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Adaptive Virtual Agents for Teaching Integration

Das Projekt zielt auf die Entwicklung eines Embodied Agent-Systems ab, das mit Studierenden in natürlicher Sprache interagiert, um den Wissenstransfer zu optimieren. Studierende des Umwelt-Campus Birkenfeld spielen eine zentrale Rolle, indem sie durch ihre aktive Mitwirkung in Design und Evaluation des Systems wesentlich zur adaptiven und interaktiven Gestaltung beitragen. In iterativen Feedbackschleifen evaluieren sie die Didaktik und Anwendbarkeit, wodurch ihre Erfahrungen und Perspektiven direkt in die Entwicklung einfließen. Das System soll als Katalysator für eine didaktische Neuausrichtung dienen und erwartet wird, dass seine Einführung einen Paradigmenwechsel zu einem interaktiven, studierendenzentrierten Lernmodell bewirkt, das Autonomie und individuelle Förderung der Studierenden fördert. Besonderes Augenmerk liegt darauf, wie adaptive Technologie traditionelle Lehrveranstaltungen um persönliche und dynamische Lernpfade bereichert. Parallel wird eng mit der institutionellen Struktur der Hochschule zusammengearbeitet, um eine nahtlose Integration des Systems in den Lehrbetrieb sicherzustellen und organisatorische Veränderungen zu steuern. Ein lokal implementiertes Sprachmodell wird speziell auf die Bedürfnisse der Interaktion zwischen Studierenden und Embodied Agents abgestimmt, unterstützt durch Anwendungsszenarien wie virtuelle Lehrassistenz und Forschungslabore, die sowohl die Zugänglichkeit als auch das Verständnis komplexer und praktischer Inhalte fördern.

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Projekt 101512
Projekt

My Virtual Reality Teaching Partner

Virtual Reality (VR) Anwendungen wie das VR-Klassenzimmer stellen für Lehramtsstudierende lernwirksame Übungsmöglichkeiten dar, werden bislang aber nur selten und in traditionellen Lehr-Lern-Umgebungen (z.B. in bildungswissenschaftlichen Seminaren) angeboten. Das Ziel des Projektes besteht daher darin, VR-Übungen mehr Lehramtsstudierenden und außerhalb fester Seminarstrukturen zugänglich zu machen. Dem Train-the-trainer-Ansatz folgend werden hierzu Lehramtsstudierende zu „VR Teaching Partners“ ausgebildet. Die „VR Teaching Partners“ erwerben dabei Kompetenzen im kriteriengeleiteten Beobachten und Reflektieren von Unterricht, der Gestaltung lernförderlicher Feedbackgespräche und dem selbstständigen Durchführen von VR-Übungen. Nach der Ausbildung bieten sie anderen Lehramtsstudierenden VR-Übungen an und reflektieren gemeinsam mit ihnen die Qualität des Unterrichts. Somit trägt das Projekt zu einer Erhöhung digital gestützter Praxiselemente in der Lehrkräfteausbildung bei und schafft bedeutungsvolle Momente des Peer-to-Peer-Learnings. Bestandteil des Projektes ist zudem eine längsschnittliche Begleituntersuchung. Darin wird die Kompetenzentwicklung der „VR Teaching Partners“ in der Unterrichtsbeobachtung und -rückmeldung, die Qualität der Rückmeldegespräche und Unterrichtsreflexionen im Rahmen der VR-Übungen der „VR Teaching Partners“ mit Lehramtsstudierenden und die Zufriedenheit der Lehramtsstudierenden mit der von den „VR Teaching Partners“ durchgeführten VR-Übung untersucht.

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Unterrichtsvideos interaktiv aufbereiten

Die Analyse von Unterrichtsvideos erweist sich im Rahmen der Lehrkräfteprofessionalisierung als vielver-sprechend, gilt jedoch nicht per se als wirkungsvoll. Unterrichtsvideos müssen so aufbereitet werden, dass insbesondere Studienanfänger:innen systematisch angeleitet werden und so einen nachhaltigen Lerneffekt erzielen können. Im Projekt wurden Unterrichtsvideos ausgewählt, in denen beobachtet werden kann, wie eine Lehrkraft konstruktiv oder weniger konstruktiv mit Leistungsheterogenität umgeht. Für diesen Beobachtungsfokus relevante Szenen wurden ausgewählt und in kurze Videosegmente unterteilt. Zu diesen Segmenten wurden Beobachtungsfragen formuliert, die sich an den Subprozessen der professionellen Wahrnehmung orientie-ren. Nach der Bearbeitung der Beobachtungsfragen können Studierende auf einen Sprachkommentar der Dozierenden zurückgreifen, der als Modellantwort dient. Evaluationen zeigen, dass insbesondere der Sprachkommentar sehr positiv von den Studierenden aufge-nommen wird

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Publikation 100137

Prüfungen an sächsischen Hochschulen – Perspektiven, Entwicklungen und Probleme ein Jahr nach Auslaufen der Notfallverordnungen.

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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