Projekt Bühne
MPW
Projekt
Zur Suche

Medienpraxiswissen

Die Transformationen digitaler Öffentlichkeiten und Infrastrukturen fordern medienwissenschaftliche Studiengänge heraus. War bislang primär Praxiskompetenz in Schnitt, Kamera- oder Redaktionsarbeit gefragt, so stellen sich heute breitere Anforderungen. Diese spiegeln sich in neuen Berufsbildern, die Kompetenzen in data literacy sowie der Visualisierung, Verarbeitung oder Programmierung von Daten verlangen. Die Reformbedürftigkeit betrifft aber nicht nur eine Erneuerung praktischer Skills, sondern auch die Verzahnung von Theorie und Praxis. Um die soziokulturelle Bedeutung digitaler Medien zu verstehen, benötigen Studierende sowohl geisteswissenschaftliche Kompetenzen als auch ein grundlegendes medienpraktisches Wissen, das digitale Methoden und basale technische Fähigkeiten umfasst. Das Projekt entwickelt entsprechend ein neues Transferverständnis zwischen Forschung, Lehre und Praxis, das neue Berufsbilder und Technologien genauso integriert wie geisteswissenschaftliche Medienforschung. Erforderlich ist eine Weiterentwicklung der Medienpraxis zur Medienforschungspraxis. Dazu werden mit der Plattform Medienpraxiswissen Module und Lernziele neu definiert, offene Lehrmaterialien entwickelt und experimentelle, hybride Seminarformen ausprobiert und evaluiert. Mit einer Gastprofessur, innovativen Seminarformen und Lehrmaterialien sollen Theorie und Praxis in den medienwissenschaftlichen Studiengängen der Ruhr-Universität Bochum verzahnt werden.

Auf einen Blick

Kontakt

Projekt Kontakt
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101245
Projekt

Integration und Empowerment in der medizinischen Ausbildung

Das Vorhaben InEmp-Med - Integration und Empowerment in der medizinischen Ausbildung an der Medizinischen Fakultät der LMU, hat das Ziel die Chancengleichheit unter allen Medizinstudierenden zu steigern, die Teilhabechancen durch zielgerichtete Unterstützungsangebote zu verbessern und die Prüfungsleistungen von Minoritäten zu verbessern. Erreicht wird dies durch Konzeption eines kommunikationsorientierten, Medizin-fachsprachlichen Begleitcurriculums im klinischen Studienabschnitt mit passgenauen Unterstützungsmodulen. Dieses Konzept ermöglicht es, Studierende gezielt in einem modularen Modell zu fördern, auf bevorstehende Prüfungen vorzubereiten und den Übergang in den Beruf zu erleichtern. Durch die Bündelung mehrerer Ansätze kann eine Ressourcen-orientierte Unterstützung ausländischer Studierender gewährleistet werden. Insgesamt dient das Angebot dazu, ausländischen Studierenden sowie Minoritäten an der medizinischen Fakultät der LMU langfristig wirksame Fördermaßnahmen zur Verfügung zu stellen, die sich positiv auf die Prüfungsleistungen auswirken und gleichzeitig auf das spätere Berufsleben als Arzt/Ärztin im Krankenhaus oder in der eigenen Praxis optimal vorbereiten. Ferner werden Studierende durch das Angebot gezielt fachlich unterstützt.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100042
Maßnahme

Qualifizierungsbedarfe erkennen und unterstützen

Um die Kompetenzen von Teilprojektbeteiligten gezielt weiterzuentwickeln, werden Qualifizierungsangebote konzipiert. Diese fokussieren auf mediendidaktische sowie medientechnologische Inhalte zur Stärkung der digitalen Expertise. Ziel ist die systematische Erweiterung des Know-hows der Teilprojektbeteiligten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100705

Dornick, Sahra & Schütze, Judith (2026): Situationsanalyse. Ein machtkritisches und emanzipatorisches Forschungsprogramm.

Der Beitrag führt ein in die Potential der Situationsanalyse von Adele Clark für die Gender Studies. Die Methodologie der SitA legt Machtverhältnisse, Unsichtbarkeiten und Widersprüche offen, die unsichtbar bleiben, weil nicht nur das Gesagte, sondern auch das Ungesagte erfasst und soziale Wirklichkeiten als komplexe, verflochtene Konstellationen dich werden. Daraus ergibt sich ein besonderes Potenzial für die Gender Studies, da Geschlechterverhältnisse stets im Spannungsfeld individueller Erfahrungen, institutioneller Strukturen, diskursiver Rahmen und materieller Bedingungen in einem von Macht durchzogenen Raum verhandelt werden. In: Esto Mader, Mirjam Fischer &. Lea Luttenberger (Hrsg.), Methoden in den Gender Studies. Ein Lehrbuch für das inter- und transdisziplinäre Studium (S. 103-120). Verlag Barbara Budrich eBooks.

Publikation anzeigen