
Inspiration ohne Tragwerk. KI-Einsatz im Architekturstudium
Eingebundene KI-Funktionen werden immer alltäglicher – auch in der Architektur. Wie lassen sich die damit einhergehenden Möglichkeiten und Grenzen im Architekturstudium praktisch erfahrbar machen, insbesondere während der Entwurfsphase? Erkenntnisse aus einem Tool-Testjahr an der Hochschule Koblenz. Ein Bürogebäude oder das Familienhaus – designt von künstlicher Intelligenz? In dieser Vorstellung steckt eine realistische Zukunftsvision. KI-basierte Funktionen finden sich längst nicht mehr nur in isolierten Tools. Mehr und mehr werden sie in vielen Bereichen selbstverständlicher Teil von Software, welche das Arbeitsleben prägt. Das gilt auch für die Architektur, in der inzwischen zahlreiche Tools mit KI-Funktionen und -Erweiterungen werben. Manche Software preist sich dabei gar als Allzwecklösung an, in der die Architekt:innen nur mehr an ein paar Schiebern drehen müssen, um die Wünsche der Bauherren zu erfüllen.
Auf einen Blick
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Digitales Planspielkolloquium
Planspiele bieten in der universitären Lehre die Möglichkeit, komplexe Themen, Systeme sowie Prozesse erfahrbar und einer theoriebasierten Reflexion zugänglich zu machen. Die Auswahl und Entwicklung geeigneter Designs für die anvisierten Lernziele sowie der Einsatz stellen Lehrende jedoch vor didaktische und organisatorische Herausforderungen, weshalb das Innovationspotenzial der Planspielmethode besonders im Bereich der Lehrkräftebildung noch nicht ausgeschöpft wird. Das interdisziplinäre Verbundprojekt DiPlan - Digitales Planspielkolloquium an der TU Darmstadt und der Goethe Universität Frankfurt a.M. zielt unter Einbezug sowohl fachdidaktischer als auch bildungswissenschaftlicher Perspektiven auf eine bundesweite Vernetzungs- und Unterstützungsstruktur, um die hochschulübergreifende Entwicklung von Planspielen in der Lehrkräftebildung zu initiieren und für deren Durchführung und Evaluation zu professionalisieren. Dabei sollen stets auch Studierende einbezogen und bestenfalls Co-Teaching-Modelle angestoßen werden. Somit können im Sinne eines pädagogischen Doppeldeckers angehende Lehrkräfte bereits eine Methode kennenlernen, die sie später im Unterricht anwenden können. Die entwickelten Materialien werden auf einer digitalen Plattform zur Verfügung gestellt, die dem Austausch und der Nachhaltigkeit dient. Die Vernetzung wird über ein digitales Kolloqiumsformat realisiert.
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Curriculare Integration von DH in der Germanistik
Digitale Methoden und Ressourcen spielen sowohl in Forschungs- als auch in Vermittlungskontexten geisteswissenschaftlicher Fächer eine wachsende Rolle. Im Rahmen des Projekts Digital Humanities Ruhr wird die Herausforderung, Digital-Humanities-Kompetenzen systematisch in die germanistische Linguistiklehre zu integrieren, adressiert. Die Maßnahme "Digitale Ressourcen und Methoden in der Linguistik" soll die digitalen Geisteswissenschaften in der Germanistik curricular integrieren. Umgesetzt wird dieses Anliegen durch die Einführung eines für diesen Zweck konzipierten DH-Basiskurses im Blended-Learning-Format. Mit ihm sollen Germanistikstudierende zur reflektierten Nutzung von digitalen Forschungsressourcen sowie von Methoden der Korpuslinguistik und der Texttechnologie zur Untersuchung fachlicher Fragestellungen befähigt werden. Die Lehrveranstaltung wird im Rahmen der Novellierung bestehender BA-Studiengänge curricular verankert.
Maßnahme anzeigen
Blended Learning und digitale Repräsentationen in der Religionslehrer:innenbildung
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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