
Daten, digitale Lehre und digitale Methoden: Datenkompetenz für räumliche Entwicklung im interdisziplinären Kontext
An der HS Koblenz wird die Digitalisierung des Bau- und Planungssektors bereits in Lehrformaten thematisiert, jedoch mit Fokus auf einzelne Bauprozesse in 2-D, z.B. bei der Vermittlung von Kenntnissen in BIM-Software (Bauwerksdatenmodellierung). D-DREI wird ein breiteres Verständnis von digitalen, datengestützten Methoden (DDM) schaffen. Am Beispiel des drängenden Zukunftsthemas der Klimaanpassung macht D-DREI deutlich, wie DDM die Steuerung und Entscheidungsfindung in der Stadtplanung unterstützen. So können mittels digitaler dreidimensionaler Stadtmodelle und hybrider Analysemethoden planerische, bauliche und soziale Szenarien sowie ihre Auswirkungen visualisiert und interdisziplinär diskutiert werden. Als zukünftige EntscheidungsträgerInnen müssen Studierende sowohl interdisziplinäres Arbeiten beherrschen als auch über eine fundierte Daten- und Bedienkompetenz verfügen. In Kooperation mit der FH Potsdam wird die HS Koblenz in D-DREI diese digitalen Lehrinhalte konzipieren, in bestehenden Lehrformaten testen und mit den Studierenden weiterentwickeln. In einem koproduktiven Format sollen sich sowohl Studierende als auch Lehrende zukunftssicher weiterqualifizieren (gemeinsam lehren & voneinander lernen). Der interdisziplinäre Lerngedanke sowie die Fachexpertise in der Klimaanpassung der HS Koblenz ergänzen sich dabei mit der Lehrerfahrung im Bereich Urbane Zukunft und Modellierung komplexer Systeme der FH Potsdam sowie dem dort gelebten Ansatz des forschenden Lernens"
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#myfirstresearchpaper
Das Projekt #myfirstresearchpaper hat zum Ziel, ein Modulangebot zu entwickeln, welches Studierende dazu befähigt, hervorragende (Abschluss-)Arbeiten in erste wissenschaftliche Publikationen weiterzuentwickeln. Durchgeführt am Department Wirtschaftsinformatik der Universität Paderborn, soll das Projekt einen Beitrag dazu leisten, die Anzahl wissenschaftlicher Publikationen, die aus studentischen Arbeiten hervorgehen, substanziell zu erhöhen. Hierfür sollen die Studierenden und auch der akademische Mittelbau (insb. Doktorand*innen) systematisch für diese Möglichkeit sensibilisiert, adäquat fachlich qualifiziert und strukturiert begleitet werden. Methodisch angelehnt an den Action Design Research Forschungsprozess, ist das Vorhaben in vier Phasen unterteilt: (1) Konzepterstellung, (2) Materialerstellung und prototypische Umsetzung, (3) Pilotphase und Evaluation, (4) Verstetigung und Dissemination. Die Breitenwirksamkeit in die Wirtschaftsinformatik-Community wird hierbei durch eine mit dem Verein Die Wirtschaftsinformatik e. V. abgestimmte Transferstrategie sichergestellt. Sofern möglich, werden im Projekt erarbeitete Inhalte als Open Educational Resources (OERs) erstellt und über ORCA.nrw veröffentlicht.
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Experimenteller Lehr- und Arbeitsraum
Ein Seminarraum, der sich in unmittelbarer Nähe zur Didaktischen Werkstatt Gesundheit (DWG) befindet, wurde mit zusätzlichen finanziellen Mitteln des Fachbereichs zu einem experimentellen Lehr- und Arbeitsraum umgestaltet. Er repräsentiert die Idee der DWG von innovativer Lehre durch Verhältnisänderung. Durch flexibles und ergonomisches Mobiliar können einerseits lange schädliche Sitzzeiten unterbrochen und ein Bewusstsein für körperliche Bedürfnisse beim Lernen geschaffen werden. Andererseits lädt er dazu ein, die Möglichkeiten im Raum bei didaktischen Überlegungen einzubeziehen und die Anordnung von Mobiliar für das Setting lernförderlich zu nutzen.
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Umsetzung eines E-Assessment zur Vorbereitung der Studierenden für ein Laborpraktikum mit Remote-Zugang unter Verwendung der Bildungsplattform OPAL/ONYX
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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