
Gamifizierter Einstieg in das Studium
Im Projekt GAMES sollen wirtschaftswissenschaftliche Planspiele als Lehrinnovation zu Beginn der Studieneingangsphase umgesetzt werden. Dadurch sollen Anwendungsbezug und Praxisrelevanz für Studierende früh deutlich werden mit positiven Auswirkungen auf die Studienmotivation, das Verständnis wirtschaftswissenschaftlicher Grundlagen sowie den sozialen Zusammenhalt im Studienverlauf (z. B. durch die frühe Bildung von Lerngruppen). Durch das Freiraum-Projekt soll Studienanfängern und Studienanfängerinnen der Bachelor-Studiengänge International Management und Wirtschaftsingenieurwesen ab dem Wintersemester 2022/2023 solche Planspiele (als Brettspiele) angeboten werden. Das Vorhaben hat zum Ziel, das anwendungsbezogene Lernen schon früh in der Studieneingangsphase zu initiieren und praxisbezogene Lernmöglichkeiten zu schaffen. Weiterhin sollen heterogene Vorkenntnisse im Bereich der Wirtschaftswissenschaften angeglichen sowie Fehlvorstellungen bzgl. Studium und Praxis minimiert werden.
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BuildingBridges: kohäsive Hochschulcommunity@THRO
An der Technischen Hochschule Rosenheim werden Tendenzen einer sozial fragmentierten Studierendenschaft, exklusiv wirkende Strukturen und verringertes subjektives Wohlbefinden berichtet. Nicht nur weil die Zahl der internationalen Studierenden sprunghaft zunimmt, ist es dringend erforderlich, soziale Kohäsion umfassend zu stärken.Deutschlandweit sind für Hochschulen ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion und Weltanschauung, Behinderung und chronische Erkrankung, Lebensalter und sexuelle Identität (Sommer und Thiessen 2023, 109) als Aktionsfelder dokumentiert.Da Bildung als die zentrale Determinante von Inklusion gilt, sind inklusive Hochschularchitekturen unverzichtbar für demokratische Gesellschaften. Eine stärker kohäsive Hochschulgemeinschaft ist ein Zwischenziel in einer Roadmap mit sozialer Inklusion als Orientierungsgröße. In einem inklusiven und partizipativen Prozess werden im Rahmen des Projekts Building Bridges: Kohäsive Hochschulcommunity@THRO (Bridges4RO) Diskriminierungsfenster im Hochschulalltag abgebaut sowie Gelegenheitsfenster für bridging social capital geschaffen. Im Fokus des hochschulweiten Projekts stehen der Zugang zur Hochschulgemeinschaft, die Partizipationskultur und die einschlägige Bildungsgüte. Prototypische Maßnahmen für Kohäsion werden entwickelt, implementiert und mit dem Feedback optimiert. Ihre Wirksamkeit wird formativ (Einzelmaßnahmen) und summativ (Prae- und Post hoc-Surveys zur Kohäsion der Hochschulgemeinschaft) evaluiert.
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Wirkungsorientierte Projektumsetzung
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