
Bielefelder Lehrinnovationen für kollaborative Entwicklung digitaler Lehr-/Lernformate
Die Strategieentwicklung der Universität Bielefeld Studium und Lehre im digitalen Wandel setzt auf zukunftsweisende Lehr-/Lernszenarien und die Kompetenzentwicklung der Studierenden für eine digitale (Arbeits-)Welt. Mit den Selbstlernphasen greift die Universität ein für beide Bereiche zentrales Thema auf, das sich auch in den Online-Semestern als Herausforderung erwiesen hat und gleichzeitig weit über den aktuellen Kontext hinausweist. Die Innovationsidee besteht darin, das didaktisch in Lehrveranstaltungen eingebettete, eigenständige Selbstlernen der Studierenden gezielt zu stärken, indem insb. die kollaborative Bearbeitung realitätsnaher, berufs- bzw. praxisrelevanter Aufgabenstellungen genutzt wird, um umfassenden Kompetenzerwerb mit Fokus auf das spätere Berufshandeln und die Persönlichkeitsentwicklung zu ermöglichen. Neben der Entwicklung digital angereicherter Lehr-/Lernszenarien, vernetzen sich Lehrende und Studierende in vier Communities of Practice, um innovative Konzepte zu entwickeln, zu erproben und so die Grundlage für eine curriculare Verankerung in der Breite zu schaffen. Als notwendige Basis soll die techn. Infrastruktur für digitale und hybride Lehre und die dafür nötige Unterstützung gezielt ausgebaut werden.
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Co-Creation-Hub for Futures Literacy
Das Projekt zielt darauf, Futures Literacy (FL) als Schlüsselkompetenz des 21. Jh. in der Lehre zu erproben und zu kultivieren. FL befähigt dazu, alternative Zukünfte zu imaginieren, kritisch zu reflektieren und mitzugestalten. Diese Fähigkeiten werden angesichts eines weit verbreiteten Zukunftsvakuums (Rheingold Institut 2021) und damit einhergehender Zukunftsängste;aufgrund bspw. der Klimakrise, sozialer Ungleichheit und globaler Umbrüche, immer bedeutsamer.Das Projekt richtet sich an alle Studierenden,;insbes. des Lehramts im Sinne des Profils der Uni Hildesheim (UHi) , die FL erwerben, um sie im zukünftigen Unterricht anzuwenden und bei Schüler:innen zu fördern.Als Community of Practice entwickeln Studierende und Lehrende fortlaufend interdisziplinär einsetzbare FL-Lernimpulse (z.?B. Zukunftsdialoge mit KI-gestützen Avataren, Planspiele). Hierauf aufbauend werden in einer eigens konzipierten Lehrveranstaltung Studierende als Faciliator:innen für FL qualifiziert. Diese bringen anschließend Lernimpulse in Sitzungen verschiedener Lehrveranstaltungen ein und fördern so FL bei ihren Peers. So wird FL nicht nur;theoretisch erschlossen,;sondern praktisch erprobt.Die Ergebnisse dieses Zyklus werden in einem Co-Creation-Hub als gemeinsamen Lern- und Gestaltungsraum gebündelt, weiterentwickelt und verstetigt. Durch die interdisziplinäre Verankerung des Projekts an zentralen Einrichtungen der UHi wird eine breite Zielgruppe erreicht und FL in der Lehre implementiert.
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Transfertreffen im sächs. IngenieurInnen-Lehrnetzw
Die sächsische Professional Learning Community Ingenieurswissenschaften bringt Lehrende sachsenweit hochschulübergreifend zusammen. Ziel ist ein regelmäßiger fachspezifischer Austausch, bei dem die Bandbreite der Ingenieurwissenschaften abgebildet wird. Im Zentrum stehen Onlinetreffen mit Impulsbei-trägen, um den Transfer von Innovationen zu fördern.
Maßnahme anzeigen
Virtual Reality und Flipped Classroom in religionspädagogischen Bildungsprozessen
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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