
Kritische Einübung kollaborativer Praxis
Das Projekt Kritische Einübung kollaborativer Praxis ist im Studium Generale der Universität der Künste Berlin angesiedelt. An der UdK Berlin sind eine Vielzahl von künstlerischen Disziplinen vertreten und gemessen an der Anzahl ihrer Studierenden ist sie die größte Kunsthochschule Europas. Während sich ihre diversen Studiengänge räumlich über die Stadt verteilen, bildet das Studium Generale die einmalige Möglichkeit zur interdisziplinären Begegnung im grundständigen Studium. Im Rahmen des Projekts sollen zwei experimentelle interdisziplinäre Seminarformate erprobt und etabliert werden: In einem diskursorientierten Seminar lernen die Teilnehmenden, in gewaltfreier Form Kritik und Feedback zu formulieren und ihre eigenen künstlerischen Arbeiten in politischen Kontexten zu reflektieren. Ein praxisorientiertes Format bietet dazu die Möglichkeit, Erfahrungen mit Formen der transdisziplinären Kollaboration zu sammeln. Das übergeordnete Ziel beider Formate liegt darin, die Studierenden unterschiedlicher Fakultäten dazu zu befähigen, über die eigenen Fächergrenzen hinaus in einen produktiven Austausch über eigene künstlerische Projekte, Arbeitsweisen und (Erfahrungs-)Wissen zu treten, voneinander zu lernen und dabei Netzwerke zu knüpfen, die in zukünftigen künstlerischen Projekten während sowie nach dem Studium genutzt werden können.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Digital Twin 4 Everyone
Das Projekt DigitalTwin4Everyone zielt darauf ab, ein interdisziplinäres Lehrformat zu entwickeln, das Studierenden mit heterogenen Vorkenntnissen aus verschiedenen Studiengängen das Konzept des Digitalen Zwillings aus verschiedenen Perspektiven näherbringt. Digitale Zwillinge sind eine Schlüsseltechnologie in der sich digitalisierenden Welt und spielen eine wichtige Rolle bei der Vernetzung von Prozessen. Während es bereits Vorlesungen zu diesem Thema für Ingenieurwissenschaften gibt, ist dies für viele andere Studiengänge ebenfalls relevant. Um ein ganzheitliches Verständnis des Konzepts mit Fokus auf Vernetzung zu fördern, ist ein fächerübergreifendes Lehrformat vielversprechend. In der zu entwickelnden interdisziplinären Lehrveranstaltung erarbeiten Studierende einen prototypischen Digitalen Zwilling. Herausforderungen beim Aufbau der Lehrveranstaltung sind der begrenzte Zeitrahmen für die inhaltliche Arbeit und die Organisation der Zusammenarbeit in den heterogenen Studierendengruppen. Im Laufe des Projekts werden Lösungen für diese Herausforderungen erarbeitet, diese in einem Testlauf erprobt und anschließend evaluiert.
Projekt anzeigen
Sichtbarkeit & Transfer durch Social Media
Das DigiTeLL-Projekt stärkt gezielt die Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung zur Siche-rung der Nachhaltigkeit und des Transfers von Learning Designs. Über LinkedIn wer-den Erfolge, Tipps, Veranstaltungen und Innovationen aus dem Bereich digitale Lehre kommuniziert, um Reichweite und Wirkung auch über die Goethe-Universität hinaus zu entfalten. Vernetzung, Austausch und Feedback werden gezielt über die Plattform gefördert.
Maßnahme anzeigen
Debriefing in Virtual Reality Simulations for the Development of Counseling Competences: Human-Led or AI-Guided?
Simulation-based learning has established itself as a powerful instructional method in higher education, especially in domains that require complex interpersonal competencies such as counseling. Debriefing plays a pivotal role in transforming simulation experiences into meaningful learning by fostering critical reflection and integration of knowledge. While expert-facilitated debriefings are considered the gold standard, recent advancements in generative Artificial Intelligence (AI) have made chatbot-guided self-debriefings a scalable alternative. This study examines the effectiveness of moderated versus chatbot-supported debriefing formats following a Virtual Reality (VR)-based counseling simulation. A total of 45 undergraduate students in educational science participated in a controlled experiment. All participants engaged in a VR counseling scenario and were subsequently assigned to either a human-moderated or a chatbot-guided debriefing condition. The study investigated changes in counseling competence, self-efficacy, and learner perceptions across the two debriefing formats. Both self-efficacy and counseling competence increased significantly over time. The largest gains were recorded after the debriefing, even though these gains were independent of the specific debriefing method employed. These findings underscore the importance of debriefing in educational contexts and indicate that a chatbot-based format could serve as an alternative to moderator-led debriefings.
Publikation anzeigen