
Welche Chancen bietet der Einsatz von interaktiven Unterrichtsvideos in der Lehrer:innenbildung aus Studierendensicht?
Auf einen Blick
Autor:innen & Herausgeber:innen
Das könnte Sie auch interessieren

Freiraum für Programmiersprachen
In der heutigen Zeit sind umfangreiche Computerkenntnisse für Ingenieure unerlässlich und Programmierkenntnisse werden zunehmend zu einer wichtigen Voraussetzung für eine erfolgreiche Karriere. Deshalb erlernen Studierende im Studiengang Bauingenieurwesen an der Hochschule Karlsruhe (HKA) das Programmieren in VBA. Allerdings gibt es auch andere Programmiersprachen, die für die Studierenden von Bedeutung sein können, aber jeweils nicht in gleichem Umfang gelehrt werden können. Das Ziel des Projekts besteht darin, den Studierenden zusätzliche digitale Selbstlernangebote zur Verfügung zu stellen, mit denen sie ausgehend von ihren Vorerfahrungen in VBA weitere Programmiersprachen erlernen können. Jeder Kurs soll eine strukturierte und umfassende Einführung in eine bestimmte Programmiersprache bieten und den Studierenden die Möglichkeit geben, ihre individuellen Lernziele durch selbstgesteuertes Lernen zu erreichen. Besonders wichtig ist dabei, dass die Kurse sinnvoll auf die VBA-Lehrveranstaltung abgestimmt werden, um die bereits erworbenen Kenntnisse der Studierenden systematisch zu berücksichtigen. Auf diese Weise kann ein effektiver lateraler Lerntransfer von VBA zu anderen Programmiersprachen stattfinden und das Erlernen neuer Sprachen erleichtert werden.
Projekt anzeigen
Entwicklung digitaler Mathematik-Atlas „matlas“
Mit matlas können Studierende alle wichtigen Themen der Mathematik im Grundstudium über eine digitale Wissenslandkarte interaktiv erkunden und sich Wissen ergänzend zu Vorlesungen selbstständig aneignen. Über einen zentralen Einstiegspunkt ist matlas hochschulweit zugänglich. Über Lerneinheiten sind sämtliche multimediale Lernmaterialien, wie z.B. Lehrvideos und Foliensätze, zugänglich.
Maßnahme anzeigen
All Talk and No Action? Effects of Implementing Counseling Training in Virtual Reality in a Controlled Pre-test–Post-test Study
Virtual reality (VR) has been proposed as a promising tool to enhance social competences in higher education, especially in resource-constrained counseling seminars. This study investi gates the effects of a single-session VR-based training on university students’ counseling com petence and self-efficacy. Forty-five students took part in a standardized counseling scenario delivered through a realistic social VR environment, interacting with a trained actor in real time. Pre- and post-training questionnaires assessed changes in self-efficacy and counseling competence, alongside measures of presence, realism, cognitive load, and perspective-taking. Results showed small, non-significant improvements in both outcome variables. Regression analyses revealed that perceived realism significantly predicted counseling competence, while presence and extraneous cognitive load influenced perspective-taking. However, the limited duration of the intervention and the absence of a control group constrain causal inferences. Despite these limitations, the study provides initial empirical support for the integration of VR technologies into counselor education and outlines key factors for effective implementation. Future research should explore adaptive, Artificial Intelligence (AI)-enhanced VR environ ments that allow for repeated practice and personalized feedback to fully realize the potential of VR in social skills training.
Publikation anzeigen