
Serious Gaming-Framework für innovative Lehre
Traditionelle Lehrformate stoßen unter Berücksichtigung aktueller Herausforderungen wie der digitalen Transformation an ihre Grenzen. Die Forderung nach neuen Lehrformaten aus der Studierenden- und Lehrendenperspektive ist groß. Serious Games ermöglichen im Vergleich zu traditionellen Lehrformaten interaktive und motivationsfördernde Lernumgebungen. Dadurch lassen sich Lerninhalte besser verstehen. Dies trägt zur Erreichung von Lernzielen bei. Ziel von SPIELraum ist die Entwicklung eines generischen, digitalen Serious Gaming-Frameworks, welches modular an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in ingenieurwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen eingesetzt werden soll. So sollen Räume für projektbasiertes und erfahrungsbasiertes Lernen entstehen, in welchen Studierende Wissen nachhaltig erwerben und relevante Kompetenzen aufbauen. Das Framework soll die Entwicklung und den Einsatz von Serious Games in der Lehre vereinfachen, den Ressourcenbedarf reduzieren und Lehrenden eine flexible und praxisnahe Integration spielerischer Lehrformate in ihre Lehrveranstaltungen ermöglichen.
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Expert:innen in eigener Sache in der Behindertenmedizin
Behindertenmedizin ist eine neue medizinische Disziplin, die an der Universität Bielefeld von den Professuren für Medizin für Menschen mit Behinderung, Schwerpunkt psychische Gesundheit, sowie für Epileptologie mit Schwerpunkt Behindertenmedizin vertreten wird. Diese Querschnittsdisziplin weist Berührungen und Überschneidungen zu allen anderen medizinischen Fächern auf. Studierende sollen die Krankheitsbilder kennenlernen, von denen Menschen mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung besonders betroffen sind, sowie die besonderen Bedürfnisse und Kommunikationsweisen dieser Patientengruppe. Über die reine Wissensvermittlung hinaus geht es um Barrierefreiheit im Gesundheitswesen, den Abbau von Berührungsängsten bei den Studierenden und das Erlernen spezifischer kommunikativer Fertigkeiten. Ein Schwerpunkt ist dabei die Verwendung von Leichter Sprache und Unterstützer Kommunikation sowie ein barrierefreier und entwicklungsbasierter Behandlungsansatz. Gemeinsame Entscheidungsfindung zwischen Patient:innen und Behandelnden (Partizipative Entscheidungsfindung) etabliert sich zunehmend. Das Einbeziehen von Expert:innen in eigener Sache macht den Studierenden die Perspektive der Betroffenen zugänglich. Diese werden von Probanden zu Lehrenden. Eine Schulung stellt sicher, dass der Unterricht professionell gestaltet wird. Die Wirksamkeit der Methode wird durch die Studierenden und der Lehrenden mit Behinderungen evaluiert.
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Auswertung von Studienverlaufsdaten
Zur Überprüfung der Frage, inwieweit die Wahl von Modulreihenfolgen einen Erklärungsgehalt auf den Studienerfolg haben wurden Studienverläufe von Absolventinnen und Absolventen analysiert. Würden sich aus der Reihenfolge bei der Wahl von Modulen signifikante Erkenntnisse ermitteln lassen, dann könnten diese in einem digitalen Studienassistenten berücksichtigt werden. Konkret wurden mittels ökonometrischer Instrumente beispielsweise analysiert ob es erfolgreicher für eine Abschlussnote oder die Studiendauer ist früh im Studium spezifische Kernfächer (als notwendige Grundlage) oder Wahlmodule (als Motivation) zu belegen?“, „Ziel ist es, durch Aufdeckung erfolgreicher Strategien, Studierenden Vorschläge zur effizienten und effektiven Studienplanung an die Hand zu geben, um den erfolgreichen Studienverlauf zu unterstützen. Als weiteres Ziel sollen die Daten auch zur Optimierung der des Studiums von organisationaler Seite aus genutzt werden, um das Design des Studiengangs zu überdenken und
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Pollen oder Grashüpfer? Digitale Bestimmung von Wildbienen und Wespen in Nisthilfen für mehr Artenvielfalt im Biologieunterricht
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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