
Diversität braucht Digitalität? Eine Verhältnisbestimmung in der Organisation Hochschule
Sowohl Digitalisierung als auch Diversität zählen derzeit zu den zen- tralen strategischen Zukunftsaufgaben von Hochschulen. Im Hochschulkontext werden die beiden Themenfelder jedoch häufig getrennt voneinander betrachtet und ihre Verschränkungen nur punk- tuell thematisiert. Im Sinne einer integrativen Hochschulentwicklung gilt es, die beiden Themenfel- der stärker zusammenzudenken und einen genaueren Blick auf die Verschränkung von Digitalitäts- und Diversitätsfragen zu werfen. Dieser Beitrag greift ausgewählte Aspekte auf, die für eine produk- tive Bearbeitung dieses Themenkomplexes relevant sind. Dabei wird mit einer organisationstheore- tischen Brille das Verhältnis dieser beiden Zukunftsaufgaben in der Organisation Hochschule be- trachtet.
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Auditive Medienformate projekt- und anwendungsorientiert
Ein wesentliches Element für die Lehre in den Journalismus-Studiengängen an der Hochschule Magdeburg-Stendal ist die praxisnahe Ausbildung im Bereich des auditiven Journalismus. Diese entwickeln wir weiter und gestalten sie einerseits didaktisch vielfältiger und moderner, und passen sie andererseits den geänderten Produktionsbedingungen (z.B. KI-gestützte Arbeitsschritte) an, wobei Radiosendungen genauso wie Podcasts und weitere Formate wie Audio-Guides zu berücksichtigen sind. Wir entwickeln ein didaktisches Konzept, das die Produktion von Audioinhalten und deren öffentliche Präsentation durch Studierende in den Mittelpunkt stellt. Dieses Konzept wird jahrgangsübergreifend umgesetzt und schließt in besonderem Maße Elemente des Peer Teachings mit ein. Darüber hinaus wird allen Studierenden der Hochschule die Möglichkeit geboten, das Hochschulradio als Produktionsort selbstbestimmt auch jenseits klassischer Lehrveranstaltungsstrukturen zu nutzen. Die Konzeptentwicklung ist Grundlage der Erarbeitung einer Struktur für dieses übergreifende Projekt. Zu dieser Grundstruktur gehört insbesondere auch die Vernetzung von klassischen Ausbildungsangeboten mit Learning by Doing-Strukturen und Reflexionselementen, die das selbstbestimmte Lernen unterstützen.;
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Kompetenzorientierung durch Wissensmanagement
Die Maßnahme zielt darauf ab, Wissen im Projekt und darüber hinaus verfügbar zu machen, um digitale Prüfungen systematisch im Sinne des Constructive Alignment kompetenzorientiert zu gestalten. Neben Workshops und Austauschformaten sind die Erstellung von Materialien wie Leitfäden, Fact-Sheets, Checklisten, Glossaren und eines interaktiven Online-Selbstlernkurses zentrale Maßnahmen des Wissenstransfers und der Ergebnissicherung.
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Hybride handlungsorientierte Lernräume zur Stärkung sozial-emotionaler Lernprozesse in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften [1]
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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