
Programm Kooperationsgruppen Digitale Lehre
Im Programm für Kooperationsgruppen für digitale Lehre (KDL) entwickeln Lehrende strukturiert ihre Ideen und Erfahrungen mit digitalen Lehrformaten weiter. Die Universität erarbeitet auf der Grundlage dieser Erfahrungen ein Konzept für die Förderung von Open Educational Resources. Lehrende bewerben sich mit Innovationsideen für KDL und werden für ihre Teilnahme durch entlastende Maßnahmen (Deputatsreduktionen, Aufstockungen etc.) gefördert. Das Programm soll Elemente digitaler Lehre langfristig für die Studierenden praktikabel und gewinnbringend integrieren, deshalb ist studentisches Feedback ein wichtiges Element. Die Institutionalisierung der Konzepte wird durch eine Kommission fortlaufend gefördert. Modelliert sind die KDL nach dem im englischsprachigen Raum seit ca. 20 Jahren etablierten Konzept der Faculty Learning Communities: Jeweils sechs bis zehn Lehrende durchlaufen dabei ein einjähriges Seminar, Weiterbildungen und Retreats, um ihre eigene Lehre wissenschaftsbasiert weiterzuentwickeln. Zwei Durchgänge mit insgesamt sechs KDL greifen thematische Schwerpunkte auf, die sich aus den Auswertungen der Online-Lehre und hochschulspezifischen Besonderheiten ergeben. Die Wirkungen des Programms werden begleitend beforscht.
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Konzept zum Umgang mit heterogenem Vorwissen von Studierenden durch Verwendung von interaktiv und gezielt bereitgestellten Materialien im Modul Löten
Ziel des Projektes ist es, die Studierenden im Modul Löten entsprechend ihres individuellen Kenntnisstandes abzuholen und mitzunehmen. Durch einen modularen Aufbau mit interaktiv vernetzten, eingesprochenen Videos und Textskripten soll es den Studierenden möglich sein, neben dem eigentlichen Stoff kompakt und zielgerichtet zusammengefasste Inhalte für individuellen Nachholbedarf, aber auch bei Vertiefungsinteresse abrufen zu können. Darüber hinaus ist die Einführung des Flipped Classroom vorgesehen, bei dem sich die Studierenden die theoretischen Inhalte zeit- und ortsunabhängig erarbeiten können und diese Inhalte in Präsenzphasen, in denen ein großer Wert auf ein gemeinsames Arbeiten und den Austausch zwischen den Studierenden sowie ein praktisches Erleben gelegt wird, vertiefen.
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Hospitationen bei Partnerships (Teilprojekten)
Zur Förderung des persönlichen Austauschs, des Kennenlernens der Teilprojekte (sog. „Partnerships“) und dem praktischen Erleben wurden über den Verlauf der Förderung mehrere Hospitationen bei allen Partnerships durchgeführt. Ziel war es, Einblicke in die jeweiligen Arbeitsweisen, Herausforderungen und Fort-schritte zu gewinnen und dadurch Synergien innerhalb des Gesamtprojekts zu stärken. Diese persönlichen Kontakte und praktischen Erfahrungen ermöglichten einen gezielten Wissenstransfer und trugen zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Teilprojekte bei.
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