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Hebammen trainieren Digital mit Mediziner*innen im Interprofessionellen setting

Das Überbringen der Diagnose „intrauteriner Kindstod“ (IUFT) stellt sowohl für die Betroffenen und deren Angehörige als auch für die begleitenden und behandelnden Hebammen und Ärzt*innen eine große Herausforderung dar. Das Training der Diagnose- und Beratungssituation im Kontext dieses ethisch hochsensiblen Themas erfordert einen geschützten Raum für Interaktion, Kommunikation und Feedback. Ziel dieses Projektes ist es, dass Studierende der Professionen „Humanmedizin“ und „Hebammenwissenschaft“ dies gemeinsam trainieren können. Die Studierenden erfahren, wie sie durch Stärken und Ressourcen des jeweils anderen Faches eine multiprofessionelle Begleitung in einer sehr schweren Lebensphase der von einem IUFT betroffenen Personen und deren Angehörigen umsetzen können. Sehr wichtig dabei ist das Erkennen der Kompetenzen der jeweils anderen Profession auf Augenhöhe und die Vorbereitung auf das spätere, gemeinsame berufliche Agieren. Dafür wird im interprofessionellen Kommunikationstraining ein Szenario mit Integration eines Social Robots sowie Künstlicher Intelligenz, Virtual Reality und Simulationspersonen konzipiert und der Effektivitätsnachweis des jeweiligen Settings evaluiert. Neben dem Fokus auf monoprofessionellen Inhalten werden die interprofessionellen Kompetenzen Kommunikation, Rollenverständnis, Teamzusammenarbeit und ethische Entscheidungsfindung mittels eines Lernenden-Begleitprogramms gezielt adressiert.

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Ganzheitliche Curriculumsentwicklung an KHS

CUNQuer steht für ganzheitliche, kooperative und praxisorientierte Curriculumentwicklung an Kunsthochschulen, mit dem Ziel Inter- und Transdisziplinarität weiter zu stärken. Der Ansatz des Projektes ist es, strukturelle und organisationale Rahmenbedingungen von Lehre im Kunsthochschulkontext neu zu denken – nicht isoliert, sondern in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten: Lehrenden, Studierenden, Verwaltungsmitarbeitenden und der Hochschulleitung. Wir konzentrieren uns dabei auf die postgraduale Phase (Master, künstlerische Qualifikation bzw. Promotion) und legen einen besonderen Fokus auf die Entwicklung studiengangsübergreifender Lernangebote. Im Laufe des Projekts entwickeln wir theoriebasiert einen systematischen Prozess der Curriculumentwicklung, der auch in der Praxis funktioniert. Dabei berücksichtigen wir die Spannungsfelder, die an einer kreativen Hochschule existieren, etwa zwischen der Rolle als Künstler*in oder Wissenschaftler*in und Hochschullehrer*in, und nutzen sie konstruktiv. Die Filmuniversität bietet für dieses Vorhaben eine ideale Umgebung, weil sie als Filmschule, Kunsthochschule und Universität unterschiedliche Praktiken, Disziplinen und Studiengänge vereint. CUNQuer knüpft hieran an, entwickelt spezifische curriculare Ideen und Konzepte und trägt somit zu den strategischen Zielen der Filmuniversität bei. Wir verfolgen darüber hinaus den Anspruch, dass unsere Ergebnisse Modellcharakter erlangen und auch für andere Kunsthochschulen fruchtbar werden.

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