
TuN - Tutoren-Netzwerk Marburg
Austausch, Feedback- und Coachingmöglichkeiten oder Fortbildungen innerhalb von Peer-to-Peer Strukturen bieten für Tutor*innen, studentische Hilfskräfte und andere Studierende einen wichtigen Mehrwert in Bezug auf die Tätigkeit in der studentischen Lehre. Diese Angebote werden an der Philipps-Universität Marburg bislang nicht gebündelt und in zentral organisierten Strukturen und Settings umgesetzt. Um diese Aspekte aufzugreifen, ist Ziel des Projekts ein Tutor*innen-Netzwerk zu gründen. Netzwerkende bekommen die Gelegenheit sich innerhalb einer digitalen Netzwerk- und Kommunikationstruktur, mit Hilfe von Angeboten wie Peer-Feedback, -Coaching und Fortbildungen auf hochschuldidaktischer Ebene weiterzuentwickeln und damit stetig voneinander und miteinander zu lernen. Sie sind von Beginn an in einer aktiven Rolle und gestalten die Angebote und den Austausch mit. Die Teilhabe am und das Agieren im Netzwerk über die Fächergrenzen hinweg unterstützen maßgeblich die Kompetenzentwicklung Studierender und bereiten auf das Arbeiten in multiprofessionellen Teams der Berufswelt vor. Gleichzeitig tragen die Netzwerkenden die gewonnenen Erfahrungen und neues Wissen in die Fachbereiche der Universität und steigern somit den Wissenstransfer zwischen den Fachbereichen, der Synergien schafft und die Qualität der Lehre verbessert.
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Microteaching Lesson Study im Rechtschreibseminar
Das Projekt KOREX adressiert den Wunsch von Lehramtsstudierenden, bereits im Studium berufspraktische Kompetenzen zu erwerben, indem das innovative Lehrkonzept der Microteaching Lesson Study (MLS) auf die deutsche Grundschullehrkräftebildung im Fach Deutsch übertragen wird. Im Projekt setzen sich Grundschullehramtsstudierende mit sprachwissenschaftlichen Theorien zum Rechtschreiben auseinander, bevor sie im Sinne der MLS kollaborativ in einem iterativen Zyklus Rechtschreiblerngelegenheiten für den Anfangsunterricht planen, durchführen, reflektieren und weiterentwickeln. Die Ergebnisse ihrer MLS-Zyklen veröffentlichen die Studierenden über die Projekthomepage. Dadurch lernen Studierende, wie sie kollaborativ, reflektiert und explorativ auf Basis von wissenschaftlichen Theorien Lerngelegenheiten planen, durchführen und weiterentwickeln können. Es soll eine offene, reflektierte und forschende Haltung im Lehrberuf angeregt und schriftsystematische Professionalität angebahnt werden. Neben der Evaluation des Lehrkonzepts werden durch Fragebögen, Videoaufnahmen und Gruppeninterviews Effekte verschiedener Umsetzungsvarianten der MLS in zwei aufeinander aufbauenden Studien mit quasi-experimentellem Prä-Post-Kontrollgruppendesign erforscht, um ein qualitätsvolles und für Studierende attraktives Lehrkonzept zu entwickeln. Ein universitätsübergreifender Workshop für Dozierende sowie die Gestaltung einer Homepage sollen eine breite und nachhaltige Implementierung des Lehrkonzepts anregen.
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Workshops in der Lehre für einen vielfältigen Kompetenzerwerb
Workshops als Arbeitsumfeld für Studierende, um in der unmittelbaren Anwendung Praxiswissen zu vertiefen und Kompetenzen, wie Teamarbeit, Kommunikation, kreatives Denken und Problemlösungsfähigkeiten zu stärken. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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