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Ganzheitliche Curriculumsentwicklung an KHS

Das Projektes CUNQuer befasst sich mit der ganzheitlichen - d.h. kooperativen, partizipativen und explizit organisational eingebundenen - Curriculumsentwicklung an Kunsthochschulen (KHS) für eine querschnittlich angelegte postgraduale Phase. Konkret zielt es darauf ab, theoretisch und empirisch fundiert einen geeigneten Strukturveränderungsprozess zu modellieren, querschnittliche Curricula und deren Umsetzungsmöglichkeiten zu entwickeln, zu evaluieren und zu implementieren. Im Ergebnis soll relevanten Akteuren an KHS Handlungsorientierung und Transformationswissen angeboten werden. Durch ihren hybriden Charakter als Filmschule, Kunsthochschule und Universität ist die Filmuniversität Babelsberg (FUB) besonders gut für dieses Vorhaben geeignet, da sich zwischen den Lehreinheiten transdisziplinäre Schnittstellen und potenzielle Synergien ergeben. Gleichzeitig existieren zahlreiche Spannungsfelder (z.B. zwischen der Rolle als Künstler:in oder Wissenschaftler:in und Hochschullehrer:in), die im Prozess berücksichtigt und fruchtbar gemacht werden sollen. Da die Bologna-Konformität der Studiengänge und Abschlüsse sowie das Angebot eines differenzierten Dritten Zyklus zu den Alleinstellungsmerkmalen der FUB gehören, ist es schlüssig, hier strategisch zu intervenieren. CUNQuer soll den zentralen Punkt der curricularen Lehre systematisch in die bestehenden strategischen und operativen Bemühungen der FUB integrieren.

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Projekt 101906
Projekt

Dekoloniales Lern- und Lehrlabor

Das Projekt schafft einen Raum, in dem unterschiedliche Wissensordnungen – so auch die des Globalen Südens – miteinander in Beziehung gesetzt werden, um eine plurale Wissenslandschaft zu schaffen. Hierfür wird ein interaktives Labor für dekoloniale Wissensaneignung entwickelt – ein offener, ko-kreativer Raum, in dem Studierende und Lehrende gemeinsam neue Formen des Lehrens und Lernens gestalten. Ziel ist es, Formate zu entwickeln und erproben, die koloniale Kontinuitäten im Hochschulsystem kritisch hinterfragen und auf epistemische Gerechtigkeit zielen. Édouard Glissants Konzept der „Welt in Beziehung“ dient dem Projekt als pädagogischer Leitgedanke.Im Zentrum steht die aktive Mitverantwortung der Studierenden: Sie entwickeln eigene Wissensaneignungsstrategien, reflektieren sie kritisch und erproben sie in gemeinsamen hierarchiefreien Settings. Ihre Mitwirkung wird durch das Zertifikat „Dekoloniale Bildungspraxis“ gewürdigt, das Kompetenzen in machtkritischer Reflexion, partizipativer Didaktik und transkultureller Verantwortung sichtbar macht.In Seminaren, Werkstätten sowie im Austausch mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und internationalen Partner*innen entstehen Bildungsräume, die Pluralität erfahrbar machen. Strukturell werden zwei curricular verankerte Module, ein MOOC (interaktiver Massive Open Online Course), ein Leitfaden und praxisnahe Tools zur Hochschulentwicklung erarbeitet. Das Labor fungiert als Modellraum für institutionellen Wandel.

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