
Lehr- und Selbstlerntool Abwassertechnik
Lehr- und Lernkonzepte an HAW`s zeichnen sich durch eine Praxisnähe aus. Im Hinblick auf die Studierbarkeit in den verschiedenen Lebenssituationen und dem Ziel einer höheren Attraktivität des Studiums sowie der Erreichung von Klimaneutralität trotz steigender Internationalisierung, müssen hier Methoden angepasst und neue Lehr- und Selbstlernformate zur Aufrechterhaltung der allgemeinen Studienanforderungen und -qualität eingeführt werden, welche den Konzepten der hybriden Lehre und der Anwendung von Blended Learning Methoden entsprechen. Internationale Studierenden haben sehr diverse fachlichen Vorausbildungs- und Sprachniveaus und es ist unabdingbar zur Kompensation eine zeit- und ortsunabhängige Teilhabe am Studium durch entsprechende digtale und Virtual Reality-Formate zu ermöglichen. So sollen verschiedenste Praxisbeispiele der vielseitigen Abwassertechnik wie Ableitungssysteme inklusive der Sonderbauwerke und Kläranlagen unterschiedlichster Betriebsweisen und Bauarten visualisiert werden. 3-D-Techniken sollen die Räumlichkeiten entsprechend vermitteln und so realen Praxiserfahrungen nah kommen. Durch Sprache und Text (deutsch/ englisch) werden die einzelnen Elemente und Sachverhalte erklärt. Durch den Einsatz spielerische Komponenten wie einem Veränderungsbutton für Parameter können Auswirkungen auf die Gesamtanlage erfahren werden. In die Erstellung der neuen Lehrformate werden Studierenden der höheren Semester einbezogen.
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Dekoloniales Lern- und Lehrlabor
Das Projekt schafft einen Raum, in dem unterschiedliche Wissensordnungen so auch die des Globalen Südens miteinander in Beziehung gesetzt werden, um eine plurale Wissenslandschaft zu schaffen. Hierfür wird ein interaktives Labor für dekoloniale Wissensaneignung entwickelt ein offener, ko-kreativer Raum, in dem Studierende und Lehrende gemeinsam neue Formen des Lehrens und Lernens gestalten. Ziel ist es, Formate zu entwickeln und erproben, die koloniale Kontinuitäten im Hochschulsystem kritisch hinterfragen und auf epistemische Gerechtigkeit zielen. Édouard Glissants Konzept der Welt in Beziehung dient dem Projekt als pädagogischer Leitgedanke.Im Zentrum steht die aktive Mitverantwortung der Studierenden: Sie entwickeln eigene Wissensaneignungsstrategien, reflektieren sie kritisch und erproben sie in gemeinsamen hierarchiefreien Settings. Ihre Mitwirkung wird durch das Zertifikat Dekoloniale Bildungspraxis gewürdigt, das Kompetenzen in machtkritischer Reflexion, partizipativer Didaktik und transkultureller Verantwortung sichtbar macht.In Seminaren, Werkstätten sowie im Austausch mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und internationalen Partner*innen entstehen Bildungsräume, die Pluralität erfahrbar machen. Strukturell werden zwei curricular verankerte Module, ein MOOC (interaktiver Massive Open Online Course), ein Leitfaden und praxisnahe Tools zur Hochschulentwicklung erarbeitet. Das Labor fungiert als Modellraum für institutionellen Wandel.
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Arbeitsstruktur-/Prozessanalysen im Verbund
Im Rahmen der Qualitätssicherung und -entwicklung im Verbundprojekt D2C2 soll auch sicherge-stellt werden, dass die Mitarbeitenden im Verbund gut zusammenarbeiten. Hierfür werden geeignete Arbeitsstrukturen und Prozessabläufe benötigt, die den unterschiedlichen Projektphasen gerecht werden. Als Maßnahme wurde regelmäßig erfasst, wie die Strukturen und Prozesse genutzt bzw. um-gesetzt werden. Dies erfolgt über regelmäßige interne Online-Befragungen mit den Verbundmitarbei1. Projektkoordinationtenden, qualitativen Feedbacks während der Treffen.
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Putting ICAP to the test: how technology-enhanced learning activities are related to cognitive and affective-motivational learning outcomes in higher education
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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