
Publikation der Forschungsergebnisse aus dem TESOL Research Colloquium zu digitalen Feedbackmethoden
In einem Buchbeitrag bei Cambridge University Press sollen die Erkenntnisse aus der Anwendung digitaler Feedback-Methoden im TESOL Research Colloquium veröffentlicht werden. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Kategorien
Beschreibung
Herausforderung
Internationale Publikation der Forschungsergebnisse aus der Praxis für andere Lehrende. Die Relevanz digitaler Feedbackprozesse ist gestiegen, weshalb Forschungserkenntnisse aus diesem Bereich veröffentlicht werden sollten; Lehrpraktiken, die sich als erfolgreich erwiesen haben, sollten eine größere Verbreitung erfahren. Die Regelstudienzeit wird oftmals überschritten, weil die Studierenden keine ausreichende Unterstützung beim Planen, Bearbeiten und Verfassen ihrer wissenschaftlichen Arbeit erf
Voraussetzung
Die Einreichungsfrist lag etwa einem Monat nach Beendigung des Kolloquiums, was sowohl die Zeit für die Analyse der Lernprodukte und Fragebögen als auch für das Verfassen verkürzte. Komplexe Datenanalysen; Beachten der Zeichenobergrenze des Beitrags.
Eignung
keine Evaluation
Vorgehen/Schritte
Durchführung des TESOL Research Colloquiums (1 Semester)
Datenanalyse der erstellten Lernprodukte & Verschriftlichung der Ergebnisse (2 Monate)
Auswertung der Fragebögen (2 Monate)
Vertiefte Literaturrecherche (2 Monate)
Verfassen des Beitrags inkl. Literaturteil, Methodik, Ergebnissen, Diskussion und Fazit (2 Monate)
Grafik- & Tabellenerstellung (2 Wochen)
Dokument gemäß Vorgaben formatieren (1 Woche)
Entwurf einreichen (1 Tag)
Review abwarten (Halbes Jahr oder länger)
Beitrag überarbeiten (Mehrere Monate)
(ein Jahr oder mehr)
Hinweise
Effekte
Der Entwurf wurde eingereicht, aber noch nicht veröffentlicht (Stand: September 2023). Die Ergebnisse des Review-Prozesses stehen noch aus und werden mit deutlicher Verzögerung eintreffen. Die Veröffentlichung von Erkenntnissen aus der Lehrforschung ist bedeutsam und soll künftig auch für weitere Lehrprojekte erfolgen. Es wurde eine sehr knappe Frist zur Einreichung des ersten Kapitelentwurfs gesetzt. Jedoch konnte die weitere Zeitplanung seitens der Herausgeber nicht eingehalten werden, so dass derzeit die Review-Ergebnisse noch nicht vorliegen. Dies führt auch dazu, dass die Forschungserkenntnisse erst verspätet erscheinen werden.
Learnings
Der erste Entwurf wurde innerhalb relativ kurzer Zeit nach Fertigstellung der Datenanalysen verfasst. Die knappe vorgegebene Zeichenbegrenzung half dabei, die wesentlichen Erkenntnisse aus den komplexen Daten zu identifizieren.
Empfehlung
Über eine zeitnahe Publikation von Erkenntnissen aus innovativen Forschungsprojekten können Lehrpraktiken geteilt werden und zu eigenen Adaptionen führen. Die Nutzung digitaler Feedbackmethoden kann eine individuelle Lernbegleitung beim wissenschaftlichen Arbeiten und Schreiben einer Qualifikationsarbeit unterstützen.
Tipps
Es sollte zusätzlich eine weitere Publikationsmöglichkeit in Erwägung gezogen werden, da die gewonnenen Daten sehr reichhaltig sind und somit Inhalte für einen weiteren Artikel bieten. Hinzu kommt, dass die Veröffentlichungsprozesse von Sammelbänden oftmals sehr langwierig sind und somit die Wissensverbreitung hinauszögern können.
Sonstiges
Der Publikationsprozess in einem Sammelband ist sehr langwierig, was die Erkenntnisverbreitung aus innovativen Forschungsprojekten hinauszögert.
Methoden
Empfohlen
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Künstlerische Biografien transkulturell
Die Theaterpädagogik der hmt Rostock ist international erfolgreich vernetzt. Mit dem Lehrprojekt werden sich Theater-Studierende exemplarisch mit künstlerisch-pädagogischen Werdegängen von Professorinnen aus Uganda, Deutschland, Brasilien befassen. So sollen gesellschaftliche und biografische Faktoren für die berufliche Entwicklung von Frauen im Kultur- und Bildungssektor international vergleichend betrachtet werden. Es entsteht ein transdifferenter, intergenerativer, interdisziplinärer Lehransatz, ausgehend von feministischer Perspektive, der modellhaft entfaltet wird. Das Projekt entwickelt sich vierteilig: 1.) Studierende der drei Länder diskutieren vergleichend in Online-Seminaren Berufsbilder und Berufsmöglichkeiten im künstlerisch-pädagogischen Bereich. 2.) Die drei Professorinnen stellen gemeinsam Arbeitsweisen aus Theater, Film und Bildender Kunst in einem interdisziplinären Workshop vor. 3.) Über Interviews, unter Einbezug sozialwissenschaftlicher Studien zu Berufswegen von Frauen, setzen sich die Studierenden ins Verhältnis zu dem biografischen sowie historischen (postkolonialen) Material der weiblichen Lehrenden, um eigene Ziele und Entwicklungen zu reflektieren. 4.) Aus dem generierten Material und stetiger filmischer Begleitung wird im Team der Studierenden die Konzeption für einen filmischen Essay geschaffen. Unter professioneller Anleitung eines Filmteams steht am Projektende ein mehrsprachiger Dokumentarfilm, der als Lehrmaterial angewendet werden soll.
Projekt anzeigen
Präsentationswebsite für das Projektarchiv
Das Interface der Projektarchiv-Plattform eignet sich sehr gut zum Archivieren, jedoch weniger zum Präsentieren von Projekten. Die zeitgemäße, ansprechende Präsentation von Projekten ist für den Erfolg der Plattform an der HfG allerdings sehr wichtig, weshalb wir die Website Schaufenster entwickelt haben. Schaufenster ist ein Anwendungsmodul und ruft die Projekte über die API von Madek ab.
Maßnahme anzeigen
Both, Göde; Ebeling, Smillo; Günther, Felicitas; Herchenbach, Simon; Kraher, Anna & Schmitz, Sigrid (2025): Open Educational Resources entwickeln: Herausforderungen für Gendering MINT digital.
Der Beitrag gibt einen Überblick zum Portal Gendering MINT digital, dem Vorgängerprojekt von Gendering MINT didaktisch-digital. Die Entwicklungen der OER als Lerneinheiten zum Selbststudium für Studierende zu in fachübergreifenen Genderaspekten und fachspezifischen Verortungen in Biologie, Chemie, Physik, Informatik und Mathematik werden vorgestellt. Der Beitrag setzt sich zudem mit den Herausforderungen und Möglichkeiten digitaler Lernunterstützungen auseinander. In: Martina Erlemann & Sandra Huch (Hrsg.), Gender & Diversity Studies in MINT meets Naturwissenschaftsdidaktik (S. 103-130). Wiesbaden: Springer. Edition Fachdidaktiken.
Publikation anzeigen