
Multisensory in Dialogue and Artistic Practice
Künstlerische Praxen zeigen, dass körperlich-sensorische Interaktionen für multisensorische Reflexivität entscheidend sind. Kunsthochschulen verfügen über eine umfassende Expertise in der Vermittlung solcher Prozesse und können durch experimentelle Erprobungen in digitalen Räumen die Lehrkommunikation verbessern. Die Virtual Community of Practice (vCoP) der Universität der Künste Berlin und der Folkwang Universität der Künste kollaboriert in Peripatetic Spaces, die sich in einem gemeinsamen Extended Educational Environment (EEE) verbinden, räumlich schwebend, weder rein virtuell noch rein physisch, zeitlich unbegrenzt. Dies ermöglicht komplexe Formen des Zusammenarbeitens. In hybriden, KI-gestützten und immersiven Umgebungen wird untersucht, wie künstlerische Prozesse digital so gestaltet werden, dass innovatives und empathisches Denken sowie reflexives Handeln gefördert werden. Der Ansatz verbessert die Lehr- und Lernlandschaft, die Lehrkommunikation und entwickelt digitale Tools weiter. Die Wirkungen betreffen auch komplexe Fragestellungen außerhalb der Lehre und bieten Transferpotenzial: Neue digitale Kommunikations- und Innovationsmethoden bereichern Kulturen der empathischen Begegnung; Arbeitsweisen in der Hochschullehre wissenschaftlicher und künstlerischer Fächer sowie in nicht-künstlerischen Berufen können nachhaltig innoviert werden.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Schreib- und KI-Kompetenz zusammen denken
Ziel des Projekts ist es, akademische Schreibkompetenzen unter Einbeziehung von KI-Technologien zu stärken. Im Mittelpunkt steht die Idee, dass Schreiben mehr als Textproduktion ist es ist ein essentielles Denkwerkzeug und eine Schlüsselkompetenz besonders im KI-Zeitalter.Unser Ansatz überwindet traditionelle Grenzen der Schreibförderung, indem er direkt in der Fachlehre ansetzt und verschiedene Schreibkulturen wissenschaftliche, künstlerische und gestalterische miteinander in Dialog bringt. Dabei werden Studierende von Beginn an als aktive Mitgestaltende eingebunden, sei es als qualifizierte Peer-Tutor*innen oder als Ideengeber*innen für neue Formate.Besonders wegweisend ist der integrative Ansatz: Die Vermittlung von Schreibkompetenz wird unmittelbar mit reflektierter KI-Nutzung verknüpft. So entstehen niedrigschwellige Lernangebote von Mini-Workshops in regulären Lehrveranstaltungen bis hin zum digitalen Escape Room mit Schreibherausforderungen.Ziel des Projekts ist ein Ökosystem, in dem Lehrende entlastet, Studierende befähigt und nachhaltige Peer-Learning-Strukturen etabliert werden. Durch regionale und internationale Vernetzung sowie ein Symposium werden Erfahrungen ausgetauscht und neue Impulse für die Hochschullehre gesetzt. Die Ergebnisse werden evaluiert und in der Lernwerkstatt der Universität mit dem Ziel verankert, ein für andere Hochschulen adaptierbares Modell zu entwickeln, das Schreib- und KI-Kompetenz als untrennbare Zukunftskompetenzen begreift.
Projekt anzeigen
Einsatz digitaler Mathematikaufgaben
In der Maßnahme wurden digitale Mathematikaufgaben in der Lehre an Hochschulen gewinnbringend eingesetzt, weiterentwickelt und innerhalb eines Aufgabenpools mit anderen geteilt. Dabei sind verschiedene Aspekte wichtig: Ein gemeinsamer Aufgabenpool über verschiedene Hochschulen hinweg begünstigt den Einsatz der Aufgaben, weil durch das Teilen von Aufgaben der Aufwand für den einzelnen Lehrenden verringert werden kann und weil die Grundlagenausbildung in Mathematik an Hochschulen für fachfremde Studiengänge sich thematisch stark ähnelt. Neu- und Weiterentwicklungen, die sich aus den Bedarfen der Hochschullehre ergeben, sind leichter umzusetzen, wenn eine gute Zusammenarbeit mit den Entwicklern des genutzten E-Assessment-Systems besteht. In unserem Fall war dies das System OPAL/ONYX, das die BPS GmbH betreut. So konnte in dieser Maßnahme z.B. die JavaScript Bibliothek JSXGraph als interaktives Werkzeug, das an der Universität Bayreuth entwickelt wird, in ONYX integriert werden.
Maßnahme anzeigen
Kompetenzen sichtbar machen - Ein Beitrag zur konzeptionellen Gestaltung von Performanzprüfungen in der beruflichen Lehrkräftebildung
This article presents the design of a competence-oriented examination format in a training program for the vocational subjects of health sciences, nursing science and cosmetology. A part of the "P:INK LBS" project (Examinations: innovative and competence-oriented in teacher education programs for vocational schools), healthcare-based competence examiations were adapted for teacher training. Three specific conceptual challenges are outlined below – the legal framework conditions, the creation of acceptance and readiness as well as the assessment of performance test. Finally, key findings and potential for transfer to other modules, study programs and other institutes are formulated.
Publikation anzeigen