Projekt Bühne
MPW
Projekt
Zur Suche

Medienpraxiswissen

Die Transformationen digitaler Öffentlichkeiten und Infrastrukturen fordern medienwissenschaftliche Studiengänge heraus. War bislang primär Praxiskompetenz in Schnitt, Kamera- oder Redaktionsarbeit gefragt, so stellen sich heute breitere Anforderungen. Diese spiegeln sich in neuen Berufsbildern, die Kompetenzen in data literacy sowie der Visualisierung, Verarbeitung oder Programmierung von Daten verlangen. Die Reformbedürftigkeit betrifft aber nicht nur eine Erneuerung praktischer Skills, sondern auch die Verzahnung von Theorie und Praxis. Um die soziokulturelle Bedeutung digitaler Medien zu verstehen, benötigen Studierende sowohl geisteswissenschaftliche Kompetenzen als auch ein grundlegendes medienpraktisches Wissen, das digitale Methoden und basale technische Fähigkeiten umfasst. Das Projekt entwickelt entsprechend ein neues Transferverständnis zwischen Forschung, Lehre und Praxis, das neue Berufsbilder und Technologien genauso integriert wie geisteswissenschaftliche Medienforschung. Erforderlich ist eine Weiterentwicklung der Medienpraxis zur Medienforschungspraxis. Dazu werden mit der Plattform Medienpraxiswissen Module und Lernziele neu definiert, offene Lehrmaterialien entwickelt und experimentelle, hybride Seminarformen ausprobiert und evaluiert. Mit einer Gastprofessur, innovativen Seminarformen und Lehrmaterialien sollen Theorie und Praxis in den medienwissenschaftlichen Studiengängen der Ruhr-Universität Bochum verzahnt werden.

Auf einen Blick

Kontakt

Projekt Kontakt
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 102021
Projekt

VR-Training zur Ausbildung von Chirurg/innen

Ziel des Projekts ist die Verbesserung der chirurgischen Ausbildung durch Virtual Reality (VR). Die VR-Simulation ermöglicht Studierenden und angehenden Chirurg*innen, komplexe Eingriffe sicher und unabhängig von Zeit und Ort zu üben. In Zeiten begrenzter Ausbildungsplätze bietet VR eine risikofreie und praxisnahe Trainingsmöglichkeit.Das Projekt fokussiert sich auf die Verbesserung chirurgischer Fertigkeiten durch wiederholbares Üben, das zu einer Reduktion von Fehlern und Komplikationen in der realen Praxis führt. Es werden Notfallsituationen simuliert, um die Handlungssicherheit zu fördern. Der flexible Einsatz von VR ermöglicht eine kostengünstige Ausbildung, unabhängig von OP-Sälen oder Patient*innenverfügbarkeit.Ein innovatives Merkmal ist die Kombination von realistischen Soft-Body-Simulationen mit virtuellen Händen, die authentische chirurgische Bewegungsabläufe ermöglicht. Das VR-Trainingssystem wird in das Curriculum der Medizinischen Fakultät OWL integriert, mit Option auf (inter-)nationale Weiterverbreitung.Studierende sind aktiv in die Entwicklung der VR-Module eingebunden, gestalten Benutzeroberflächen und Lerninhalte und evaluieren die Trainingssysteme. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Verbesserung des Systems. Die Wirksamkeit wird durch regelmäßige wissenschaftliche Evaluation überprüft. Langfristig fördert das Projekt operative Kompetenz sowie Selbstwirksamkeit und Entscheidungskompetenz, was zu einer sichereren Patient*innenversorgung beiträgt.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100871
Maßnahme

Teach LifeSaving

Die Umgebung des Lehrprojekts Teach ImPuls lädt Studierende ein, kreativ zu werden und sich als Lehrende auszuprobieren. Hierdurch entstand das Projekt Teach LifeSaving, Leben. Retten. Lehren. Dozent*innen und Studierende haben es sich zur Aufgabe gemacht, Lebensretter*innen auszubilden. Das Angebot reicht von kurzen Reanimationsübungen auf dem Campus über 90-minütige Reanimationstrainings bis zur Qualifizierung zum Train the Trainer. Durch eine Förderung der Björn-Steiger-Stiftung konnten Reanimationstorsos im Klassensatz angeschafft werden, die Studierende und Lehrende in der Didaktischen Werkstatt Gesundheit ausleihen können. Zudem förderte die Hans-Paul-Gessner-Stiftung die Anschaffung von Ganzkörper- und Säuglingspuppen mit verschiedenen körperlichen Merkmalen, mit denen sich authentischer Echtsituationen simulieren lassen und auch Kinderreanimationstrainings ermöglichen.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100092

Diversität braucht Digitalität? Eine Verhältnisbestimmung in der Organisation Hochschule

Sowohl Digitalisierung als auch Diversität zählen derzeit zu den zen- tralen strategischen Zukunftsaufgaben von Hochschulen. Im Hochschulkontext werden die beiden Themenfelder jedoch häufig getrennt voneinander betrachtet und ihre Verschränkungen nur punk- tuell thematisiert. Im Sinne einer integrativen Hochschulentwicklung gilt es, die beiden Themenfel- der stärker zusammenzudenken und einen genaueren Blick auf die Verschränkung von Digitalitäts- und Diversitätsfragen zu werfen. Dieser Beitrag greift ausgewählte Aspekte auf, die für eine produk- tive Bearbeitung dieses Themenkomplexes relevant sind. Dabei wird mit einer organisationstheore- tischen Brille das Verhältnis dieser beiden Zukunftsaufgaben in der Organisation Hochschule be- trachtet.

Publikation anzeigen