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Erlebbare Anatomie für Hebammen

Im Aufbau des bundesweit neu etablierten Hebammenstudiums soll an der Universität Leipzig gemeinsam mit dem Institut für Anatomie ein neuartiges Modell des weiblichen Beckens entwickelt werden. Angeleitet durch Lehrende der Anatomie und Hebammenkunde werden die Studierenden die Grundlagen für ein Modell erarbeiten, welches die geburtsspezifischen Veränderungen des Beckens in ihrer Komplexität darstellt. Die Studierenden recherchieren die anatomischen Strukturen und setzten diese plastisch und zeichnerisch um. Die ganzheitliche Erarbeitung schafft die haptischen Voraussetzungen zum Ertasten menschlicher Strukturen, welche für den Hebammenberuf essentiell sind, unterstützen den Lernprozess nachhaltig und fördern die interdisziplinäre Expertise. Die Erkenntnisse der Studierenden fließen, neben Expertenwissen der Abteilungen, in die Umsetzung des endgültigen Modells ein. Im weiteren Projektverlauf sollen mithilfe des Modells MRT-Aufnahmen entstehen, welche Daten zur Entwicklung eines virtuellen Formates liefern. Damit werden Perspektiven für neue Beurteilungen über den Geburtsprozess eröffnet und Grundlagen für weitere Forschungen gelegt. Nach Evaluation sollen die Lehrmethoden curricular verankert werden und können als konzeptionelle Vorlagen für Studienrichtungen mit engem Theorie-Praxisverbund dienen. Mit dem Projekt entstehen Forschungsthemen für Bachelor- und Masterarbeiten, welche die wissenschaftliche Entwicklung des Studiengangs fördern.

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Study and Thrive - Zusammen.Wachsen

Ziel des Projekts „Study and Thrive – Zusammen.Wachsen“ ist die Entwicklung einer interdisziplinären, diversitätsgerechten und fortschrittlich angelegten Studiums- und Forschungskultur an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Studieren wird dazu im Sinne eines Lebensweltansatzes und vor dem Hintergrund von Herausforderungen verlängerter Studienverläufe, psychischer Belastungen und steigender Anforderungen in den Blick genommen. „Study and Thrive” adressiert drei kritische Punkte, die aus Ideenwerkstätten, Erhebungen und Literaturerkenntnissen abgeleitet wurden: Neben der gesundheitsfördernden Gestaltung des Studiums stehen die Förderung von Zukunftskompetenzen und der Auf- und Ausbau dafür notwendiger innovativer Lernumgebungen im Mittelpunkt. Dazu werden die drei Innovationswerkstätten (IW) „Gesund Studieren“, „Zukunftskompetenzen“ und „Innovative Lernumgebungen“ etabliert. Diese arbeiten auf Ebene der Didaktik, der Studienprogramme, der Organisation und der Strategie daran, die Lehrarchitektur der Hochschule Magdeburg-Stendal so (um) zu gestalten, dass sie Studierende – vor dem Hintergrund ihrer vielfältigen Biografien – befähigt, ihr Studium gesund zu bestreiten, notwendige Kompetenzen eigenverantwortlich zu erwerben und ihr Studium erfolgreich abzuschließen.

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Website als Publikationsinstrument

Als Publikationsinstrument werden auf der Website die Aktivitäten, Maßnahmen, Zwischenberichte und Ergebnisse als Open Source festgehalten. Somit wird das Projekt regelmäßig reflektiert, evaluiert und sichtbar gemacht. Die Website ist in englischer Sprache und ermöglicht, Erkenntnisse global zu teilen. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

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Publikation 100006

Prüfungen in Zukunft vielfältiger

Klaus Kreulich von der Hochschule München erklärt im Interview, wie das Projekt ii.oo kompetenzorientierte Prüfungen umsetzt und welche Innovationen für die Prüfungskultur in Zukunft relevant sind.

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