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Civic Education Technology Hacks

Projektgegenstand ist die Konzeption eines Seminars für Lehramtsstudierende, in dem sie in Teams je ein Computersspiel für den Politikunterricht entwickeln und programmieren. Auf innovative Weise soll der Erwerb von IT-Fähigkeiten durch „Digital Making“ mit Unterrichtsplanung nach politikdidaktischen Prinzipien verbunden werden. Das Prinzip der Fallanalyse könnte bspw. als Gameplot dienen, um politische Sachverhalte multiperspektivisch zugänglich zu machen. Ziel ist, dass die Spielenden ein politisches Urteil fällen und dessen Verallgemeinerbarkeit prüfen. Die Studierenden schulen bei der Konzeptionierung die Fähigkeiten der wissenschaftlichen Analyse und profilieren diese im Prozess der Programmierung (Codierung der Inhalte). Die Internetcommunity bietet Musterlösungen an, die durch logisches Denken auf das konkrete Setting übertagen werden. So wird Verständnis für den Produktionsprozess und das digitale Lernen (Nutzen-, Grenzen-, und Risikoanalyse) entwickelt. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass projektorientierte Settings die intrinsische Motivation der Studierenden steigern und ihre Expertise und Kreativität bei der fachlichen Konzeption, Programmierung und Erprobung des Spiels fordern. Die Seminarkonzeption soll evidenzbasiert erfolgen (formative und summative Evaluation im Rahmen einer Begleitforschung). Von Nutzen ist dafür die Infrastruktur des Makerspaces am Campus der PH Ludwigsburg, Kooperationsmöglichkeiten mit ExpertInnen digitalen Lernens anderer Fächer bestehen.

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Entwicklung einer Virtual Reality-basierten OSCE-Prüfungsumgebung für notfallmedizinische Fallszenarien

StudienabgängerInnen der Humanmedizin weisen erhebliche Defizite im Management von klinischen Notfällen auf. Deshalb wurde an der Universität Würzburg ein Simulationstraining für internistische Notfälle basierend auf Virtual-Reality (VR)-Technik entwickelt. Bisher kann der Lernerfolg der Studierenden allerdings nicht in einer adäquaten, klinisch-praktischen Prüfung erfasst werden. In der etablierten Parcoursprüfung im Format der OSCE wird für Notfallszenarien bisher auf Schauspielpersonen oder Simulationspuppen zurückgegriffen. Um die Probleme dieser klassischen Simulationsmodalitäten zu überwinden, soll im Rahmen der Freiraum 2022 Förderung ein VR-basiertes Prüfungsverfahren für komplexe notfallmedizinische Szenarien geschaffen werden. Durch dessen inhärente Vorteile kann eine Darstellung lebensnaher Szenarien sowie eine valide Erfassung notfallmedizinischer Kompetenzen gelingen. Zu diesem Zweck wird eine Steuerungsoberfläche für die Prüfenden und eine automatisierte Erfassung der studentischen Leistungen implementiert. Nach Pilotierung erfolgt die Integration der derart erweiterten VR-Simulation in die bestehende Infrastruktur der „PJ-Reife OSCE“. Zur Validierung werden zusätzlich inhaltsgleiche Szenarien als „analoge“ Prüfungsstation umgesetzt. Die gewonnenen Erkenntnisse könnten wichtige Ansatzpunkte zur Verbesserung der notfallmedizinischen Lehre liefern.

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