
Mobility lab Integrierte Verkehrsplanung
Mit dem Mobility lab Integrierte Verkehrsplanung möchten wir die Lehre intelligent verbessern: Von der sektoralen Lehre zu einer integrierten, ganzheitlichen Entwurfstechnik.Wenn in der Verkehrsplanung Fehler gemacht werden, entstehen Defizite, die man nur schwer, teuer oder fast gar nicht reparieren kann: Der Verkehr fließt zwar, aber die neue Straße schädigt unnötig stark Umwelt und Klima; das Wohngebiet ist erschlossen, aber eine Busanbindung bleibt unmöglich; Radwege wurden zwar gebaut, aber für Kinder und vulnerable Gruppen bleibt der Weg gefährlich.Deshalb wird heute mehr und mehr versucht, integratives Denken zu lehren. Dabei werden alle wichtigen Aspekte aus allen Fachdisziplinen (Ingenieurswesen, Stadtplanung, Design, Psychologie und Umwelt) gleich zur Synthese gebracht. Gleichzeitig vermittelt man Strategien, so dass der besser durchdachte Entwurf einfacher gegenüber Politik und Öffentlichkeit vermittelt werden kann. Diese inter- und transdisziplinäre Sichtweise sollte nicht nacheinander vermittelt werden, denn das frustriert und überfordert Lernende sehr schnell. Sondern in einem integrierten Ansatz. Dazu wollen wir ein lernendes Portal entwickeln, um es dann auch anderen Fachgebieten zur Verfügung stellen, öffentlich vorstellen und im Diskurs weiterentwickelt zu können.
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Praxisnahe elektronische Prüfungen
Mit dem Projekt PEP sollen neue praxisnahe, elektronische Prüfungsformen an der HSPV NRW entwickelt und pilotiert werden. Dieses Projekt dient der HSPV NRW als zentrales Instrument, um sich in den Diskurs zur Digitalisierung des Hochschulwesens einzubringen. PEP knüpft bewusst an den durch die Zentralverwaltung der Hochschule gesteuerten Modulabschlussklausuren an. Mit einer Neugestaltung dieser Klausuren als materialgestützte Open-Book-Klausuren können alle Studierenden und Lehrenden an allen Standorten der HSPV NRW erreicht werden. Somit kann es durch PEP gelingen, den Diskurs zur Digitalisierung des Hochschulwesens denkbar breit in die Hochschule hinein zu tragen und darüber hinaus auch die hochschulweit über 1.000 aus der Praxis kommenden Lehrbeauftragten und deren Behörden zu erreichen. Aber auch über den Tellerrand der Hochschule hinaus hat PEP Innovationspotential: Prüfungen, die von Studierenden im Rahmen vom Open-Book, ohne kontrollierende Aufsicht abgeleistet werden, dienen nicht allein der Leistungskontrolle. Vielmehr wird den Studierenden ein Vertrauen entgegengebracht, das sie in ihr Berufsleben mitnehmen werden und welches sich sich in ihrem Verhältnis zum Bürger positiv niederschlagen kann.
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All the DHBWorld is one: Initiative zur Entwicklung und Evaluation nachhaltiger hybrider Lehr- und Lernräume an der DHBW
Das Projekt ist eine standortübergreifende Initiative der DHBW zur Entwicklung, Erprobung und Evaluation hybrider Lehr-/Lernräume. Ziel ist es, räumlich verteilte Studierende und Lehrende gleichwertig in synchronen Lehrsettings zusammenzuführen und nachhaltige hybride Lehrformate zu etablieren. Im Mittelpunkt steht ein praxisnahes Hybridraumkonzept, das technische Infrastruktur, didaktische Nutzungsszenarien und organisatorische Rahmenbedingungen integriert. Aufbauend auf Pilotinstallationen an mehreren Standorten wurden technische Setups systematisch getestet, iterativ optimiert und in einer technologieoffenen, ökonomisch effizienten Shoppingliste dokumentiert. Didaktische Erfahrungen, Schulungskonzepte und Supportstrukturen für Lehrende und IT-Personal wurden entwickelt und evaluiert. Das gewonnene Wissen soll leicht und finanzierbar auf andere Hochschulen übertragbar sein für zukunftssichere, ergonomische und kostenbewusste hybride Infrastruktur einer Universität der Zukunft.
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