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Digital Humanities Ruhr - Algorithmic Accountability an der TU Dortmund

Anknüpfend an die Zusammenarbeit zur Förderung von Datenkompetenzen (Data Literacy) entwickeln die Ruhr-Universität Bochum (RUB), die Technische Universität Dortmund (TUDO) und die Universität Duisburg-Essen (UDE) Konzepte und Module für die curriculare Verankerung von Digital Humanities (DH). Die drei Partner der Universitätsallianz Ruhr (UAR) integrieren die Kurse und Materialien in ausgewählte Studiengänge und tragen zu einem fach- und hochschulübergreifenden Programm bei, das von allen UAR-Studierenden im Wahlpflichtbereich belegt und perspektivisch mit einem Zertifikat abgeschlossen werden kann. Die Partner bringen sich mit verschiedenen Schwerpunkten ein. Die UDE widmet sich digitalen Methoden der Germanistik und Philologien mit Fokus auf der texttechnologischen Aufbereitung und Auswertung von Korpora, digitalen Editionen und Archiven. Adressiert werden u.a. Korpusanalysen, linguistische Annotationen und die Arbeit mit Metadaten. Die Maßnahmen der RUB zielen auf die fachübergreifende Vermittlung von grundlegenden digitalen Kompetenzen, Werkzeugen und Methoden für die Geistes-/Gesellschaftswissenschaften ab und integrieren dabei den Einsatz von universellen Programmiersprachen wie Python in Studium und Lehre. Die TUDO legt den Schwerpunkt auf den Teilbereich der Algorithmic Literacy. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit werden Studierende befähigt, die Auswirkungen von Algorithmen auf die Gesellschaft zu untersuchen, kritisch zu hinterfragen und zu kommunizieren.

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Projekt 101376
Projekt

Future Teaching Lab – Aufbau eines Lehrlabors zur Förderung von Data Literacy als Zukunftskompetenz im Lehramtsstudium

Um die (Hoch-)Schule zukunftsfähig für das Leben in einer von Digitalisierung gekennzeichneten Welt zu machen, erscheint ein kompetenter und kritischer Umgang mit Daten von hoher Relevanz. Während in anderen Studiengängen (wie Informatik) die Vermittlung von Data Literacy bereits als fester Bestandteil gilt, ist die Vermittlung von Kompetenzen im Hinblick auf den Umgang mit lerner:innenbezogenen Daten in den Lehramtsstudiengängen der Pädagogischen Hochschule Freiburg noch wenig verankert. Die Studierenden erwerben zwar statistische Kenntnisse, die sie für forschungsbezogene (Abschluss-)Arbeiten fruchtbar einbringen können, sie werden jedoch nicht darauf vorbereitet, wie sich datenbasiert auf der Grundlage von echten Schüler:innendaten Entscheidungen für konkrete Fördermaßnahmen treffen lassen und welche Risiken damit einhergehen. Im Rahmen des Projekts wird ein Lehrlabor zur Vermittlung der Zukunftskompetenz Data Literacy für Studierende des Lehramts aufgebaut (Future Teaching Lab). Wir legen dabei einen (fach-)didaktischen Fokus auf Data Literacy, der vor allem auf die diagnosegeleitete Förderung mit Hilfe von lerner:innenbezogenen Daten gerichtet ist. Ziel des Projekts ist es, Data Literacy-Kompetenzen mit Hilfe des Lehrlabors an Studierende zu vermitteln.

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