechen. Die Methode hat viele Bezugspunkte zu Agilen Steuerungskonzepten wie Zentrierung auf Nutzende, Iteration, Inkrementalität, Experimentieren und Testen sowie Fehlertoleranz. Damit eignet sich Improv hervorragend als didaktisches Mittel, um Agile Denkweisen nachhaltig zu verinnerlichen. Hierfür verfügt der Antragsteller über umfangreiche Kenntnisse geeigneter Improv-Tools. Mit Fokus auf internationale Studierende, interkulturelle Lehr-Lern-Kontexte und Diversität sollen durch die neue Modulveranstaltung fachliche und überfachliche Kompetenzen im Rahmen eines spezifischen Berufsfeldes aktiv entdeckt und erlebt werden sowie integrativ in das Curriculum einfließen.

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Forschend im Labor Lernen

Das natur- und ingenieurwissenschaftliche Labor ist ein Ort des Entdeckens, des Ausprobierens und der Kreativität. Während der Pandemie ließen sich Laborpraktika nur schlecht durch Onlineformate ersetzen. Laborarbeit ist damit zentraler Bestandteil des Präsenzstudiums. Leider entspricht die Studienwirklichkeit gerade in den ersten Semestern nicht diesem Ideal des entdeckenden kreativen Lernens. Vielmehr haben die Studierenden in klar vorgegebenen Schritten längst bekannte Sachverhalte nachzuvollziehen, was zu Unzufriedenheit, verringertem Lernerfolg und erhöhten Durchfallquoten führt. Um der Situation entgegenzuwirken wollen wir im ersten Schritt die bestehenden Laborpraktika erfassen und einen Information-Hub Labordidaktik aufbauen. Mit einem Fokus auf Lernzielorientierung und Kompetenzentwicklung in der Laborarbeit gestalten wir die Labordidaktik durch eine zentrale Koordinationsstelle gemeinsam mit Lehrenden neu. Dies führt zu einer Diversifizierung der Laborauswahl mit Hands-on-, hybriden, virtuellen und simulierten Formaten. Im zweiten Schritt erproben wir das Praktikumskonzept im Rahmen der Lehrveranstaltung Experimentalphysik für Ingenieure. Mit zentraler labordidaktischer Unterstützung werden wir offene Aufgabenstellungen entwickeln, welche die Studierenden selbstgesteuert und selbständig lösen können. Ergänzend dazu wird das neue Laborkonzept aus Sicht der Lehrenden und Lernenden evaluiert und die Übertragbarkeit auf weitere Fachrichtungen geprüft.

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Bildungsziele und Kompetenzverständnis im MarSkill

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