
uni.META.versum
Das Projekt uni.META.versum zielt darauf ab, Anforderungen an Lösungen zur Umsetzung hybrider virtueller Lehre abzuleiten und diese Lösungen unter aktiver Mitsprache von Studierenden zu gestalten und zu entwickeln. Das Vorhaben beinhaltet drei Bausteine: Im ersten Baustein geht es darum, eine technische und didaktische Lösung für die Übertragung von Präsenzlehre (Live Streaming) zu entwickeln und zu implementieren, die geeignet ist, hybride Lehrkonzepte mit Präsenz- und Online-Publikum zeitgleich umzusetzen und dabei unterschiedlichen Lernsituationen, wie Großveranstaltungen und Kleingruppenarbeit, gerecht zu werden. Der zweite Baustein greift eine Idee, die es schon seit einigen Jahren gibt: Reale Menschen treffen sich als Avatare in virtuellen Welten. Neuste technologische wie hochauflösende Curved-Bildschirme, Virtual-Reality-Brillen, Surround-Sound und Spatial-Audio Entwicklungen ermöglichen mittlerweile tiefgehende immersive Erlebnisse einer ganz anderen Qualität und damit ganz neue Möglichkeiten für den Einsatz in der Hochschullehre. Wir möchten eine virtuelle Lernumgebung aufbauen, die sich für diverse Lehrveranstaltungen einsetzen lässt. Die Lernorte sollen dabei ganz bewusst austauschbar gemacht werden. Mit dem dritten Baustein wollen wir das Thema Virtuelle Realität weiterverfolgen und ein 360° Live-Streaming Format für die synchrone Online-, Präsenz- oder Hybridlehre entwickeln. Dadurch sollen reale Lernorte für Studierende erlebbar und besser erfassbar werden.
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Lernspiel für die Orthopädie und Unfallchirurgie
Ein wesentlicher Teil akuter medizinischer Konsultationen geht auf Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates zurück. Neben dem Beherrschen wichtiger Handgriffe zur raschen Diagnostik einer Fraktur müssen Studierende der Humanmedizin sich auch mit weiteren Prinzipien der Notfallversorgung vertraut machen hierzu gehören die Priorisierung von Patient:innen und die korrekte Interpretation von Röntgenbildern. Häufig liefert auch das einfache Gespräch mit dem/der Patienten/in bereits die entscheidenden Hinweise auf den Ablauf eines Unfalls und somit auf die wahrscheinlich vorliegenden Verletzungen. Die entsprechenden Kompetenzen können in erster Linie im direkten Patient:innenkontakt erworben werden. Dies ist im Medizinstudium nicht umfassend realisierbar, da der großen Zahl an Studierenden eine begrenzte Zahl an Patient:innen gegenübersteht und Notfallsituationen sich generell nicht gut für Lehrzwecke eignen. Eine Alternative sind Simulationen mit Schauspielpatienten; diese sind jedoch sehr ressourcenintensiv. In dem hier vorgestellten Projekt soll aufbauend auf Vorarbeiten auf dem Gebiet der Inneren Medizin eine interaktive, digitale Simulation einer chirurgischen Notaufnahme programmiert werden, die von Studierenden der Medizin und verwandter Fächer deutschlandweit kostenlos genutzt werden kann. Die Plattform soll etabliert, ihr Einsatz pilotiert und der mit ihrer Nutzung verbundene Lernerfolg der Studierenden evaluiert werden.
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Erstellung eines „Handbuchs digitale Prüfungen“
Das Vorgehen zur Erstellung und Durchführung digitaler Prüfungen wird in einem "Handbuch digitale Prüfungen" unter Berücksichtigung von organisatorischen, technischen, didaktischen und rechtlichen Fragen dokumentiert. Damit soll über das Projekt hinaus auf nachhaltige Weise digitale Prüfungskompetenz an der Hochschule aufgebaut werden. Ein kontinuierlicher Austausch mit interessierten Lehrenden an der gesamten Hochschule wird aktiv angeregt. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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E-Portfolios im Schulpraktikum mithilfe der Plattform efolio
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