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Forschungsprojekte mit Virtual Reality: Ein interdisziplinärer Lehr-Lernansatz zur Konzeption, Produktion und Erprobung virtueller Lernumgebungen durch Lehramtsstudierende

Im Vorhaben werden Studierende in Peer-Groups diverse Lehr- und Lernsettings, exemplarisch für die Vermittlung von Wissen im Chemieunterricht, für den Einsatz mit dem Medium Virtual Reality entwickeln. Diese werden in ein technisch-didaktisches Konzept überführt und von den Studierenden unter Verwendung eines Virtual-Reality-Autorenwerkzeuges umgesetzt. Im Anschluss wird die VR-basierte Umsetzung mit Schüler*innen erprobt und unter Einbindung relevanter Forschungsfragen reflektiert. Vor allem das interdisziplinäre Zusammenspiel von Mediendidaktik, Technikdidaktik und Chemiedidaktik sowie die Verwendung innovativer Lösungen zur Erstellung von VR-Inhalten, ermöglicht Studierenden erstens eine kooperative Lernkultur im interdisziplinären Diskurs zu erleben und zweitens Kompetenzen mit VR zu erwerben und zu reflektieren, die auf Schulsettings mit Bezug zur zukünftigen Lehrtätigkeit übertragen werden können.

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Projekt 101719
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Digital Humanities Ruhr – Future Skills an der Ruhr-Universität Bochum curricular verankern

Anknüpfend an die Zusammenarbeit zur Förderung von Datenkompetenzen (Data Literacy) entwickeln die Ruhr-Universität Bochum (RUB), die Technische Universität Dortmund (TUDO) und die Universität Duisburg-Essen (UDE) Konzepte und Module für die curriculare Verankerung von Digital Humanities (DH). Die drei Partner der Universitätsallianz Ruhr (UAR) integrieren die Kurse und Materialien in ausgewählte Studiengänge und tragen zu einem fach- und hochschulübergreifenden Programm bei, das von allen UAR-Studierenden im Wahlpflichtbereich belegt und perspektivisch mit einem Zertifikat abgeschlossen werden kann. Die Partner bringen sich mit verschiedenen Schwerpunkten ein. Die UDE widmet sich digitalen Methoden der Germanistik und Philologien mit Fokus auf der texttechnologischen Aufbereitung und Auswertung von Korpora, digitalen Editionen und Archiven. Adressiert werden u.a. Korpusanalysen, linguistische Annotationen und die Arbeit mit Metadaten. Die Maßnahmen der RUB zielen auf die fachübergreifende Vermittlung von grundlegenden digitalen Kompetenzen, Werkzeugen und Methoden für die Geistes-/Gesellschaftswissenschaften ab und integrieren dabei den Einsatz von universellen Programmiersprachen wie Python in Studium und Lehre. Die TUDO legt den Schwerpunkt auf den Teilbereich der Algorithmic Literacy. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit werden Studierende befähigt, die Auswirkungen von Algorithmen auf die Gesellschaft zu untersuchen, kritisch zu hinterfragen und zu kommunizieren.

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Maßnahme 100121
Maßnahme

Hochschulweite Gestaltung des Leitbilds Lehre

An der HTWG Konstanz wurde in einem partizipativen Prozess ein hochschulweites Leitbild für Lehre entwickelt, in den Studierende, Lehrende, Verwaltung und Hochschulleitung eingebunden waren. Das Ziel bestand darin, ein gemeinsames Verständnis von guter Lehre zu formulieren und dieses in einem Leitbild festzuhalten. Zu diesem Zweck wurden eine Reihe von Workshops, Diskussionsrunden und Feedbackschleifen organisiert, um unterschiedliche Perspektiven einzubringen. Durch die zeitliche Verteilung der Workshops auf verschiedene Wochentage und Semesterzeiten konnten die unterschiedlichen terminlichen Rahmenbedingungen der Teilnehmenden berücksichtigt werden. Die Einladung zu den Workshops erfolgte nicht entlang von Organisationseinheiten, Fakultäten oder Statusgruppen der Hochschule, sondern es wurde bewusst auf eine Durchmischung geachtet, sodass in jedem Workshop verschiedene Fakultäten und alle Statusgruppen (Lehrende, Mitarbeitende, Studierende) vertreten waren.

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Publikation 100542

Praxisleitfaden für den kombinierten Key-Feature-Ansatz der VAN

Diese Praxis-Handreichung der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit (VAN) stellt den kombinierten Key-Feature-Ansatz (kKF-Ansatz) als Methode für kompetenzorientierte digitale Lehr- und Prüfungsformate im Kontext der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) vor. Ziel des Ansatzes ist es, über reine Wissensabfragen hinauszugehen und insbesondere die Entscheidungs- und Handlungskompetenz von Studierenden zu fördern und sichtbar zu machen. Der Ansatz basiert auf dem aus der medizinischen Ausbildung bekannten Key-Feature-Verfahren, das standardisierte Prüfungsszenarien auf kritische Entscheidungssituationen in Problemlösungsprozessen fokussiert. Im Rahmen des von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) geförderten Projekts KeNobi wurde der Ansatz für den Einsatz in Nachhaltigkeitskontexten adaptiert und weiterentwickelt. Zentrale Elemente sind fallbasierte kKF-Threads, in denen ein Szenario geschildert wird, auf das zunächst Wissens- und Analysefragen folgen, bevor Studierende Entscheidungen treffen müssen. Ergänzt wird dies durch einen vorab klar definierten Erwartungshorizont sowie Feedback-Loops für nicht vollständig korrekte Antworten.

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