
Multisensory in Dialogue and Artistic Practice
Künstlerische Praxen zeigen, dass körperlich-sensorische Interaktionen für multisensorische Reflexivität entscheidend sind. Kunsthochschulen verfügen über eine umfassende Expertise in der Vermittlung solcher Prozesse und können durch experimentelle Erprobungen in digitalen Räumen die Lehrkommunikation verbessern. Die Virtual Community of Practice (vCoP) der Universität der Künste Berlin und der Folkwang Universität der Künste kollaboriert in Peripatetic Spaces, die sich in einem gemeinsamen Extended Educational Environment (EEE) verbinden, räumlich schwebend, weder rein virtuell noch rein physisch, zeitlich unbegrenzt. Dies ermöglicht komplexe Formen des Zusammenarbeitens. In hybriden, KI-gestützten und immersiven Umgebungen wird untersucht, wie künstlerische Prozesse digital so gestaltet werden, dass innovatives und empathisches Denken sowie reflexives Handeln gefördert werden. Der Ansatz verbessert die Lehr- und Lernlandschaft, die Lehrkommunikation und entwickelt digitale Tools weiter. Die Wirkungen betreffen auch komplexe Fragestellungen außerhalb der Lehre und bieten Transferpotenzial: Neue digitale Kommunikations- und Innovationsmethoden bereichern Kulturen der empathischen Begegnung; Arbeitsweisen in der Hochschullehre wissenschaftlicher und künstlerischer Fächer sowie in nicht-künstlerischen Berufen können nachhaltig innoviert werden.
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KI-gestützte Analyse bestehender Tragstrukturen
Die Brückeninfrastruktur ist essenziell für den Personen- und Warenverkehr. Der Einsturz der Carolabrücke verdeutlichte den kritischen Zustand vieler Bauwerke einer breiten Öffentlichkeit. Da der Fachkräftemangel eine schnelle Erneuerung erschwert, sind innovative Überwachungsmethoden notwendig. Dennoch werden entsprechende Kompetenzen in der Bauingenieurausbildung bislang kaum vermittelt. Das interdisziplinäre Projekt KI-gestützte Analyse bestehender Tragstrukturen vermittelt Studierenden wichtige Kompetenzen im Bereich des modernen Bauwerksmonitorings. Durch praktische Übungen lernen sie alle relevanten Schritte kennen: Installation verschiedener Sensoren, systematische Datenerfassung, KI-basierte Datenanalyse sowie Anpassung und Bewertung digitaler Modelle. Mithilfe einer speziell entwickelten Versuchsanlage simulieren die Studierenden gezielt strukturelle Veränderungen und trainieren, datengetriebene Entscheidungen zu treffen. Ziel ist es, durch praxisnahe Ausbildung dringend benötigte Kompetenzen für ein nachhaltiges und zuverlässiges Infrastrukturmonitoring zu schaffen.
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Gestaltung mobiler Interaktions- und Infoformate
Die umfassende Partizipation Studierender in der Lehre wird in der Praxis wenig umgesetzt. Gründe dafür können fehlendes Wissen, geringe Motivation sowie ein nicht klar erkennbarer Mehrwert für Lehrende und Hochschulen sein. Im Rahmen des Verbundprojekts D2C2 entwickelte die Community Kunst und Gestaltung ein innovatives Ausstellungs- und Interaktionsformat. Ziel war es, erfolgreiche Beispiele studentischer Mitge-staltung sichtbar und unmittelbar an Hochschulen erlebbar zu machen. Drei mobile Wagen, aufgebaut als Pop-up-Räume, boten Informationsflächen, Workshopbereiche und Präsentationen dieser partizipativen Lehrprojekte, die über 4 Jahre Forschungsarbeit entstanden. Durch niedrigschwelligen Zugang, Präsenz vor Ort, interaktive Formate und ein dreitägiges Workshopprogramm förderte die RoadShow Austausch, Vernet-zung und Bewusstseinsbildung über Partizipation. Die Präsentation erfolgte im Sommer 2025 an zehn Standorten, darunter Festivals, Tagungen und Hochschulveranstaltungen. Für di
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Zwischen Täuschungsversuchen und kompetenzorientierten Prüfungen: Studieren und Lehren im Spannungsfeld von Didaktik, Bologna und Prüfungsrecht.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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