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KI4Edu
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Künstliche Intelligenz für Lehren und Prüfen

Künstliche Intelligenz (KI) bietet Möglichkeiten, Lehrende bei ihren pädagogischen Aufgaben zu unterstützen. Ebenso bietet es Potentiale für Lernende, KI als Hilfsmittel nutzen können. Demgegenüber gibt es inhaltliche, organisatorische, technische und auch rechtliche Herausforderungen. Das Vorhaben „KI4Edu“ hat zum Ziel Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen zu erarbeiten. Wichtig dabei ist die Rollen und erforderlichen Kompetenzen bei Lehrenden und Lernenden zu überprüfen und neu zu definieren. Dabei stehen die Interaktion und Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Lernenden innerhalb der Lehre im Mittelpunkt. Dazu werden Lehr-/Lernprozesse wie auch Prüfungen unter Berücksichtigung von Methoden der KI - insb. zur Förderung von Digital Literacy/Data Literacy/AI Literacy - weiterentwickelt. Der fachliche Schwerpunkt liegt zwar auf Fächern des Bauwesens, die Methodik zur Implementierung von KI in die Lehre sollen jedoch übertragbar auf andere Fächer sein.

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Projekt 100982
Projekt

Qualität digital gestützter Lehre an bayerischen Hochschulen steigern

Für das Projekt QUADIS haben sich alle bayerischen Universitäten, das DiZ-Zentrum für Hochschuldidaktik der bayerischen HAWs und die Virtuelle Hochschule Bayern zusammengeschlossen, um in drei Projektsäulen die Qualität digital gestützter Lehre an bayerischen Hochschulen zu steigern. In der ersten Säule soll die hochschuldidaktische Weiterbildung um Blended Learning Seminare ergänzt werden. So soll Lehrenden ein Lernen am Modell ermöglicht und die Kapazität der Weiterbildung erhöht werden. Die Materialien sollen arbeitsteilig zweisprachig erstellt, als OER veröffentlicht und so über den Verbund hinaus nutzbar werden. In der zweiten Säule sollen bereits etablierte Formate zur Förderung des Diskurses zu digital gestützter Lehre intensiviert und auf alle Verbundpartner skaliert werden, um Lehrende zu inspirieren und Lehrinnovationen zu generieren. Dazu sollen Themenwochen durchgeführt und Fach-und Arbeitsgruppen Lehrender initiiert und begleitet werden. In der dritten Säule soll der Transfer von Lehrinnovationen in die Lehre durch Lehrwerkstätten unterstützt werden. Deren methodische Ausgestaltungen sollen miteinander verglichen und evaluiert werden, um nach Projektende eine Auswahl für zukünftige Transfermaßnahmen treffen zu können.

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Maßnahme 100111
Maßnahme

Mikromodule („MiMos“)

Mikromodule (“MiMos”) sind 90-minütige, multimediale und interaktive Online-Selbstlerneinheiten. Sie enthalten Texte, interaktive Videos, Podcasts, Aufgaben/Quizze etc. Studierende können selbstständig wichtige überfachliche Kompetenzen für Studium und Berufsleben entwickeln, insbesondere in den Bereichen “Selbstorganisation” und “Umgang mit digitalen Medien und künstlicher Intelligenz”. Da sie als OER veröffentlicht werden, können Lehrende MiMos (bzw. einzelne Bestandteile) in ihrer Lehre einsetzen und anpassen, um zentrale fachunabhängige Kompetenzen zu fördern. Sie sind leicht über das Stud.IP-Lernmanagementsystem erreichbar und mit dem Courseware-Plugin bearbeitbar.

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Publikation 100707

Schmitz, Sigrid & Both, Göde (2021): Gender Studies Digital: Perspektiven, Angebote und Rahmenbedingungen: Ein Positionenportfolio.

Gender Studies beteiligen sich an Digitalisierung und werden durch sie heraus-gefordert: Was macht Digitalisierung mit den Gender Studies? Und umgekehrt, was machen Gender Studies mit Digitalisierung? Während einige Akteur*innen der Gender Studies sich bereits seit geraumer Zeit mit den Möglichkeiten digitaler Angebote auseinandersetzen, sammeln andere zwangsweise anlässlich der Corona-Pandemie Erfahrungen mit der digitalen Lehre. Dieses Positionenportfolio möchte einen Raum eröffnen, um die gegenwärtigen Entwicklungen vielstimmig zu reflektieren. Wir haben dazu eine Reihe von Akteur*innen der Gender Studies eingeladen, ihre Perspektiven auf digitale Gender Studies dar-zulegen, ihre digitalen Angebote rund um die Lehre vorzustellen und deren Rahmenbedingungen zu thematisieren. Herausgekommen ist eine Reihe von Positionspapieren, die die Potenziale und Grenzen digitaler Angebote und Lehre ausleuchten. Welche didaktischen Ansätze und welche Technologien sind für welche Inhalte und Lernziele der Gender Studies1 in welchen Kontexten geeignet? Wie können Austausch und Diskussion in unterschiedlichen blended learning oder rein virtuellen Szenarien ermöglicht werden? Welche Werkzeuge können Reflexion unterstützen? Welche Interaktionsregeln sind notwendig? Wie kann Diskriminierung verhindert werden? Wie barrierearm kann der Zugang gestaltet werden? In: Freiburger Zeitschrift für Geschlechterstudien 27(1): 125-130.

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