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Freiraum für die Kompetenzentwicklung

Das Medieninformatik-Studium besteht aus unterschiedlichen Inhalten aus der Informatik, Mathematik, Design, Psychologie und Programmierung. Aufgrund der Vielfältigkeit ergeben sich oft Lücken, die spätestens in der Bachelorarbeit sichtbar werden und häufig die praktische Anwendung des Gelernten betreffen (z. B. bei der Konzeption von divergenten Designs oder der Programmierung). Die Beschäftigung mit eigenen kleinen, selbstgewählten Projekten könnte hier helfen, diese Umsetzungskompetenzen auszubauen. Ähnlich zu Start-Ups bieten sie Studierenden die Gelegenheit, sich intrinsisch motiviert mit dem Gegenstand auseinander zu setzen und Fertigkeiten zu trainieren. Das Ziel dieses Projektes besteht darin, einen Rahmen zu finden, in denen Studierende zu eigenen Projekten angeregt und bei der Umsetzung solcher Projekte unterstützt werden können. Dafür werden unterschiedliche Methoden erprobt, z. B. zur Zurverfügungstellung von physischen Räumen und digitaler Technik (analog zu Co-Working Spaces), Zugang zu Expertise (z. B. Workshops, Brownbags), oder Umsetzungs-Monate (analog zum «Academic Writing Month»). Im Gegensatz zu etablierten universitären Veranstaltung finden diese Veranstaltungen auch außerhalb der Semester sowie ohne studiumsrelevante Bewertung statt. Der Erfolg des vorgeschlagenen Projektes wird auf Basis der Nutzung durch Studierende sowie die entstandenen eigenen Projekte der Studierenden evaluiert.

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Projekt 102144
Projekt

Shaping Responsibility

Das Projekt „Shaping Responsibility (SHARE): Transformative Education for Active Citizens“ der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt zielt darauf ab, Studierende systematisch zur verantwortungsvollen Mitgestaltung gesellschaftlicher Transformationsprozesse zu befähigen. Angesichts großer Herausforderungen wie Klimawandel, KI oder Desinformation verbindet die KU als engagierte Universität hierzu Lehre, Forschung und gesellschaftliche Verantwortung auf neue, zukunftsweisende Weise. Kern des Vorhabens ist die Gründung einer Academy for Social Responsibility & Transformative Education, die als zentrale Plattform für innovative Studienformate, interdisziplinäre Vernetzung und einen multi-direktionalen Wissenstransfer dient. Dabei werden zehn Studiengänge aus fünf Fakultäten zu Prototypen einer transformativen Hochschulbildung weiterentwickelt, die selbstgesteuertes Lernen, transdisziplinäre Zusammenarbeit und die transformative Gestaltung gesellschaftlicher Herausforderungen miteinander verbinden. Studierende werden hierbei aktiv in die Entwicklung neuer Curricula und Lehr-Lern-Formate eingebunden, um ko-kreativ ein Modell transformativer Hochschulbildung zu erarbeiten, das bundesweit an Hochschulen integriert werden kann. Ziel ist es, auf diese Weise eine transformative Hochschulbildung dauerhaft im universitären Selbstverständnis zu verankern und gezielt zur Zukunftsfähigkeit des deutschen Hochschulsystems beizutragen.

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Maßnahme 100175
Maßnahme

Planungs- und Entscheidungshilfe für E-Portfolios

Mit der Maßnahme wird eine Hilfestellung für die vielfältigen Entscheidungen gegeben, die mit der Implementierung von E Portfoliosystemen in Lehrveranstaltungen an Hochschulen verknüpft sind. Damit soll der in der Frühphase einer Implementierung gegebene höhere Workload durch eine effiziente didaktische und technologische Unterstützung für die Lehrenden transparent, planbar und bewältigbar strukturiert werden. Mit Hilfe einer didaktisch wie technisch angelegten Strukturmatrix werden Lehrende zur systematischen Planung ihrer Lehrveranstaltung angeregt und Handlungsempfehlungen gegeben, womit die Maßnahme effektiv, asynchron und veranstaltungsunabhängig zu einer Erhöhung der Akzeptanz der Implementierung von E Portfolio beiträgt.

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Publikation 100367

Die Open Music Academy. Ein Wiki und Lernmanagement-System für den Musikunterricht

Die Open Music Academy (OMA) war ein Projekt der Hochschule für Musik und Theater München, das von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) zwischen 2021 und 2025 gefördert worden ist. Ziel war der Aufbau einer digitalen Lehr- und Lernplattform für Musik mit einem öffentlichen Bereich (Wiki-Prinzip) und einem privaten Bereich (Lernmanagement-System). Die Plattform ist seit 2022 unter der Domain openmusic.academy erreichbar und bietet eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Erstellung, Bearbeitung und Veröffentlichung von Open Educational Resources (OER) zur Musik. Der Artikel diskutiert technische, rechtliche und kulturelle Herausforderungen der OER-Produktion im Musikbereich, stellt exemplarisch vier integrative Lehrformate vor und reflektiert über Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven der OMA.

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