
Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt – Ein Lehrprojekt zu Digital Health
Der Beitrag bechreibt ein Lehrprojekt, dessen Ziel es ist, Studierenden im Bachelorstudiengang Gesundheits- und Sozialmanagement mittels einer lernpfadbasierten Selbst- lerneinheit einen Überblick zur Digitalisierung im Gesundheitswesen zu ermöglichen, ihnen aufzuzeigen, welche Kompetenzen die Berufspraxis in diesen Bereichen erfordert, und Ansätze zum individuellen überfachlichen Kompetenzaufbau zu vermitteln. Grundlage dafür ist der Ansatz der Future Skills nach Ulf-Daniel Ehlers (2020). Als Pilotprojekt soll die digitale Lerneinheit zur Entwicklung einer Kultur der Digitalität an der Hochschule beitragen, indem unterschiedliche Lehr- und Lernformate kombiniert und verschiedene Organisationseinheiten miteinander verknüpft werden.
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Motivation f Informatik u nachhalt. Digitalbildung
Das Projekt MIND² adressiert zum einen den kritischen Übergang von der schulischen zur hochschulischen Bildung im Informatik-Bereich, sowie die Vorbildung und das Interesse an diesen Themen bereits in der Schulzeit. Ziel ist es erstens, mittels eines bedarfsorientiert und partizipativ entwickelten, fakultätsübergreifenden Moduls die heterogenen informatischen Vorkenntnisse von Studienanfänger:innen an der htw saar zu homogenisieren und zweitens die Erkenntnisse bzw. Ergebnisse hier für Workshops etc. an Schulen zu nutzen. Innovativ dabei ist u. a. die partizipative Einbindung von Studierenden, die in Zusammenarbeit mit Lehrenden praxisnahe Demonstratoren entwickeln. Diese machen aktuelle technologische Themen wie KI, Robotik, Mikrocontroller und 3D-Druck in hands-on Formaten für Schüler:innen der Klassen 10 bis 12 erfahrbar und fördern so frühzeitig Interesse, Motivation und Kompetenzen im Bereich Informatik. Gleichzeitig stärken Studierende durch diese Co-Kreation wichtige fachliche und überfachliche Kompetenzen (Future Skills). Die entwickelten Inhalte und Materialien sind hybrid nutzbar und werden durch Evaluation kontinuierlich geprüft bzw. angepasst. Neben der Förderung informatischer Kompetenzen liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Reflexion digitaler Technologien, um deren Anwendung nicht nur zu ermöglichen, sondern auch kritisch zu hinterfragen. Alle Projektergebnisse werden nachhaltig als Open Educational Resources (OER) zur Verfügung gestellt.
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Konzept
Es wurde ein Konzept gesucht, mit dem "Critical & Creative Thinking (CCT) Skills" Studierenden im 5. Semester Bachelor (BWL-Managementstudiengänge) effektiv vermittelt werden können. Folgende Merkmale beschreiben das letztlich in zwei Semestern mit kleinen Studierendengruppen (ca. 10-12 Personen) eingesetzte Konzept: - Definition der konkreten CCT-Inhalte und benötigter Materialien - Lehr-Grundmodell (Kombination aus "Inverted Classroom" und Seminar) - Definition fachlicher Rahmenszenarien, innerhalb derer die CCT-Skills angewendet werden - Konkrete Aktivitäten in den Lehrveranstaltungen - Definition und Organisation von ergänzenden "Specials" wie thematisch passenden Seminaren mit externen Expertinnen/Experten und Exkursionen - Zeitliche Abfolge / logischer Aufbau aller Aktivitäten - Charakter Leistungsnachweis und Form der Erbringung (sukzessive Projektarbeit) - Erhebung von Studierenden-Feedback - Rückkopplung mit Fachbereichsverantwortlichen.
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Was lernen Studierende durch Escape Games?
Um angehende Lehrkräfte auf die vielfältigen Anforderungen ihres zukünftigen Mathematikunterrichts vorzubereiten, müssen sie alle Wissensfacetten des TPACK-Frameworks entwickeln. In dieser Studie entwickelten und erprobten 58 Lehramtsstudierende der Primar- und Sekundarstufe digitale, mathematische Escape Games. In einer onlinebasierten Erhebung berichten sie von deren subjektiven Lernzuwächsen. Die Studierenden nennen einen Lernzuwachs in allen Wissensfacetten, v.a. aber in PCK, TK und TPCK.
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