
Bielefelder Lehrinnovationen für kollaborative Entwicklung digitaler Lehr-/Lernformate
Die Strategieentwicklung der Universität Bielefeld Studium und Lehre im digitalen Wandel setzt auf zukunftsweisende Lehr-/Lernszenarien und die Kompetenzentwicklung der Studierenden für eine digitale (Arbeits-)Welt. Mit den Selbstlernphasen greift die Universität ein für beide Bereiche zentrales Thema auf, das sich auch in den Online-Semestern als Herausforderung erwiesen hat und gleichzeitig weit über den aktuellen Kontext hinausweist. Die Innovationsidee besteht darin, das didaktisch in Lehrveranstaltungen eingebettete, eigenständige Selbstlernen der Studierenden gezielt zu stärken, indem insb. die kollaborative Bearbeitung realitätsnaher, berufs- bzw. praxisrelevanter Aufgabenstellungen genutzt wird, um umfassenden Kompetenzerwerb mit Fokus auf das spätere Berufshandeln und die Persönlichkeitsentwicklung zu ermöglichen. Neben der Entwicklung digital angereicherter Lehr-/Lernszenarien, vernetzen sich Lehrende und Studierende in vier Communities of Practice, um innovative Konzepte zu entwickeln, zu erproben und so die Grundlage für eine curriculare Verankerung in der Breite zu schaffen. Als notwendige Basis soll die techn. Infrastruktur für digitale und hybride Lehre und die dafür nötige Unterstützung gezielt ausgebaut werden.
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Anwendungsorientierter interdisziplinärer Vorkurs
Zum Studieneinstieg in einem Ingenieurstudiengang oder einem naturwissenschaftlichen Fach wird vielfach die Fähigkeit zum fachübergreifenden Arbeiten mit mathematischen Methoden erwartet. Erfahrungsgemäß gehört hier eine gewisse Übung und Erfahrung dazu. Dabei stellt der praktische Einsatz mathematischer Fertigkeiten zu Rechenverfahren der Schulmathematik im angewandten Kontext, beispielsweise mit Formeln aus der Physik oder Chemie, eine besondere Herausforderung dar.In einem interdisziplinär angelegten Konzept sollen die Inhalte und die Art des Lehrens und Lernens für einen angewandten Mathematik-Vorkurs beschrieben und Materialien ausgearbeitet werden, welche angemessene Diskussions- und Übungsmöglichkeiten anbieten: Zu allen zentralen Inhalten werden offen gestaltete Aufgaben entwickelt, welche zum eigenständigen Problemlösen und zur gemeinsamen Diskussion in den Tutorien anregen. Zudem soll es viele Aufgaben mit Bezug zu naturwissenschaftlichen Anwendungen geben.Die angehenden Studierenden sollen durch diese neue einführende Veranstaltung ein besseres Verständnis zum Einsatz mathematischer Methoden in ihrem Fach erlangen und praktische algorithmische Kompetenzen erwerben. Außerdem sollen mit den aktivierenden Elementen in der Lehrveranstaltung sowie den interaktiven Tutorien mit Diskussions- und Gruppenphasen erste wichtige Fähigkeiten für ein wissenschaftliches Studium praktisch geübt und von Beginn an forschendes Lernen erlebt werden können.
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Hospitationen bei Partnerships (Teilprojekten)
Zur Förderung des persönlichen Austauschs, des Kennenlernens der Teilprojekte (sog. „Partnerships“) und dem praktischen Erleben wurden über den Verlauf der Förderung mehrere Hospitationen bei allen Partnerships durchgeführt. Ziel war es, Einblicke in die jeweiligen Arbeitsweisen, Herausforderungen und Fort-schritte zu gewinnen und dadurch Synergien innerhalb des Gesamtprojekts zu stärken. Diese persönlichen Kontakte und praktischen Erfahrungen ermöglichten einen gezielten Wissenstransfer und trugen zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Teilprojekte bei.
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Virtual Reality und Flipped Classroom in religionspädagogischen Bildungsprozessen
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