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Tragkonstruktionen – ein interaktives Lehrmodell

Die modellhafte abstrakte Abbildung von Bauwerken ist ein zentraler Bestandteil sowohl des Studiums der Architektur als auch des Bauingenieurwesens. In abstrakten Modellen lassen sich einzelne Sachverhalte isoliert besprechen. Um dabei den Gesamtkontext und den Bezug zum realen Bauen nicht zu verlieren, bietet sich die Geometrie als Bindeglied an, die sich hervorragend über parametrische Modelle veranschaulichen lässt. Aufbereitete Bauwerke und deren abstrakte Modelle werden in ein zeitgemäßes Lehrkonzept des Lehrstuhl Tragkonstruktionen im Dortmunder Modell sowohl im Bachelor- als auch Masterstudium der Architektur und des Bauingenieurwesen integriert und ermöglichen ein von Ort und Zeit unabhängiges asynchrones Lehren und Lernen im Fokus des spielerischen und selbstbestimmten Begreifens. Die Modelle werden das Verständnis um Geometrie und ihren Einfluss auf einfache, klar strukturierte Systeme enorm steigern können und zu einer höheren Motivation bei den Studierenden führen, sich mit den komplexen Sachverhalten ausgiebig, in einem selbstverantwortlichen und kreativen Lernprozess, auseinanderzusetzen. In den Lehrveranstaltungen selbst lassen sich Themen im Bauwerksbezug diskutieren und ein viel aktiveres Lehrkonzept verwirklichen. Ziel ist es, ein fundierteres, besser abrufbares Wissen aufzubauen und so die Fachkompetenz der Studierenden im Studium und späteren Berufsleben zu steigern und gleichzeitig den hohen Abbrecherquoten und langen Studienzeiten entgegengewirkt.

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Problem-Health-Based Learning Education Initiative

Der Fokus des Projekts „Problem-Health-Based Learning Education Initiative (PHBL-EI)“ an der TU Clausthal (TUC) liegt auf der nachhaltigen Verbesserung der Lehr-Lernqualität sowie der Förderung einer gesunden Lehr-Lernkultur. Die Initiative baut auf der von Carl Wieman initiierten „Science Education Initiative (SEI)“ auf, einem erfolgreichen Transformationsansatz in der naturwissenschaftlichen Hochschulausbildung. Dieser Ansatz passt zur Situation der TU Clausthal, die durch ihr Leitthema Circular Economy, eine hohe Internationalität ihrer Studierendenschaft und gute Betreuungsverhältnisse in ihren WiMINT-Studiengängen geprägt ist. Im Projekt werden bis zu 42 Lehrveranstaltungen in mehr als der Hälfte der Studiengänge durch evidenzbasierte Lehrmethoden transformiert, die sich auf Problembasiertes Lernen (PBL) konzentrieren. Zur Steigerung der Studierfähigkeit werden physische und psychische Aspekte aus der Bewegungslehre im Lehr-Lernprozess integriert. In den zu etablierenden Strukturen arbeiten die Projekt-Mitarbeiter:innen mit den Lehrenden und den Studierenden an der Weiterentwicklung der Lehrveranstaltungen und an der Weiterentwicklung des Konzepts selbst. Das PHBL-EI-Projekt leistet einen wichtigen Beitrag für eine evidenzbasierte Lehrtransformation und eine gesundheitsorientierte Lernwirksamkeit.

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Digitales Lehren und Lernen an der Hochschule

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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