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  • Projekt 101585
    Universitätsklinikum Tübingen
    Projekt

    Hebammen trainieren Digital mit Mediziner*innen im Interprofessionellen setting

    Das Überbringen der Diagnose „intrauteriner Kindstod“ (IUFT) stellt sowohl für die Betroffenen und deren Angehörige als auch für die begleitenden und behandelnden Hebammen und Ärzt*innen eine große Herausforderung dar. Das Training der Diagnose- und Beratungssituation im Kontext dieses ethisch hochsensiblen Themas erfordert einen geschützten Raum für Interaktion, Kommunikation und Feedback. Ziel dieses Projektes ist es, dass Studierende der Professionen „Humanmedizin“ und „Hebammenwissenschaft“ dies gemeinsam trainieren können. Die Studierenden erfahren, wie sie durch Stärken und Ressourcen des jeweils anderen Faches eine multiprofessionelle Begleitung in einer sehr schweren Lebensphase der von einem IUFT betroffenen Personen und deren Angehörigen umsetzen können. Sehr wichtig dabei ist das Erkennen der Kompetenzen der jeweils anderen Profession auf Augenhöhe und die Vorbereitung auf das spätere, gemeinsame berufliche Agieren. Dafür wird im interprofessionellen Kommunikationstraining ein Szenario mit Integration eines Social Robots sowie Künstlicher Intelligenz, Virtual Reality und Simulationspersonen konzipiert und der Effektivitätsnachweis des jeweiligen Settings evaluiert. Neben dem Fokus auf monoprofessionellen Inhalten werden die interprofessionellen Kompetenzen Kommunikation, Rollenverständnis, Teamzusammenarbeit und ethische Entscheidungsfindung mittels eines Lernenden-Begleitprogramms gezielt adressiert.

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  • Projekt 101215
    Universitätsklinikum Tübingen
    Projekt

    Online-Escape Rooms in der Medizinischen Lehre

    Die üblicherweise als Events genutzten Escape Rooms, in denen eine Gruppe von Menschen ein Rätsel lösen muss, um wieder freizukommen, werden zunehmend auch in der medizinischen Lehre eingesetzt. Während die studentische Zufriedenheit mit dieser spielerischen Vermittlungsmethode hoch ist, fehlen Daten zur Effektivität des Ansatzes bezüglich des Lernerfolgs. Zudem ist die Organisation eines Escape Room-Spiels in Präsenz mit einem hohen personellen Aufwand verbunden, der im Verhältnis zur kleinen Zahl der profitierenden Studierenden unverhältnismäßig erscheint. In diesem Projekt wird ein Online-Template für Escape Rooms erstellt, das mit unterschiedlichen medizinischen Fragestellungen und Inhalten gefüllt werden kann. Die Studierenden arbeiten über digitale Kommunikationskanäle miteinander zusammen und können dabei unabhängig vom aktuellen Fall immer ähnliche Features nutzen (z.B. Untersuchungsbefunde, gefilmte Zusatzinformationen, Leitlinien, „Joker“). Lehrende können diese Features gezielt nutzen, um auch einmal falsche Fährten zu legen. In dem Projekt werden die Expertisen zweier Standorte synergistisch genutzt: Tübingen ist hauptverantwortlich für kommunikative Funktionen und psychosomatische Inhalte; Bonn trägt eigene Expertise im Game Design, der Rheumatologie und der Medizininformatik (Programmierung) bei. In einer abschließenden Wirksamkeitsstudie, die an beiden Standorten durchgeführt wird, soll die Effektivität dieses skalierbaren Ansatzes untersucht werden.

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Projekt 101098
Projekt

Preventing Praxis Shock for Students and Patients

Angehende Physiotherapeut:innen sehen sich in der Praxis vor besondere Herausforderungen gestellt. Die therapeutischen Interaktionssituationen werden komplexer, insbesondere wenn Patient:innen mit Unsicherheiten aus der intensiven medizinischen Betreuung ins häusliche Umfeld zurückkehren. Vor dem Hintergrund des Innovationsbedarfs der Gesundheitsversorgung und -ausbildung in Deutschland entwickelt, implementiert und evaluiert das hiermit beantragte transdisziplinäre und partizipativ orientierte Lehrprojekt Preventing Praxis Shocks for Students and Patients (PPPS), Laufzeit 1.04.2025 – 31.3.2027, mit einem 360° Grad Design der Lehr-Lernforschung ein bimodales Seminarkonzept, in dem Studierende in Praxiseinsätzen die konzeptionell und digital gestützte sowie individuell an den Patient:innenbedürfnissen orientierte Therapie und Edukation erlernen. Zentrales Ziel ist, die Studierenden zu reflektierenden Praktikern auszubilden. Die Erkenntnisse aus dem Lehrprojekt PPPS werden mit einem begleitenden Steuerkreis reflektiert reflexiv validiert, für Forschung und Lehre veröffentlicht und in Good Practice Guidelines synthetisiert.

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Maßnahme 100170
Maßnahme

Unterrichtsvideos interaktiv aufbereiten

Die Analyse von Unterrichtsvideos erweist sich im Rahmen der Lehrkräfteprofessionalisierung als vielversprechend, gilt jedoch nicht per se als wirkungsvoll. Unterrichtsvideos müssen so aufbereitet werden, dass insbesondere Studienanfänger:innen systematisch angeleitet werden und so einen nachhaltigen Lerneffekt erzielen können. Im Projekt wurden Unterrichtsvideos ausgewählt, in denen beobachtet werden kann, wie eine Lehrkraft konstruktiv oder weniger konstruktiv mit Leistungsheterogenität umgeht. Es wurden relevante Szenen ausgewählt und in kurze Videosegmente unterteilt. Zu diesen Segmenten wurden Beobachtungsfragen formuliert, die sich an den Subprozessen der professionellen Wahrnehmung orientieren. Nach der Bearbeitung der Beobachtungsfragen können Studierende auf einen Sprachkommentar der Dozierenden zurückgreifen, der als Modellantwort dient. Evaluationen zeigen, dass insbesondere der Sprachkommentar sehr positiv von den Studierenden aufgenommen wird.

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Publikation 100367

Die Open Music Academy. Ein Wiki und Lernmanagement-System für den Musikunterricht

Die Open Music Academy (OMA) war ein Projekt der Hochschule für Musik und Theater München, das von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) zwischen 2021 und 2025 gefördert worden ist. Ziel war der Aufbau einer digitalen Lehr- und Lernplattform für Musik mit einem öffentlichen Bereich (Wiki-Prinzip) und einem privaten Bereich (Lernmanagement-System). Die Plattform ist seit 2022 unter der Domain openmusic.academy erreichbar und bietet eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Erstellung, Bearbeitung und Veröffentlichung von Open Educational Resources (OER) zur Musik. Der Artikel diskutiert technische, rechtliche und kulturelle Herausforderungen der OER-Produktion im Musikbereich, stellt exemplarisch vier integrative Lehrformate vor und reflektiert über Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven der OMA.

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