
Multisensory in Dialogue and Artistic Practice
Künstlerische Praxen zeigen, dass körperlich-sensorische Interaktionen für multisensorische Reflexivität entscheidend sind. Kunsthochschulen verfügen über eine umfassende Expertise in der Vermittlung solcher Prozesse und können durch experimentelle Erprobungen in digitalen Räumen die Lehrkommunikation verbessern. Die Virtual Community of Practice (vCoP) der Universität der Künste Berlin und der Folkwang Universität der Künste kollaboriert in Peripatetic Spaces, die sich in einem gemeinsamen Extended Educational Environment (EEE) verbinden, räumlich schwebend, weder rein virtuell noch rein physisch, zeitlich unbegrenzt. Dies ermöglicht komplexe Formen des Zusammenarbeitens. In hybriden, KI-gestützten und immersiven Umgebungen wird untersucht, wie künstlerische Prozesse digital so gestaltet werden, dass innovatives und empathisches Denken sowie reflexives Handeln gefördert werden. Der Ansatz verbessert die Lehr- und Lernlandschaft, die Lehrkommunikation und entwickelt digitale Tools weiter. Die Wirkungen betreffen auch komplexe Fragestellungen außerhalb der Lehre und bieten Transferpotenzial: Neue digitale Kommunikations- und Innovationsmethoden bereichern Kulturen der empathischen Begegnung; Arbeitsweisen in der Hochschullehre wissenschaftlicher und künstlerischer Fächer sowie in nicht-künstlerischen Berufen können nachhaltig innoviert werden.
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Studium Planetare
Im Rahmen des überfachlichen Studienteilbereichs "Studium Generale" (SG) der Universität der Künste (UdK Berlin) soll mit diesem Projekt "Studium Planetare" das Interesse der Studierenden an transdisziplinären, post-anthropozentrischen und klimarelevanten Inhalten im SG verankert werden. Ziel des Studium Planetare ist es, Werkzeuge zu (v)ermitteln, die Zukunft und Anpassung der eigenen Disziplin an den planetaren Notstand zu erarbeiten und in die jeweiligen Studien/Praxisverläufe zu integrieren. Die interdisziplinäre Auslegung ermöglicht dabei die Erweiterung des Fachhorizonts, Austausch und Zusammenarbeit. Das Projektvorhaben besteht in der Erarbeitung eines Lehrprogrammes mit verschiedenen wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Grundlagen zum Planetaren Notstand für alle künstlerischen und gestalterischen Disziplinen. Begleitende Schwerpunkte des "Studium Planetare" sind auf Grund der vom Thema geforderten Aktualität ständige kritische, dynamische Reflektionsformate, sowie die Integration der Studierenden in den Prozess und die Umsetzung des Projektvorhabens. Zum Ende des Förderzeitraums soll eine studentisch geleitete Dokumentation (z. Bsp. in Form einer Projektausstellung inklusive bspw. Anleitungen, Werkzeugkästen, Wörterbuch o.Ä.) entwickelt werden. Dies arbeitet auf eine nachhaltige, strukturelle Verankerung eines Grundlagenmoduls im SG der UdK Berlin hin und ist somit exemplarisch über die Universität und Berlin hinaus zu verstehen.
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Selbstmanagementtraining PROFI
Das präventive Selbstmanagementtraining PROFI richtet sich an Lehramtsstudierende. Ziel ist es, Prokrastination bei der selbstregulierten Kompetenzentwicklung zu reduzieren und Intentionen zum Studienabbruch vorzubeugen. Um dies zu erreichen, werden Selbstreflexion und persönliche Zielsetzungen gefördert.
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Studentische Partizipation: Eine demokratie-, organisations- und lerntheoretische Standortbestimmung
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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