
Anticipating the Digital Age of Mathematics
Computergestützte Beweisassistenten haben heute ein Niveau erreicht, das die Formalisierung, Verifizierung und digitale Weiterverarbeitung weiter Teile unseres mathematischen Kenntnisstandes in greifbare Nähe rücken lässt. Das Ende 2020 vom Fields-Medallisten Peter Scholze initiierte Liquid Tensor Experiment hat gezeigt, dass es inzwischen möglich ist, selbst neueste Forschungsergebnisse mit vertretbarem Aufwand digital abzubilden und zu verifizieren. Wir müssen davon ausgehen, dass für die nächste Generation Mathematikerinnen Beweisassistenten zu einem zentralen Werkzeug avancieren werden. Das Projekt ADAM möchte einen Beitrag leisten, sie für diesen Wandel zu wappnen.
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Integration von Design Science und Positive Computing für eine Inklusive Welt Eine Service-Learning-Kooperation zwischen Universität und Fachhochschule
Obwohl Diversity ein zunehmend wichtigeres Schlagwort in der Informatik und angrenzenden Studiengängen geworden ist, werden nur selten die Perspektiven von Endnutzer:innen mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung hinsichtlich Usability und User Experience berücksichtigt. Für diese Herausforderung entwickeln Prof. Dr. Christian Meske von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und Prof. Dr. Aysegül Dogangün von der Hochschule Ruhr-West (HRW) gemeinsam ein neues Lehr-Lernformat mit einem Service-Learning-Ansatz und begleitenden Symposien. Durchgeführt wird das Modul hochschulübergreifend in zwei Semestern mit Studierenden des M.Sc. Angewandte Informatik der RUB und HRW. Das Projekt verfolgt drei Hauptziele. Die Studierenden sollen 1) lernen, Perspektiven sowie Kontexte von Menschen mit Behinderungen durch die Nutzung partizipativer Methoden zu erfassen, um Aspekte der Inklusion und des Wohlbefindens in zukünftigen Design-Prozessen mitzudenken. 2) von einer Verbundkooperation profitieren, indem stärker theoretisch-konzeptionelle Design-Science-Vorgehensmodelle inkl. empirischer Datenerhebung (Prof. Meske) mit einer praxisorientierten Anwendung mit Bezug zu partizipativen Technikentwicklung und Positive Computing (Prof. Dogangün) kombiniert werden. 3) Dienst an der Gesellschaft leisten, indem sie reale Probleme bzgl. der Inklusion von Menschen mit Behinderungen im Rahmen der digitalen Transformation aufgreifen, erfahren und gemeinsam prototypisch lösen (Service Learning).
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Digitale Lehrkompetenz: Digitale Weiterbildungs- und Vernetzungsplattform für Lehrende
Ziel der Maßnahme ist die Entwicklung einer digitalen Plattform, die Lehrenden als Weg zum Austauschen und Vernetzen dient. Thematische Schwerpunkte liegen auf Mediendidaktik und digitaler Lehre, damit die geteilten Gedanken in die Bildung der Kultur der Digitalität mit einfließen können. Zur Umsetzung wurde der bestehende E-Learning-Fundus ausgebaut und durch kommunikative Funktionen zur umfangreichen Plattform "Lehre im Dialog" erweitert.
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E-Assessment-Aufgaben mit PyRope und Onyx erstellen – ein Use-Case
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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