
Center for Curricular Co-Creation
Mit dem Projekt CuCo UFR werden die lehrunterstützenden Einheiten und Initiativen für Studiengangentwicklung aus den Fakultäten der Universität Freiburg durch agile Formen der Zusammenarbeit verbunden, um in einem Center for Curricular Co-Creation eine an strategischen Gesichtspunkten ausgerichtete Studiengangentwicklung zu gewährleisten.Durch Beschleunigung von Verwaltungsprozessen und dynamische Organisations- und Arbeitsformen (Sociocracy 3.0) soll unter Mitwirkung von Studierenden und externen Partnern das Studiengangangebot der Universität Freiburg profiliert werden. Dazu gehört auch die Umsetzung mehrerer strategischer Pilotprojekte für die strategiegetriebene Studiengangentwicklung über Fakultäts- und Fachgrenzen hinweg: Erstens die Einführung eines breiten geisteswissenschaftlichen Bachelors Humanities Orientierung für die Welt von heute und morgen, der einen Paradigmenwechsel der geistes- und kulturwissenschaftlichen Lehre darstellt, zweitens die Einführung einer flexiblen Studieneingangsphase der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer sowie drittens die systematische Verankerung von Future Skills inklusive KI-Kompetenzen in curriculare Strukturebenen der Studiengänge. Weitere Curriculumentwicklung soll KI in textbasierten und experimentellen Fächern, BNE und Data Science betreffen.Perspektivisch bereitet das CuCo UFR eine mögliche spätere Verstetigung der Lehrarchitektur des Projekts als Center for Teaching and Learning der Universität Freiburg vor.
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SchriftEXPRESS am Schulanfang
Das Ziel von SchriftEXPRESS am Schulanfang (SEA) ist die Verankerung der Theorie-Praxis-Verzahnung und des forschungsorientierten Lernens an zentralen Inhalten des Schriftspracherwerbs (SSE). Dabei legt SEA ein Verständnis zu Grunde, das SSE als soziale Praxis begreift, die von Anfang an in literarische Kontexte eingebettet ist. Studierende des Lehramtes Primarstufe der Universität Erfurt unterstützen mit SchriftEXPRESS Erstklässler*innen durch schrift- und literaturbezogene Aktivitäten im Anfangsunterricht (einzeln oder in Kleingruppen). Sie professionalisieren ihr didaktisches Handeln in fachlichen Lehr-Lernprozessen und reflektieren ihre Erfahrungen in fachbezogenen SEA-Seminaren, die zu 50% im Peer-to-Peer Modus mit Beratungen durch geschulte Tutor*innen angeboten werden.Das Innovationspotential des schrift- und literaturbezogenen SEA-Projektes liegt 1. in der hohen Partizipation der Studierenden, inklusive der Bildung eines Kern-Teams mit allen studentischen Tutor*innen, die in alle Projektphasen aktiv eingebunden sind, 2. in der Gewährleistung nachhaltiger Grundstrukturen durch SEA-Materialboxen und eine SEA-Online-Plattform 3. in der Reflexion der Praxiserfahrungen der Studierenden im Seminar und im bewertungsfreien Peer-to-Peer Prozess 4. in Synergien, wenn Studierende zu eigenen Fragen, die in der Schulpraxis mit den Schreibanfänger*innen entstehen, Forschungsfragen für BA-Arbeiten entwickeln, die curricular zu dem Modul gehören, in dem die SEA-Seminare verankert sind.
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Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt – Ein Lehrprojekt zu Digital Health
Der Beitrag bechreibt ein Lehrprojekt, dessen Ziel es ist, Studierenden im Bachelorstudiengang Gesundheits- und Sozialmanagement mittels einer lernpfadbasierten Selbst- lerneinheit einen Überblick zur Digitalisierung im Gesundheitswesen zu ermöglichen, ihnen aufzuzeigen, welche Kompetenzen die Berufspraxis in diesen Bereichen erfordert, und Ansätze zum individuellen überfachlichen Kompetenzaufbau zu vermitteln. Grundlage dafür ist der Ansatz der Future Skills nach Ulf-Daniel Ehlers (2020). Als Pilotprojekt soll die digitale Lerneinheit zur Entwicklung einer Kultur der Digitalität an der Hochschule beitragen, indem unterschiedliche Lehr- und Lernformate kombiniert und verschiedene Organisationseinheiten miteinander verknüpft werden.
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