
I aM - Ich als Multiplikator:in
Unser Verhalten hat in der Regel eine Wirkung. Ein gutes Beispiel sind Influencer. Bestimmte Themen werden in den Fokus gestellt und erzeugen eine teils enorme Reichweite. Bedeutet das für die Wissenschaft: Die verständliche Darstellung komplexer Zusammenhänge und die wahrgenommene Integrität können für gesellschaftliche Akzeptanz sorgen und Veränderun-gen anstoßen? Welche Kompetenz benötigt jede:r Fachexpert:in dazu? I am Ich als Multiplikator:in geht diesen Frage nach und initiiert Veranstaltung mit Rah-menprogramm mit folgende Projektzielen: - Bewusstsein schaffen für die eigene Wirkung - Methoden erarbeiten und reflektieren, um andere zu begeistern und Impulse für Wandel und Umdenken zu setzen - Kommunikationswege gestalten, um umweltrelevante Themen zu fördern. Das Projekt ist in zwei Elemente unterteilt: - Ganzjährig angebotene hochschuloffene Mikrofortbildungen mit kreativem Charakter (z.B. Improvisationstraining, Bewegungs- und Stimmtraining, Sprachgestaltung, Rol-lenarbeit) sowie Impulsvorträge zu Transfermethoden, oder aktuellen Phänomenen wie Fake Science. - Inhaltliche Ausgestaltung eines Pflichtmoduls im Bachelorstudiengang Umweltwissen-schaften. Während des Semesters wechseln sich Theorie, Praxis und Reflexion ab. Die Studierenden sollen an den Mikrofortbildungen und Impulsvorträgen teilnehmen. Veranstaltungsziel ist die adressatengerechte Aufbereitung und Präsentation eines umwelt- und gesellschaftsrelevanten Themas.
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Meine Geschichte für dich
Mit dem Projekt Meine Geschichte für dich wollen wir jungen Patient*innen und ihren Familien eine Stimme geben und sie ihre Geschichte selbst erzählen lassen. Während im Medizinstudium die somatischen Aspekte einer Krankheit im Vordergrund stehen, sollen die Studierenden hier erleben, wie sich die Erkrankung von Kindern auf ihre Lebensrealität und die der Familie in den unterschiedlichsten Bereichen auswirkt. Dies soll die zukünftigen Ärztinnen und Ärzte befähigen, eine ganzheitliche Betreuung und Begleitung der Familien gewährleisten zu können. Im Rahmen des Projekts sollen Studierende ausgestattet mit Videokameras die Patienten und ihre Familien zu ihrer Erkrankung und ihrem Alltag befragen. Dabei kommen die Studierenden zum Teil erstmals in direkten Kontakt mit schwer erkrankten Kindern und ihren Familien. Aus diesen Videosequenzen sollen sie dann kurze Filme erstellen. Die Studierenden werden in E-learning Einheiten auf die Erfahrung vorbereitet und reflektieren hinterher ihre Eindrücke in der Gruppe. Hier sprechen die Studierenden noch einmal gemeinsam über das persönliche Erlebnis und die Implikationen im Hinblick auf Patientenautonomie und Gestaltung der Arzt-Patienten-Beziehung. Das Projekt wird durch eine Evaluation wissenschaftlich begleitet und publiziert und kann somit als Best-Practice-Beispiel als Vorbild für andere Fakultäten dienen.
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