
Bielefelder Lehrinnovationen für kollaborative Entwicklung digitaler Lehr-/Lernformate
Die Strategieentwicklung der Universität Bielefeld Studium und Lehre im digitalen Wandel setzt auf zukunftsweisende Lehr-/Lernszenarien und die Kompetenzentwicklung der Studierenden für eine digitale (Arbeits-)Welt. Mit den Selbstlernphasen greift die Universität ein für beide Bereiche zentrales Thema auf, das sich auch in den Online-Semestern als Herausforderung erwiesen hat und gleichzeitig weit über den aktuellen Kontext hinausweist. Die Innovationsidee besteht darin, das didaktisch in Lehrveranstaltungen eingebettete, eigenständige Selbstlernen der Studierenden gezielt zu stärken, indem insb. die kollaborative Bearbeitung realitätsnaher, berufs- bzw. praxisrelevanter Aufgabenstellungen genutzt wird, um umfassenden Kompetenzerwerb mit Fokus auf das spätere Berufshandeln und die Persönlichkeitsentwicklung zu ermöglichen. Neben der Entwicklung digital angereicherter Lehr-/Lernszenarien, vernetzen sich Lehrende und Studierende in vier Communities of Practice, um innovative Konzepte zu entwickeln, zu erproben und so die Grundlage für eine curriculare Verankerung in der Breite zu schaffen. Als notwendige Basis soll die techn. Infrastruktur für digitale und hybride Lehre und die dafür nötige Unterstützung gezielt ausgebaut werden.
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Digitales kompetenzorientiertes Prüfen implementieren
Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Good Practices für digitales kompetenzorientiertes Prüfen. Es umfasst die Schritte Neukonzeption, Weiterentwicklung, Erprobung, Implementierung und Verfügbarmachung für die Fachdisziplinen BWL, MINT, Soziales und Gesundheit. Durch ein durchgängiges Constructive Alignment und eine Änderung der Haltung gegenüber Prüfungen bei Studierenden und Lehrenden sollen die Qualität der Lehre weiter verbessert und Täuschungsversuche entscheidend gemindert werden. Das Verbundprojekt, an dem neun Hochschulen beteiligt sind, setzt auf dem Forschungsstand zur Didaktik und Durchführung von digitalen Präsenz- und Online-Prüfungen auf und integriert zudem die Erfahrungen aus den Corona-Semestern. Die technische Umsetzung erfolgt in etablierten Prüfungssystemen, sieht Kompatibilität zu Campus-Management-Systemen vor und berücksichtigt eine zukünftige Cloud-Lösung, die von Hochschulen gemeinsam genutzt werden kann. Den rechtlichen Rahmen des Projekts bildet die Bayerische Fernprüfungserprobungsverordnung.
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Immersive Technologien in der Hochschullehre
Das Lehrlabor „Lab for Innovative Teaching“ bietet Lehrenden einen Raum, um immersive Technologien wie Virtual Reality, Augmented Reality, Mixed Reality, Extended Reality und 360°-Anwendungen für die eigene Lehre zu erproben. Da in der Hochschullehre häufig nur begrenzte Zeit und Ressourcen für experimentelle Methoden zur Verfügung stehen – trotz hoher Motivation und Engagement seitens der Lehrenden – setzt das Labor gezielt hier an. Durch die Bereitstellung der Technik und der qualifizieren Begleitung ermöglicht das Lab praxisnahes, eigenständiges Ausprobieren, schafft eine kollegiale, förderliche Lernatmosphäre und unterstützt Lehrende auf unterschiedlichen Kompetenzstufen. Zentrales Element ist eine gelebte Experimentier- und Fehlerkultur, die dazu ermutigt, Neues zu wagen und aus den Auseinandersetzungen mit Bildungstechnologien produktive Lernerfahrungen zu gewinnen. Entscheidend ist zudem die Berücksichtigung individueller Bedürfnisse, um Vorbehalte abzubauen und Technikskepsis e
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Wer redet da mit mir? Studentische Kommunikation in der Online-Lehre
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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