
Digitalisierung in der Labordidaktik
Die Lehre in Laboren gehört zu den Kernelelementen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge an Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Digitale Werkzeuge werden bisher genutzt, um die organisatorische Abwicklung sowie die Vor- und Nachbereitung von Laborversuchen zu unterstützen. Das Projekt DiLa soll die digitale Labordidaktik auf eine neue Stufe heben, indem Studierenden außerhalb geplanter Präsenztermine der Fernzugriff auf physische Laboreinrichtungen ermöglicht wird und Laborversuche als didaktische Simulationsmodelle verfügbar gemacht werden. Studierende können Laborversuche so mehrfach wiederholen, umfangreichere Experimente durchführen und auch dann durch Experimentieren lernen, wenn sie sich physisch nicht in den Laborräumen aufhalten. Zudem eröffnen sich neue Möglichkeiten für Lehrkooperationen. Im Projekt DiLa soll eine modulare, virtuelle Infrastruktur für die digitale Unterstützung und Durchführung von Laborversuchen konzipiert, realisiert und anhand von Pilotanwendungen evaluiert werden. Die Infrastruktur soll in allen Fakultäten und Studiengängen einsetzbar und dauerhaft offen für Erweiterungen und die Einbindung zusätzlicher Laborversuche sein.
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Computergestützte Beweisassistenten haben heute ein Niveau erreicht, das die Formalisierung, Verifizierung und digitale Weiterverarbeitung weiter Teile unseres mathematischen Kenntnisstandes in greifbare Nähe rücken lässt. Das Ende 2020 vom Fields-Medallisten Peter Scholze initiierte Liquid Tensor Experiment hat gezeigt, dass es inzwischen möglich ist, selbst neueste Forschungsergebnisse mit vertretbarem Aufwand digital abzubilden und zu verifizieren. Wir müssen davon ausgehen, dass für die nächste Generation Mathematikerinnen Beweisassistenten zu einem zentralen Werkzeug avancieren werden. Das Projekt ADAM möchte einen Beitrag leisten, sie für diesen Wandel zu wappnen.
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Blended Learning und digitale Repräsentationen
Theologiestudierende wurden in Blended-Learning-Settings befähigt, 3D-Repräsentationen von religiösen Gebäuden und Artefakten zu erstellen und diese für VR-Formate zu didaktisieren. Die Effekte dieser neuen digitalen Lernformate wurden begleitend beforscht. Die Lernwerkstatt “TheoWerk” wurde weiterentwickelt: Downloadbereiche (Erklärvideos, VR-Umgebungen), Öffnung für Studierende als VR-Cafe.
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