
Teach LifeSaving
Die Umgebung des Lehrprojekts Teach ImPuls lädt Studierende ein, kreativ zu werden und sich als Lehrende auszuprobieren. Hierdurch entstand das Projekt Teach LifeSaving, Leben. Retten. Lehren. Dozent*innen und Studierende haben es sich zur Aufgabe gemacht, Lebensretter*innen auszubilden. Das Angebot reicht von kurzen Reanimationsübungen auf dem Campus über 90-minütige Reanimationstrainings bis zur Qualifizierung zum Train the Trainer. Durch eine Förderung der Björn-Steiger-Stiftung konnten Reanimationstorsos im Klassensatz angeschafft werden, die Studierende und Lehrende in der Didaktischen Werkstatt Gesundheit ausleihen können. Zudem förderte die Hans-Paul-Gessner-Stiftung die Anschaffung von Ganzkörper- und Säuglingspuppen mit verschiedenen körperlichen Merkmalen, mit denen sich authentischer Echtsituationen simulieren lassen und auch Kinderreanimationstrainings ermöglichen.
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Sustainable_FoodLiteracy
In einer Vielzahl von naturwissenschaftlichen Disziplinen sind Labore anerkannte Lehr- und Lernumgebungen. In den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sind sie seltener, obwohl Labore bspw. kreatives, interaktives und forschendes Lernen fördern. Ziel des Projekts Sustainable Food Literacy (SFL) ist die Entwicklung und Erprobung von anwendungsorientierten, interdisziplinären Lehr- und Lernformaten in einem Lernlabor (Lehrküche Kulinarisches Entwicklungszentrum) der Fakultät Wirtschaft an einem Standort der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Der Projektschwerpunkt liegt auf der Förderung von food literacy, d. h. der Kompetenz zum selbst bestimmten, verantwortungsbewussten, reflektierten und nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln. Dies erfolgt im Lernlabor durch Workshops und andere interaktive Lernformate sowie durch Exkursionen zu regionalen Lebensmittelerzeugern. Denn alle Hochschulen tragen Mitverantwortung für die Nachhaltige Entwicklung. Diese setzt auch bei Studierenden eine hohe Veränderungsbereitschaft des Verhaltens voraus. Im beruflichen und privaten Umfeld erfordert z. B. die Erreichung der Sustainable Development Goals (SDG) 2, 3 und 12 die Fähigkeit, den Ess- und Ernährungsalltag bewusst zu gestalten. Laut aktuellen Forschungsergebnissen ist diese Fähigkeit bei jüngeren Menschen (18-24 Jahren) in Deutschland rückläufig. Gerade dem entgegen zu wirken, ist eine zentrale Zielsetzung von SFL.
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Kommunikationsstrategien für Verbundprojekte
Das Projekt ii.oo war ein bayernweiter Verbund von neun Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAWs) und erforderte eine mehrstufige Kommunikations- und Abstimmungsstruktur. Die hochschulübergreifende Zusammenarbeit brachte die Herausforderung mit sich, unterschiedliche Kulturen, Prozesse und Systeme zu harmonisieren. Dies wurde durch ein mehrstufiges Governance-Modell gelöst: Der Lenkungskreis (LK), bestehend aus drei Vizepräsidenten, und der erweiterte Lenkungskreis (eLK) mit allen neun Vizepräsident:innen waren für die wissenschaftliche Ausrichtung und strukturelle Verankerung der Ergebnisse verantwortlich. Beide Gremien tagten alle drei Monate. Die operative Umsetzung lag bei den Arbeitspaket(AP)-Leitungen, die eng mit den wissenschaftlichen Projektleitungen und der operativen Projektleitung zusammenarbeiteten. Auf Team-Ebene fanden wöchentliche Koordinationstreffen statt, um den Informationsfluss zu sichern. Ein Projektmanagement-Tool unterstützte die transparente Aufgabenvert
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Schmitz, Sigrid & Both, Göde (eds.) (2021): Positionensammlung. SI: Digitalisierung (geschlechter-)gerecht gestalten.
Um die Potenziale, Herausforderung und Grenzen digitaler Bildung nicht nur in Um die Potenziale, Herausforderung und Grenzen digitaler Bildung hinsichtlich ihrer Geschlechtergerechtigkeit zu hinterfragen, haben wir Kolleg*innen aus dem Feld gebeten, ihre Erfahrungen, Analysen und Reflexionen in einem Positionenportfolio einem größeren Kreis zugänglich zu machen. Die Positionspapiere spannen ein breites Feld auf, wägen Chancen und Risiken ab, und das vielfach mit Bezug zur Situation der plötzlichen Umstellung auf zumeist rein digitale Lehre im Frühjahr 2020 infolge der Corona-Pandemie. In: Freiburger Zeitschrift für Geschlechterstudien 27(1): 131-180.
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