
DigiA-Z: Digitalisierung von Automatisierung bis digitaler Zwilling
Der digitale Wandel ist weltweit in vollem Gang. Die technologischen Entwicklungen sind rasant und sie verändern die Art, wie wir kommunizieren, arbeiten, lernen und leben. Der Wandel betrifft auch alle Bereiche der Abwasserwirtschaft, von den Planungs- und Kommunikationswerkzeugen über die Anlagentechnik bis hin zu den Ausbildungsstandards des Personals. In vielen Bereichen ist die Automatisierung und Vernetzung von Anlagen bereits Standard und es geht soweit, dass sich physische (z.B. Kläranlage) und virtuelle Realität (digitaler Zwilling) ergänzen. Der technologische Fortschritt spiegelt sich bisher jedoch kaum in den Curricula unserer Studiengänge wider. Im Rahmen des Projekts werden daher ein Bachelor Modul "Digitalisierung und Automatisierung einer verfahrenstechnischen Anlage" und ein Master Modul "Optimierung verfahrenstechnischer Anlagen mittels digitaler Zwillinge" entwickelt. Die digitalen Kompetenzen der Studierenden wurden bislang in Lehr-, Lernkonzeptionen wenig berücksichtigt. Im beantragten Projekt werden die beteiligten Studierenden aktiv im Entwicklungsprozess der neuen Lehr- und Prüfungsformate eingebunden. Nach Abschluss der neuen Module haben Studierende ihre methodischen, fachlichen und überfachlichen Kompetenzen hinsichtlich Automatisierung, Datenübertragung und -sicherheit erweitert. Daneben sind sie in der Lage Nutzen und Folgen der Digitalisierung auf Gesellschaft und Natur kritisch gegeneinander abzuwägen.
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KI-gestützte VR-Unterrichtspraktika in Informatik
Im Rahmen der studentischen Lehramtsausbildung in Deutschland tritt der Kontakt zu Schüler*innen in den Hintergrund. Durch Praktika kommen die Studierenden teilweise nur kurz und erst spät dazu, sich in der Lehrerrolle auszuprobieren und somit mögliche anfängliche Ängste abzubauen. Das Projekt nutzt Virtuelle Realität (VR), um zukünftigen Lehrkräften eine immersive Lehr-Lern-Erfahrung zu bieten. In der VR-Umgebung schlüpfen Lehramtsstudierende der Informatik in die Rolle von Lehrkräften und begegnen einer Vielzahl von Unterrichtssituationen, von Routineaufgaben bis hin zu komplexen pädagogischen Herausforderungen. Sie können mit virtuellen Schüler*innen interagieren, verschiedene informatikdidaktische Lehrstrategien anwenden und die Auswirkungen ihrer Entscheidungen in Echtzeit erleben. Das Feedback der virtuellen Schüler*innen auf die pädagogischen Maßnahmen soll dabei realistisch gestaltet sein, um eine authentische Lernumgebung zu schaffen. Ein weiterer Aspekt des Projekts stellt das Debriefing dar, welches eine nachträgliche Reflexion und Analyse der simulierten Lehrerfahrungen unter der Betreuung einer erfahrenen Person ermöglicht, um die pädagogischen Fähigkeiten zu verbessern. Dieses Feedback-Verfahren unterstützt die Student*innen dabei, ihre Handlungen zu überdenken und pädagogische Konzepte vertieft zu verstehen.
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Mit Amb-DidO verfügt das Portal über ein Plugin, über das die Beiträge mit Metadaten nach dem Standard des AMB versehen sind. So sind sie für einen darauf ausgerichteten Metasuchindex auffindbar.
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