
Center for Curricular Co-Creation
Mit dem Projekt CuCo UFR werden die lehrunterstützenden Einheiten und Initiativen für Studiengangentwicklung aus den Fakultäten der Universität Freiburg durch agile Formen der Zusammenarbeit verbunden, um in einem Center for Curricular Co-Creation eine an strategischen Gesichtspunkten ausgerichtete Studiengangentwicklung zu gewährleisten.Durch Beschleunigung von Verwaltungsprozessen und dynamische Organisations- und Arbeitsformen (Sociocracy 3.0) soll unter Mitwirkung von Studierenden und externen Partnern das Studiengangangebot der Universität Freiburg profiliert werden. Dazu gehört auch die Umsetzung mehrerer strategischer Pilotprojekte für die strategiegetriebene Studiengangentwicklung über Fakultäts- und Fachgrenzen hinweg: Erstens die Einführung eines breiten geisteswissenschaftlichen Bachelors Humanities Orientierung für die Welt von heute und morgen, der einen Paradigmenwechsel der geistes- und kulturwissenschaftlichen Lehre darstellt, zweitens die Einführung einer flexiblen Studieneingangsphase der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer sowie drittens die systematische Verankerung von Future Skills inklusive KI-Kompetenzen in curriculare Strukturebenen der Studiengänge. Weitere Curriculumentwicklung soll KI in textbasierten und experimentellen Fächern, BNE und Data Science betreffen.Perspektivisch bereitet das CuCo UFR eine mögliche spätere Verstetigung der Lehrarchitektur des Projekts als Center for Teaching and Learning der Universität Freiburg vor.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Robotic Timber Studio
Das Robotic Timber Studio bietet als Reallabor einen Experimentalraum für die Entwicklung zeitgemäßer Entwurfspraktiken in der architektonischen Lehre. Relevante Beiträge zur Bauwende verstehen das gebaute Objekt als Produkt komplexer Planungs- und Produktionsprozesse. Nur durch die Auseinandersetzung mit diesen Prozessen können gestalterische Gedanken in eine Architektur überführt werden, die sich der planetaren Grenzen bewusst ist. (Gerten, Schellenhuber, 2015) Die Forschung im Bereich Robotik im Holzbau ist vielfältig und die Holzbauindustrie ist die am stärksten digitalisierte Baubranche (Winter, Lechner, Köhler, 2019). Digitale Technologien und das Bewusstsein um die Endlichkeit unserer Ressourcen sind als integrale Entwurfsparameter anzusehen und müssen Einzug in die Lehre finden. Im Rahmen des Robotic Timber Studio lernen Studierende digitale Planungsprozesse und robotische Fertigungsmethoden im Holzbau in den Entwurfsprozess einzubeziehen. Der Kurses vermittelt den gesamten Arbeitsprozess vom Entwurf über die 3D-Modellierung und Programmierung des Roboters bis hin zur Produktion der Holzbauelemente. Die Studierenden experimentieren mit robotischen Fertigungsprozessen und entwickeln innovative Holzstrukturen, deren Fokus auf Demontierbarkeit und Wiederverwertung liegt (Zirkulären Bauen).
Projekt anzeigen
STACK Talk am frühen Abend
Der STACK Talk am frühen Abend ist ein einstündiges Online-Event, das einmal pro Semester via BigBlue-Button stattfindet und vom Projekt STACK Net der OTH Amberg Weiden organisiert wird. Es dient der Erweiterung und stärkeren Vernetzung der deutschsprachigen STACK Community sowie dem erleichterten Einstieg neuer Interessierter in die STACK Welt. Die Maßnahme adressiert die Herausforderung, die rezeptiven Newsletterinhalte im interaktiven Austausch mit den Autor:innen und Teilnehmenden zu vertiefen.
Maßnahme anzeigen
Die Open Music Academy. Ein Wiki und Lernmanagement-System für den Musikunterricht
Die Open Music Academy (OMA) war ein Projekt der Hochschule für Musik und Theater München, das von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) zwischen 2021 und 2025 gefördert worden ist. Ziel war der Aufbau einer digitalen Lehr- und Lernplattform für Musik mit einem öffentlichen Bereich (Wiki-Prinzip) und einem privaten Bereich (Lernmanagement-System). Die Plattform ist seit 2022 unter der Domain openmusic.academy erreichbar und bietet eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Erstellung, Bearbeitung und Veröffentlichung von Open Educational Resources (OER) zur Musik. Der Artikel diskutiert technische, rechtliche und kulturelle Herausforderungen der OER-Produktion im Musikbereich, stellt exemplarisch vier integrative Lehrformate vor und reflektiert über Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven der OMA.
Publikation anzeigen