
Multisensory in Dialogue and Artistic Practice
Künstlerische Praxen zeigen, dass körperlich-sensorische Interaktionen für multisensorische Reflexivität entscheidend sind. Kunsthochschulen verfügen über eine umfassende Expertise in der Vermittlung solcher Prozesse und können durch experimentelle Erprobungen in digitalen Räumen die Lehrkommunikation verbessern. Die Virtual Community of Practice (vCoP) der Universität der Künste Berlin und der Folkwang Universität der Künste kollaboriert in Peripatetic Spaces, die sich in einem gemeinsamen Extended Educational Environment (EEE) verbinden, räumlich schwebend, weder rein virtuell noch rein physisch, zeitlich unbegrenzt. Dies ermöglicht komplexe Formen des Zusammenarbeitens. In hybriden, KI-gestützten und immersiven Umgebungen wird untersucht, wie künstlerische Prozesse digital so gestaltet werden, dass innovatives und empathisches Denken sowie reflexives Handeln gefördert werden. Der Ansatz verbessert die Lehr- und Lernlandschaft, die Lehrkommunikation und entwickelt digitale Tools weiter. Die Wirkungen betreffen auch komplexe Fragestellungen außerhalb der Lehre und bieten Transferpotenzial: Neue digitale Kommunikations- und Innovationsmethoden bereichern Kulturen der empathischen Begegnung; Arbeitsweisen in der Hochschullehre wissenschaftlicher und künstlerischer Fächer sowie in nicht-künstlerischen Berufen können nachhaltig innoviert werden.
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ForContext. Digitale Tools für multimodale Analyse
ForContext. Mit digitalen Tools die multimodale Analysekompetenz stärken Unsere Kommunikation ist multimodal. Dabei kommen den audio-visuellen Medien in allen ihren Ausdrucksformen eine immer größere Bedeutung zu und bestimmten den öffentlichen Diskurs. Daher gilt es, die jeweilige Medienspezifik bei der Verwendung von digital repräsentiertem Wissen kontextuell zu erfassen, kritisch zu hinterfragen und diese Kenntnisse praktisch für die Erstellung und Auswertung von Medien nutzbar zu machen. Komparatistische und andere analytische Verfahren stehen dabei ebenso im Vordergrund wie praktische Kenntnisse der digitalen Tools. Um diese Kompetenz in die Curricula integrieren zu können, sollen zusammen mit Studierenden und Fachvertreter:innen erstens auf die jeweiligen Studienfächer ausgerichtete Lerneinheiten entwickelt werden, in denen die Grundlagen der digitalen Medienverwendung und -analyse vermittelt werden. Zweitens werden für Interessierte Vertiefungsmodule im Schlüsselkompetenzbereich erarbeitet und eingerichtet werden. Drittens soll ein schneller Zugriff auf Tools und Methoden über eine Website und Videotutorials ermöglicht werden.
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