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Lernen, Interagieren und Kooperieren - große Lehrveranstaltungen innovativ gestalten

In einer Studierenden- und Lehrendenbefragung zu pandemiebedingt ad hoc eingerichteten digitalen Lehrelementen wurden als zentrale Herausforderungen benannt: die Ermöglichung kollaborativen Arbeitens in digitalen Räumen, die nachhaltige Aktivierung gemeinsamer Diskurse sowie die Stärkung digitaler Infrastrukturen für große Veranstaltungen. Das Projekt LInK begegnet diesen Herausforderungen mit Fokus auf große Lehrveranstaltungen, für die in kollaborativen Prozessen innovative, integrative Lehrveranstaltungsmodelle mit umfassender Nutzung der Möglichkeiten der Digitalisierung entwickelt werden. Hierzu werden etablierte Elemente digitaler Lehre neu kontextualisiert und inhaltlich weiterentwickelt. Flankierend werden innovative Feedbackstrukturen und kreative Elemente bei E-Prüfungen umgesetzt sowie Unterstützungsangebote für Lehrende und Studierende zur gemeinsamen Gestaltung der Lehre in großen Lehrveranstaltungen aufgebaut. In die nötige digitale Infrastruktur wird vor allem im ersten Förderjahr investiert. Erkenntnisse und Erfahrungen werden zur Weiterentwicklung der Lehr-, Lern- und Prüfungslandschaft hochschulübergreifend verfügbar gemacht. Die Universität erwartet einen nachhaltigen Mehrwert für alle an der Lehre Beteiligten.

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EXtending Reality in Interdisciplinary CoursEs

Ziel des Projekts XRISE ist die Realisierung einer innovativen, interdisziplinären Seminarreihe zum Einsatz von Extended Reality (XR) zur produktiven Verzahnung individueller Kompetenzen einer Expertise-heterogenen Studierendenschaft aus den Studiengängen Lehramt, Psychologie und Educational Technology. XRISE bedient nicht nur das Desiderat bzgl. bildungstechnologisch, lernpsychologisch und fachdidaktisch fundierter, praktisch erprobter XR-Lehr-Lernanwendungen, sondern dient auch als Modellprojekt zur Erprobung und Etablierung sinnhaften, nachhaltigen interdisziplinären Lehrens und Lernens an der Universität des Saarlandes. Die geplante Seminarreihe besteht aus drei aufeinander aufbauenden Veranstaltungen, welche den Studierenden unter größtmöglicher Mitgestaltung und thematischer Entscheidungsfreiheit verschiedene Kompetenzen zur kritischen Reflexion, Analyse, Nutzung und Gestaltung des Einsatzes von XR in Lehr-Lernsituationen sowie der wissenschaftlichen Evaluation des praktischen Einsatzes von XR-Anwendungen vermittelt. Der planmäßige Projektfortschritt, die Wirksamkeitsüberprüfung der Lehrveranstaltungen sowie die Passung der Seminarinhalte zu den Bedürfnissen der Studierenden werden durch verschiedene Evaluations- und Monitoring-Maßnahmen sichergestellt. Diverse Publikationen/Fortbildungen/Veranstaltungen und strategische Kooperationen generieren eine breite Sichtbarkeit, eine hohe Strahlkraft und eine nachhaltige Verwertung von Projekt- und Seminarergebnissen.

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Schmitz, Sigrid (2025): Postcolonial Feminist Science Technology Studies. Inhalt und Strategie zur Dekolonialisierung der Lehre.

Die Auseinandersetzung mit feministisch-postkolonialen Science & Technology Studies bietet Ansatzpunkte für eine Dekolonialisierung der Lehre mit heterogenen Studierendengruppen. In diesem Beitrag stelle ich mein Seminarkonzept aus Natur-/Technikwissenschaften und Gender Studies vor. Die Studierenden können gemeinsam Konzepte und Themen des Forschungsfeldes bearbeiten und reflektieren dabei kontinuierlich die eigenen Positionen und Verständnismöglichkeiten. Entlang ihrer Erfahrungen und Rückmeldungen diskutiere ich Impulse und Herausforderungen für eine Dekolonisierung der Lehre. In: Maureen Maisha Auma, Denise Bergold-Caldwell, Inka Greusing, Ilona Pache, Marianne Schmidbaur, Susanne Völker, &. Christine Vogt-William (Hrsg.), Gender Studies otherwise? Reflexionen und Praxen der Dekolonisierung (S. 135-156). Wiesbaden: Springer VS.

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