
KI-Games: Wer baut den besten Algorithmus
In diesem Kurs arbeiten Medizinstudierende und Informatikstudierende in interdisziplinären Teams zusammen, um komplexe medizinische Datensätze gemeinsam auszuwerten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Nutzung von modernen Bildgebungsdaten um den Umgang mit diesen zu Lehren und zu Lernen. Der Kurs kombiniert Theorie und Praxis, indem er den Teilnehmenden echte Bilddaten und aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen bearbeiten lässt. Zunächst werden die Teilnehmer in die Grundlagen der Visustestung eingeführt, wobei relevante bildgebende Verfahren im Detail erläutert werden. Anschließend lernen die Teams, wie sie die bereitgestellten Daten effektiv für ihre Analysen aufbereiten können. In der Phase der Algorithmenentwicklung setzen sich die Teilnehmer mit verschiedenen algorithmischen Ansätzen auseinander und entwickeln eigene Lösungen. Als besonderes Highlight dient ein Wettbewerb am Ende des Kurses, bei dem die Teams ihre Algorithmen unter Beweis stellen können. Unter den Stichwort "Gamification" sollen formative und summative Auswertungsmethoden genutzt werden, um die Studenten im Anschluss zu evaluieren. Studierende sollen nach Abschluss des Kurses befähigt werden, eigenständig Lösungsansätze zu entwickeln und zu optimieren. Zudem soll kritisches Denken gefördert sowie Problemlösungskompetenzen und Teamfähigkeit gestärkt werden.
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Qualität digital gestützter Lehre an bayerischen Hochschulen steigern
Für das Projekt QUADIS haben sich alle bayerischen Universitäten, das DiZ-Zentrum für Hochschuldidaktik der bayerischen HAWs und die Virtuelle Hochschule Bayern zusammengeschlossen, um in drei Projektsäulen die Qualität digital gestützter Lehre an bayerischen Hochschulen zu steigern. In der ersten Säule soll die hochschuldidaktische Weiterbildung um Blended Learning Seminare ergänzt werden. So soll Lehrenden ein Lernen am Modell ermöglicht und die Kapazität der Weiterbildung erhöht werden. Die Materialien sollen arbeitsteilig zweisprachig erstellt, als OER veröffentlicht und so über den Verbund hinaus nutzbar werden. In der zweiten Säule sollen bereits etablierte Formate zur Förderung des Diskurses zu digital gestützter Lehre intensiviert und auf alle Verbundpartner skaliert werden, um Lehrende zu inspirieren und Lehrinnovationen zu generieren. Dazu sollen Themenwochen durchgeführt und Fach-und Arbeitsgruppen Lehrender initiiert und begleitet werden. In der dritten Säule soll der Transfer von Lehrinnovationen in die Lehre durch Lehrwerkstätten unterstützt werden. Deren methodische Ausgestaltungen sollen miteinander verglichen und evaluiert werden, um nach Projektende eine Auswahl für zukünftige Transfermaßnahmen treffen zu können.
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Vorbereitung und Durchführung von Lehrangeboten
Massnahme 3 ist die Vorbereitung von Lehrangeboten und deren Durchführung in den Wintersemestern 2024/25 sowie 2025/26. Dazu gehört auch, dass Kolleg:innen außerhalb der Projektverantwortlichen dabei unterstützt werden, eigene Lehr-/Lernangebote im Wintersemester 2025/26 durchzuführen. Diese Massnahme ist zur Erreichung der drei inhaltlichen Projektziele essentiell: 1. Schaffung sozialer Präsenz trotz Online-Teilnahme, 2. Förderung der Praxisnähe durch simulierte Situationen und 3. Förderung von Selbstwirksamkeit durch simulierte Situationen.
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Virtual Reality und Flipped Classroom in religionspädagogischen Bildungsprozessen
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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